Freie Universität Berlin


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Citavi und EndNote: Das Aus für den Zettelkasten

Universitätsbibliothek und ZEDAT bieten Studierenden und Angehörigen der Freien Universität seit Juni 2010 Software zur Literaturverwaltung

18.10.2010

Das Bibliographieren von Hand gehört dank moderner Literaturverwaltungssoftware der Vergangenheit an.
Das Bibliographieren von Hand gehört dank moderner Literaturverwaltungssoftware der Vergangenheit an. Bildquelle: Ulrich Dahl

Karteikarten mit Titelangaben zu benutzten Büchern und Aufsätzen, Aufzeichnungen zu Ideen und Struktur der Arbeit sowie Stapel mit Exzerpten, Zitaten und Kopien ausgewerteter Literatur – so sah die papiergestützte Art des wissenschaftlichen Arbeitens aus. Heutzutage helfen Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi und EndNote Studierenden und Wissenschaftlern dabei, beim Bibliographieren den Überblick zu bewahren.

„Wir haben lange diskutiert, ob es die Aufgabe der Universitätsbibliothek sein soll, eine Lizenz für ein Programm zur Literaturverwaltung zu bezahlen“, erklärt Mario Kowalak, Stellvertretender Leiter der Benutzungsabteilung der Universitätsbibliothek – „zumal es ja auch kostenlose Programme als Freeware gibt. Letztlich haben uns jedoch die Wünsche der Studierenden und der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie die Effizienz der Literaturverwaltungsprogramme Citavi und EndNote überzeugt.“

Studierende können Citavi und EndNote kostenlos herunterladen. Zur Freischaltung wird ein personalisierter Lizenzschlüssel benötigt, der auf dem Webportal der ZEDAT unter „Services" / "Meine Software/Downloads“ hinterlegt ist. Mitarbeiter erhalten beide Programme mit Preisnachlass bei der ZEDAT.

Mario Kowalak vermittelt als Dozent für Informationskompetenz im Rahmen der Bachelorstudiengänge die Fähigkeit zu effektiver Literaturrecherche und korrektem Zitieren. „Da gehört ein Literaturverwaltungsprogramm, das den Weg bis zur Publikation erleichtert, einfach dazu.“ Die Universitätsbibliothek bietet darüber hinaus Schulungen für beide Programme an, die im Vorlesungsverzeichnis und im Biblioblog angezeigt werden.

Citavi und EndNote – zwei Marktführer für die Freie Universität Berlin

Citavi ist ein deutschsprachiges Programm, das einen Windows-Rechner voraussetzt. Die Funktionen der Software gehen weit über das einfache Verwalten von Zitaten hinaus: Die Organisation von Ideen ist ebenso möglich wie das Speichern von Inhaltsverzeichnissen oder Abstracts. Eine Aufgabenplanung hilft dabei, die Buchausleihe oder Fernleihbestellungen zeitlich zu organisieren.

„Das macht sogar Spaß, wenn man sieht, dass es relativ schnell gelingt, sich Daten ganz einfach zu importieren – auch Rechercheergebnisse aus dem FU-Katalog oder der Digitalen Bibliothek der Freien Universität“, sagt Petra Kende, Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek und Mitarbeiterin im Informationszentrum, die mit Schulungen für Citavi begonnen hat.

EndNote gilt als einer der Marktführer unter den professionellen Literaturmanagement-Programmen weltweit. Verfügbar sind Desktopversionen in englischer Sprache für Windows- und Macintosh-Rechner. „In Kombination mit der Internet-Plattform EndNoteWeb lässt sich auch das Arbeiten an Literaturlisten in Teams verwirklichen – ein echter Mehrwert“, sagt Mario Kowalak.

Weitere Informationen

Wer sich intensiver mit dem Programm EndNote auseinandersetzen will oder die Möglichkeiten eines solchen Werkzeugs kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen zum EndNote Day am 29. Oktober.

Programm

Von der Recherche zur Publikation! – Publikationen ganz entspannt erstellen, Funktionsüberblick und praktische Anwendung von EndNote X4 & EndNote Web

Die Schulung ist offen für alle Angehörige der Freien Universität

Zeit und Ort

  • 29.10.2010, 10:00-12:00 Uhr
  • Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin, Hörsaal C