Von der historischen Wahrheit bis zum amerikanischen Bildungssystem

Gastvorträge im John F.-Kennedy-Institut ab Dienstag, 8. Mai 2001

Nr. 91/2001 vom 07.05.2001

Mit der bekannten amerikanischen Historikerin Professorin Joyce Appleby, University of California/Los Angeles, beginnen am morgigen 8. Mai die Gastvorträge im John F.-Kennedy-Institut. Appleby beschäftigt sich in ihrem Vortrag "Telling the Truth about History: Recent Cultural and Historiographical Conflicts" mit einer der Grundfragen der Geschichtswissenschaft. Dabei geht sie besonders auf die kontroverse Rezension ihres Buches ein, das sie 1994 zusammen mit den Historikerinnen Lynn Hunt und Margret Jacob veröffentlicht hat. Der Vortrag findet zwischen 16.00 und 18.00 Uhr statt.

Das Forschungskolloquium der Abteilung Literatur und Kultur startet am Mittwoch, den 9. Mai mit dem Vortrag eines der "shooting stars" der deutschen Amerikanistik: PhD. Dr. Ruth Mayer spricht zum Thema "Slave Ship Rebellions: Herman Melvilles’s Benito Cereno and Stephen Spielberg’s Amistad". Dies ist auch das Thema ihres 2002 erscheinenden Buches mit dem Titel &Mac226;Artificial Africa: Colonial Images in the Time of Globalization‘. Am darauffolgenden Mittwoch, den 23. Mai widmet sich Michael Gilmore von der Brandeis University der Frage von "Surface and Depth: Studies in American Legibility". 1998 veröffentlichte Prof. Gilmore mit seiner Studie &Mac226;Differences in the Dark‘ ein Standardwerk des amerikanischen und britischen Theaters und Films. Der Experte für das amerikanische Universitäts- und Bildungssystem, Prof. Peter Höyng von der University of Tennessee äußert am 30 Mai mit seinem Vortrag "Amerika – Du hast es besser?" ketzerische Anmerkungen zum neuesten Importwunsch, dem amerikanischen Bildungswesen. Diese Vorträge finden jeweils zwischen 17.00 und 19.00 Uhr statt.

Ort:

John F.-Kennedy-Institut, Lansstr. 7, 14195 Berlin; U-Bhf. Dahlem-Dorf

Weitere Informationen

E-Mail: jfk@zedat.fu-berlin.de

Im Internet:

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