Freie Universität Berlin


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Neue Masterstudiengänge

Freie Universität erweitert ihr Master-Angebot zum Wintersemester

04.08.2009

Studierende vor dem Henry-Ford-Bau der Freien Universität
Studierende vor dem Henry-Ford-Bau der Freien Universität Bildquelle: David Ausserhofer

In diesem Wintersemester starten an der Freien Universität zahlreiche neue Masterstudiengänge. Einige stellt campus.leben vor. Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. August.

Judaism in Historical Context

"In der Gesellschaft wird Judentum meist direkt mit dem Holocaust in Verbindung gebracht. Mich interessiert aber auch, wo sie herkamen, welche verschiedenen Facetten das Judentum hat und welche unterschiedlichen Ansichten die Umwelt ihm gegenüber einnimmt", sagt Olaf Pinkpank, Student am Institut für Judaistik. Zusammen mit den Geschichtswissenschaften der Freien Universität hat das Institut für Judaistik den interdisziplinären Master "Judaism in Historical Context" entwickelt.

Wer seinen Bachelor in Judaistik oder Geschichtswissenschaft gemacht hat, kann sich in diesem Master vier Semester lang intensiver mit dem Judentum und seiner Kultur auseinandersetzen. Im Profilbereich "Judentum im hellenistisch-römischen und islamisch-christlichen Kontext" analysieren die Studierenden die jüdische Kultur im Kontext der historischen Epochen Antike, Mittelalter und Frühe Neuzeit, sowie ihre Entwicklung bis in die Gegenwart. Das Profil "Modern Judaism and Holocaust Communication" beschäftigt sich mit dem 19. und 20. Jahrhundert und insbesondere mit den Voraussetzungen, Abläufen und Nachwirkungen des Holocausts. Die Veranstaltungen sind auf Deutsch oder Englisch, in Sprachmodulen lernen die Studierenden Aramäisch.

"Das Institut hat viele Kontakte innerhalb Deutschlands und auch auf internationaler Ebene, zum Beispiel zur Hebräischen Universität Jerusalem, zur University of Haifa oder nach Italien“, ergänzt Olaf Pinkpank.

Weitere Informationen zum Master "Judaism in Historical Context"

Koreastudien/Ostasienwissenschaften

"Die Freie Universität bietet ein Programm an, das ein modernes Korea behandelt und keinen rein philologischen und altgeschichtlichen Schwerpunkt hat", erklärt Julia Lehmann, die sich für den Master "Koreastudien/Ostasienwissenschaften" beworben hat. Das viersemestrige Programm am Institut für Korea-Studien soll Hintergrundwissen und sozialwissenschaftliche Methoden vermitteln, um politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Korea in größere Zusammenhänge einordnen zu können. In den Modulen "Korea", "Ostasien" und "Interdisziplinär und Transregional" beschäftigen sich Studierende zum Beispiel mit Fragen nach dem Verhältnis von Staat und Unternehmen, der Wirtschaftspolitik oder koreanischen Geschlechterkonstruktionen.

Die Veranstaltungen des Studienganges werden in deutscher und englischer Sprache abgehalten, während im Sprachmodul der Umgang mit koreanischen Fachtexten auf dem Programm steht. Praktisch können die Studierenden ihre Sprachkenntnisse während eines Semesters in Korea anwenden. "Die Freie Universität hat viele direkte Austauschverbindungen", weiß Bewerberin Julia Lehmann. Sie selbst überlegt, nach Abschluss des Studiums noch zu promovieren, aber es stehen ihr auch Karrieren offen in den Bereichen Internationale Beziehungen, Bildung, Kommunikation, in der Beratung oder auch als Übersetzerin.

Weitere Informationen zum Master Koreastudien/Ostasienwissenschaften

Deutsch als Fremdsprache: Kulturvermittlung

Die deutsche Sprache ist manchmal gar nicht so einfach, erst recht für Nicht-Muttersprachler. Wie vermittelt man jemandem, was es mit deutscher Grammatik, Vokabeln und Besonderheiten der deutschen Kultur auf sich hat? Ab diesem Wintersemester bietet das Institut für Deutsche und Niederländische Philologie den Masterstudiengang "Deutsch als Fremdsprache: Kulturvermittlung" an. Nähere Informationen dazu sind in Kürze auf der Website des Instituts zu finden.