Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im neuen Kuratorium der Freien Universität

Akademicher Senat unterstützt Vorschlag des Präsidiums

Nr. 29/1999 vom 19.02.1999

Der Akademische Senat der Freien Universität hat den Vorschlägen des Präsidiums zur Bestellung von fünf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für das neu strukturierte Kuratorium der FU zugestimmt. Die vom Präsidium vorgeschlagenen Persönlichkeiten sind aufgrund ihrer Vertrautheit mit öffentlichen Institutionen, insbesondere wissenschaftlichen Aufgaben und Einrichtungen, in besonderer Weise befähigt, die Entwicklung der FU durch neue Impulse positiv zu beeinflussen. Als stimmberechtigte Mitglieder des Kuratoriums werden sie haushaltsrelevante und organisatorische Angelegenheiten der FU mitentscheiden.

Dem Kuratorium gehören weiter als universitäre Mitglieder je ein/e Vertreter/in der Statusgruppen Professoren, akademische Mitarbeiter, Studierende und sonstige Mitarbeiter an. Der Senat von Berlin ist durch den Wissenschaftssenator vertreten.

Die universitären Mitglieder sollen in der Sitzung des Akademischen Senats am 3. März gewählt werden.

Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts. Die ehemalige Hochschullehrerin am Fachbereich Rechtswissenschaft der FU war von 1989 bis zu ihrem Wechsel nach Karlsruhe im Jahr 1994 Justizsenatorin in Berlin.

Prof. Dr. Heidi Diggelmann, Direktorin der Medizinischen Fakultät der Universität Lausanne. Die Molekularbiologin ist u. a. auch Vorsitzende des Schweizerischen Nationalfonds, der der Deutschen Forschungsgemeinschaft entspricht.

Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, Literaturwissenschaftler an der Universität München. Prof. Frühwald hat zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Funktionen im deutschen Wissenschaftsbetrieb inne. Zu den einflußreichsten zählten seine Mitgliedschaft im Wissenschaftsrat (1982-1987) und im Rat für Forschung, Technologie und Innovation beim Bundeskanzler (1994-1997) sowie seine Tätigkeit als Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Vizepräsident der Alexander von Humboldt-Stiftung (1992-1997).

Dr. h. c. Heinz Dürr, Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. Der Wahl-Berliner und Ehrendoktor der RWTH Aachen nimmt neben seinen zahlreichen beruflichen Tätigkeiten auch viele ehrenamtliche Funktionen in fördernden Einrichtungen der Wissenschaft wahr.

Dr. h. c. Hermann Rappe, ehemaliger Vorsitzender der IG Chemie-Papier-Keramik. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete ist u.a. Ehrendoktor der Universitäten Hildesheim und Göttingen sowie seit 1985 Ehrensenator der Medizinischen Hochschule Hannover. Außerdem war Hermann Rappe von 1992 bis 1995 Präsident der Akademie Gesellschaft und Wissenschaft (AGW).