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„Gastfreundliche und herzliche Menschen“

Post aus... Mexiko! Estefanía González schwärmt von ihrer neuen Wahlheimat

28.09.2015

Estefanía González vor der Biblioteca Central der Universität.
Estefanía González vor der Biblioteca Central der Universität. Bildquelle: Diana Pauly
Farbiger Willkommensgruß: In dieser Straße wohnte Estefanía González nach ihrer Ankunft in Mexiko in der Familie ihrer Freundin Lorena.
Farbiger Willkommensgruß: In dieser Straße wohnte Estefanía González nach ihrer Ankunft in Mexiko in der Familie ihrer Freundin Lorena. Bildquelle: Estefanía González
Auge in Auge mit der Geschichte: Estefanía González in der prähistorischen Ruinenstadt Teotihuacán bei Mexiko-Stadt. Die Stätte, die zwischen 100 und 650 n. Chr. zu den größten der Welt gehörte, ist seit 1987 Weltkulturerbe der UNESCO.
Auge in Auge mit der Geschichte: Estefanía González in der prähistorischen Ruinenstadt Teotihuacán bei Mexiko-Stadt. Die Stätte, die zwischen 100 und 650 n. Chr. zu den größten der Welt gehörte, ist seit 1987 Weltkulturerbe der UNESCO. Bildquelle: Edgar René Ruiz Lopez
Der mexikanische Architekt und Maler Juan O’Gorman hat die Bibliothek erbaut.
Der mexikanische Architekt und Maler Juan O’Gorman hat die Bibliothek erbaut. Bildquelle: Diana Pauly

Mexiko ist zu gut zu mir! Ich bin nun seit knapp zwei Monaten hier und habe mich sehr schnell eingelebt. Die erste Woche habe ich bei der Familie von Lorena verbracht, einer guten Freundin, die ich vor zwei Jahren während meines Auslandssemesters in San Diego kennengelernt habe. Ich wurde sofort als sechstes Familienmitglied aufgenommen. So lernte ich die Mexikaner von Anfang an als sehr herzliche, gastfreundliche und warme Menschen kennen.

Jetzt wohne ich in einer WG unweit der Universidad Nacional Autónoma de Mexico (UNAM) zusammen mit einer Mexikanerin und einer Freundin, die ebenfalls an der Freien Universität studiert. An der UNAM belege ich derzeit auch Kurse. Die Atmosphäre an der Uni ist unbeschreiblich: Der Campus ist riesig, voller Menschen unterschiedlichster Herkunft und Interessen. An meiner Fakultät, der Filosofía y Letras, spürt man förmlich den revolutionären Charakter der Universität, die in Mexiko sehr bekannt ist für politischen Aktivismus und kritisches Denken.

Und kein Wunder, dass die zentrale Bibliothek zum Weltkulturerbe gehört: Die Mosaikfassade ist überwältigend und bis ins kleinste Detail durchdacht; Tausende kleine Kacheln fügen sich zusammen zu einem beeindruckendem Wandgemälde, das die Geschichte Mexikos wiedergibt.

Mexiko-Stadt ist riesig, voll und chaotisch, aber auch sehr bunt und lebendig. Ähnlich wie in Berlin, sind auch hier die Stadtbezirke, die zonas, bekannt für ihre jeweils eigene Atmosphäre: Condesa ist schick und angesagt, La Roma sehr hipster und Coyoacán verträumt und kolonial. Es macht unheimlich viel Spaß, die einzelnen Viertel zu erkunden und sich in ihren endlosen bunten Sträßchen zu verlieren. In dieser Woche fahre ich nach Oaxaca, einen der 31 mexikanischen Bundesstaaten und bekannt für sein gutes Essen und traumhafte Strände. Ich kann es kaum erwarten!

Estefanía González


In unserer campus.leben-Serie „Post aus..." berichten sechs Studierende, zwei Doktorandinnen und ein Auszubildender von ihren Auslandsaufenthalten. Hier haben wir die neun Reisenden vorgestellt.