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Was soll ich studieren?

Mehr als 10.000 Schüler informierten sich während der „inFU.tage“ über Studienmöglichkeiten an der Freien Universität

18.05.2011

Rachel Hart und Désiré Noschka interessieren sich für ein Studium der Mathematik
Rachel Hart und Désiré Noschka interessieren sich für ein Studium der Mathematik Bildquelle: Jan Hambura
Mehr als 10.000 Schüler nahmen an den "inFU.tagen" teil, um sich über Studienmöglichkeiten an der Freien Universität zu informieren
Mehr als 10.000 Schüler nahmen an den "inFU.tagen" teil, um sich über Studienmöglichkeiten an der Freien Universität zu informieren Bildquelle: Jan Hambura
Schwankt zwischen Rechtswissenschaft und Kunstgeschichte als Studienwunsch - die Schülerin Antonia Zetsche
Schwankt zwischen Rechtswissenschaft und Kunstgeschichte als Studienwunsch - die Schülerin Antonia Zetsche Bildquelle: Jan Hambura
Der Elftklässler Julius Schneider würde gerne später bei einer internationalen Organisation arbeiten
Der Elftklässler Julius Schneider würde gerne später bei einer internationalen Organisation arbeiten Bildquelle: Jan Hambura

Manche haben bereits ein Wunschfach, andere sind noch unentschieden: Über 10.000 Berliner Schülerinnen und Schüler nutzten zwei Tage lang die Informationstage an der Freien Universität, um sich mit Studienmöglichkeiten vertraut zu machen. Auf die Schüler warteten Vorträge und Diskussionen über verschiedene Studienfächer, Probe-Vorlesungen sowie Erfahrungsberichte von Studierenden der Universität.

Der Andrang ist groß. Alle Sitzplätze, sogar die Fensterbänke sind belegt. Rund 300 potenzielle Studierende sind gekommen, um mehr über das Studium der Theater- und Filmwissenschaft zu erfahren. „Gibt es einen Numerus Clausus?“ und „Was kann man später damit machen?“ sind nur einige der Fragen, die die Schüler stellen.

Zurselben Zeit findet im Hörsaal gegenüber eine Physik-Informationsveranstaltung statt. Vor Jörg Fandrich, dem Leiter des Schülerlabors PhysLab, sitzen etwa 70 Schüler. Einen Tipp gibt Fandrich gleich zu Beginn: „Studiert!“ Was er allerdings gleich wieder einschränkt. Denn er rät, sich nur für ein Fach zu entscheiden, an dem man auch Spaß habe. Das Allerbeste wäre zu studieren, was Spaß mache und eine berufliche Zukunft verspreche.

Schüler haben meist Alternativwünsche

Bei Antonia Zetsche sollen es  Rechtswissenschaft oder Kunstgeschichte sein. „Ich habe mich noch nicht so sehr mit der Studienwahl beschäftigt“, gibt die Schülerin der 11. Klasse des Heinz-Berggruen-Gymnasiums im Westend zu. Auch Julius Schneider überlegt, Rechtswissenschaft zu studieren. „Oder Betriebswirtschaftslehre“, sagt der Elftklässler der Lichterfelder Goethe-Oberschule. „Ich würde beides gerne kombinieren.“

Auch ein Studium der Internationalen Beziehungen kann sich der Schüler vorstellen. Er möchte später bei einer internationalen Organisation arbeiten. Julius‘ Vorbild ist sein älterer Bruder, der bei den Vereinten Nationen in Genf beschäftigt ist und häufig im Ausland eingesetzt wird.

2012 werden zwei Jahrgänge ihr Abitur ablegen

Auch Rachel Hart und Désiré Noschka werden im kommenden Jahr ihr Abitur ablegen – zeitgleich mit Antonia und Julius. Und das, obwohl die Schülerinnen des Charlottenburger Friedrich-Schiller-Gymnasiums die 12. Klasse besuchen. Der Grund ist die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre, von der die Schüler der aktuellen 11. Klassen betroffen sind.

Rachel und Désiré interessieren sich für ein Studium der Mathematik. Dass ihnen Mathe Spaß macht, wissen die Freundinnen: Beide  haben in der Schule Mathe als Leistungskurs gewählt. Ganz abgesehen davon halten sie das Fach für zukunftsträchtig.

Weitere Informationen

Die inFU.tage finden jährlich, jeweils im Mai, statt. Sie richten sich an Schüler, Eltern, Lehrer und Studieninteressierte. Organisiert wird die Veranstaltung von der Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung der Freien Universität (info-service@fu-berlin.de).