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Zeit gewinnen

Jede Menge Information und Aktion beim 7. Gesundheitstag der Freien Universität

09.10.2014

Mehr als 300 Beschäftigte nahmen an den Workshops des Gesundheitstages teil. Im Henry-Ford-Bau erhielten die Beschäftigten…
Mehr als 300 Beschäftigte nahmen an den Workshops des Gesundheitstages teil. Im Henry-Ford-Bau erhielten die Beschäftigten… Bildquelle: Nicholas Hübner
…viele Hinweise…
…viele Hinweise… Bildquelle: Nicholas Hübner
…rund um die betriebliche Gesundheitsvorsorge.
…rund um die betriebliche Gesundheitsvorsorge. Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Wie setze ich einen Defibrillator im Notfall ein?  Dies konnte an einem Modell geübt werden.
Wie setze ich einen Defibrillator im Notfall ein? Dies konnte an einem Modell geübt werden. Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Information und Hilfe bietet der Arbeitskreis Suchtprävention.
Information und Hilfe bietet der Arbeitskreis Suchtprävention. Bildquelle: Antje Marquardt
Wie gut gesundes Essen schmeckt, zeigte die Techniker Krankenkasse.
Wie gut gesundes Essen schmeckt, zeigte die Techniker Krankenkasse. Bildquelle: Antje Marquardt
Sportliche „Team-Challenge“: Am Völkerballturnier, organisiert von der Zentraleinrichtung Hochschulsport, nahmen neun Mannschaften teil.
Sportliche „Team-Challenge“: Am Völkerballturnier, organisiert von der Zentraleinrichtung Hochschulsport, nahmen neun Mannschaften teil. Bildquelle: Nicholas Hübner
Dabei ging es hin…
Dabei ging es hin… Bildquelle: Antje Marquardt
…und her…
…und her… Bildquelle: Bernd Wannenmacher
…mit Sprüngen…
…mit Sprüngen… Bildquelle: Bernd Wannenmacher
…vollem Einsatz…
…vollem Einsatz… Bildquelle: Antje Marquardt
…im Kostüm…
…im Kostüm… Bildquelle: Bernd Wannenmacher
…und natürlich immer mit Teamgeist!
…und natürlich immer mit Teamgeist! Bildquelle: Bernd Wannenmacher

„Zeit ist relativ“ – aber auch ausschlaggebend für Gesundheit und Wohlbefinden. Vor 100 Jahren noch arbeitete der Mensch im Durchschnitt 50 Stunden die Woche – inzwischen sind es noch etwa 38. Da bleibt neben der Arbeit genügend Zeit für Familie, Freunde und Erholung, möchte man meinen. Tatsächlich aber haben wir oft das Gefühl, unsere Zeit reicht nicht aus für alle beruflichen und privaten Pläne. Wichtig ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Deshalb wählte das Gesundheitsmanagement „Zeit ist relativ“ als Motto des siebten Gesundheitstages an der Freien Universität.

„Wie gehe ich mit Zeitdruck um und welche Bewältigungsstrategien gibt es für mich?“ „Wie kann ich ein Gleichgewicht zwischen meiner Arbeit und meinem Privatleben schaffen und wie vereine ich Familie und Beruf?“ Fragen wie diese wurden beim Gesundheitstag in unterschiedlichen Angeboten behandelt. Präsidium, Akteure des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie externe Kooperationspartner gaben den Beschäftigten der Freien Universität die Möglichkeit, sich näher mit dem Thema „Zeit“ und „Zeitdruck“ zu befassen. In den Workshops und an den Infoständen wurden Fragen diskutiert, geeignete Strategien entwickelt und auch erprobt.

„Die Universität ist nicht nur ein Arbeitsort, sondern auch ein Ort zum Leben. Wir verbringen viel unserer Lebenszeit hier“ sagt Klaus Hoffmann-Holland, Vizepräsident der Freien Universität Berlin. „Umso dringender sollten wir darauf achten, dass unsere Lebenszeit an der Freien Universität gut für unsere Gesundheit ist. Denn Gesundheit ist körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden.“

Schnell zur Entspannung

Mehr als 300 Beschäftigte der Freien Universität nahmen an den insgesamt 16 Workshops während des Gesundheitstages teil. Dazu zählten Angebote wie „Progressive Muskelentspannung“, „WeightWatchers@Work“, „Stimmtraining“ oder „Ich übe mich in Gelassenheit“. Entspannen konnte man sich auch bei gleich drei unterschiedlichen Massageangeboten.

„Die modernen Informationstechnologien erleichtern uns den Arbeitsalltag, verdichten und beschleunigen aber auch die Arbeit und erhöhen so unseren Zeitdruck“, sagt Jörg Förster, Direktor der Zentraleinrichtung Hochschulsport. Die bewusste bewegte „Auszeit“ sei daher ein immer wichtiger werdendes Korrektiv: „Sie ermöglicht uns ‚Kopfarbeitern‘, zwischendurch ‚abzuschalten‘. So können wir uns erholen, Kraft tanken, uns auf uns selbst und danach auch wieder besser auf die Arbeit konzentrieren.“

„Der diesjährige Schwerpunkt ist gut gewählt“, sagt Felicitas Wronski, Technische Assistentin am Fachbereich Biologie. „Es ist wichtig, sich im Alltag immer mal wieder daran zu erinnern, die Dinge gelassener anzugehen. Nur die Pausen zwischen den Kursen könnten etwas länger sein“, fügt sie hinzu, „zum Entspannungskurs nachher muss ich rennen.“

Im Henry-Ford-Bau gab es den ganzen Tag über zahlreiche Informationen rund um das Thema Gesundheit: Besucher konnten ihre Belastbarkeit in Stresstests prüfen, sich in einem „Rücken-Parcour“ etwas Gutes tun oder auch üben, wie man einen Defibrillator im Notfall anwendet. Am Stand der Techniker Krankenkasse wurden die Besucher mit gesunden Gerichten aus der Region verköstigt. „Der Gesundheitstag ist eine schöne Möglichkeit, sich Anregungen zu holen und Verschiedenes auszuprobieren“, sagt Maxi Wenzel, Technische Assistentin am Institut für Pharmazie.

Teamgeist ist alles

Im Rahmen des diesjährigen Gesundheitstages organisierte die Zentraleinrichtung Hochschulsport als sogenannte „Team-Challenge“ wieder ein Völkerballturnier. Insgesamt nahmen neun Mannschaften teil. Mit dabei waren die Querschläger (Fachbereich Politik und Sozialwissenschaften), die Tierpfleger Azubis, die Abteilung 1 (Personalstelle), das Team IIIC2 (Technische Abteilung), das Rechtsamt, die Feststeller der Sachlichen Richtigkeit (Zentrale Universitätsverwaltung), ZEH Olympia (Hochschulsport), Zedat Wirft und die Pressepranken.

„Durch das Turnier entsteht Teamgeist, der die Kollegen zusammenschweißt“, sagt Ulrich Rössler von der Zentralen Universitätsverwaltung. „Außerdem bietet der Gesundheitstag eine schöne Mischung aus Information und Aktion.“

Den ersten Platz im Völkerballturnier erkämpfte sich die Mannschaft Zedat Wirft und freute sich über einen Team-Kletterworkshop des Hochschulsports. Den zweiten Platz belegten die Querschläger, die dafür mit einem Kochkurs des Weiterbildungszentrums belohnt wurden. Platz drei und einen Team-Workshop nach Wahl – organisiert vom Weiterbildungszentrum – gewannen die Spieler von ZEH Olympia.