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Noch mehr neue Masterstudiengänge

“Master of Science in Public Economics” und “Master of Physics”

06.08.2009

Einsatz eines Lasersystems zur Untersuchung schneller Prozesse im Fentosekunden-Bereich am Fachbereich Physik
Einsatz eines Lasersystems zur Untersuchung schneller Prozesse im Fentosekunden-Bereich am Fachbereich Physik Bildquelle: David Ausserhofer
Diskussion nach der Vorlesung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
Diskussion nach der Vorlesung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Bildquelle: David Ausserhofer

Die beiden viersemestrigen Masterstudiengänge “Master of Science in Public Economics” und “Master of Physics” starten zum Wintersemester. Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. August.

Public Economics

Nicht nur die Vermittlung von volkswirtschaftlichem Handwerkszeug, sondern auch die praktische Anwendung sind Ziele des Masters „Public Econimics“. „Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Theorie und Praxis“, erklärt Ronnie Schöb, Professor am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, das neue Studienangebot des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. Außerdem zeichnet sich das viersemestrige Programm durch den besonderen Schwerpunkt Finanzwissenschaft aus. In den deutsch- und englischsprachigen Veranstaltungen sollen theoretische Ansätze mit Blick auf wirtschaftspolitisch relevante Fragen diskutiert werden: Wie sinnvoll sind zum Beispiel die Konjunkturpakete der Regierung anlässlich der Finanzkrise?

Innerhalb des Master-Programms wird eine enge Kooperation mit verschiedenen Bundesministerien angestrebt, auch für das integrierte Praktikum. Wer an einer akademischen Karriere interessiert ist, kann stattdessen ein Forschungsprojekt durchführen. Die Jobchancen der Absolventen sieht Schöb als „ausgezeichnet“. Im Vorfeld wurden Ministerien, Verbände und Medien nach ihren Erwartungen an Absolventen befragt, die Ergebnisse flossen in die Konzeption des Masters mit ein. So wird unter anderem mit Wirtschaftsjournalisten zusammengearbeitet, damit Studierende trainieren, ihr Wissen zu vermitteln. „Viele kennen zwar ihre Theorie, haben allerdings Probleme, sie anderen verständlich zu machen. Wenn man Politiker beraten will, muss man das aber können“, erklärt Schöb.

Mögliche Tätigkeitsfelder für Absolventen sind neben wissenschaftlichen Einrichtungen Ministerien, Ämter, Kammern, Verbände und Sozialversicherungsträger, Banken und Versicherungen.

Weitere Informationen zum Master Public Economics

Physics

„Ein besonders gutes Forschungsumfeld, Veranstaltungen auf Englisch und eine große Wahlfreiheit“, zählt Professor Wolfgang Kuch vom Institut für Experimentalphysik die Vorteile des neuen Physik-Masters der Freien Universität auf. Das erste Jahr des forschungsorientierten Programms ist als Aufbauphase konzipiert, zum Stundenplan gehören Quantenmechanik, Festkörperphysik, Atom- und Molekülphysik, Biophysik und Statistische Physik. Im zweiten Jahr beginnt die sogenannte „Forschungsphase“. Jetzt sind die Studierenden in Forschungsgruppen eingebunden und können sich fachlich oder auf Methodenkenntnis und Projektplanung spezialisieren. „Bei uns sind drei Sonderforschungsbereiche angesiedelt. Damit bieten wir optimale Bedingungen für die Forschung“, betont Kuch.

Die Studierenden sollen allerdings nicht nur ihre physikalischen Kenntnisse vertiefen, sondern zu „naturwissenschaftlichen Generalisten“ ausgebildet werden. So können sie auch Veranstaltungen der Chemie, Biologie, Mathematik, Informatik oder sogar Philosophie besuchen. „Die philosophischen Kurse sind aus dem Bereich Wissenschaftstheorie und beschäftigen sich mit erkenntnistheoretischen Fragen“, erklärt Kuch, „Wie erforschen Menschen ihre eigene Existenz und wo sind dabei ihre Grenzen?“ Mögliche Beschäftigungsbereiche für Absolventen des Studiengangs sind Grundlagen- oder Industrieforschung, anwendungsbezogene Entwicklung oder Planungs-, Prüfungs- und Leitungsfunktionen in Industrie und Verwaltung.

Bewerben kann man sich für den „Master of Physics“ sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester.

Weitere Informationen zum Master Physics