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„Der 9. November 1989 – zwischen Erinnerung und Zeitgeschichte“

Joachim Gauck, Martin Sabrow und Paul Nolte diskutieren an der Freien Universität

Nr. 304/2009 vom 03.11.2009

Wie erinnern wir uns an den 9. November 1989? Wie verlief die geschichtswissenschaftliche Aufarbeitung dieses historischen Tags bis heute? Dr. h. c. Joachim Gauck und Prof. Dr. Martin Sabrow  diskutieren mit Prof. Dr. Paul Nolte über das Thema „Mauerfall, Freiheitsrevolution, Wiedervereinigung: Der 9. November 1989 – zwischen Erinnerung und Zeitgeschichte“. Die Veranstaltung ist öffenlich, der Eintritt frei.

Die Veranstaltung „Mauerfall, Freiheitsrevolution, Wiedervereinigung: Der 9. November 1989 – zwischen Erinnerung und Zeitgeschichte“ will die spannungsreiche Beziehung von erinnerter Geschichte und geschichtswissenschaftlicher Aufarbeitung aufzeigen.

Joachim Gauck war von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter der Bundesregierung für die personenbezogenen Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes und leitete die Behörde, die von der Öffentlichkeit als „Gauck-Behörde“ betitelt wurde. Kürzlich hat Joachim Gauck sein neues Buch „Winter im Sommer – Frühling im Herbst. Erinnerungen“ veröffentlicht, in dem er sein Leben und den Kampf um die Freiheit in der ehemaligen DDR reflektiert. Martin Sabrow, Direktor am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam sowie Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, war Vorsitzender der Expertenkommission der Bundesregierung „Aufarbeitung der SED-Diktatur“ und ist Mitglied des Fachbeirats der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Geschichte. Paul Nolte ist seit 2005 Professor für Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte in ihren internationalen Verflechtungen an der Freien Universität Berlin. Zuletzt erschien sein Buch „Religion und Bürgergesellschaft. Brauchen wir einen religionsfreundlichen Staat?".

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Stand: 04.11.2009

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