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Feiern und Zahlen

Fest der Berliner Mathematik am 22. Mai – MATHEON tritt in neue Phase

21.05.2014

Da steppt der Bär: Am 22. Mai steigt das Fest der Berliner Mathematik.
Da steppt der Bär: Am 22. Mai steigt das Fest der Berliner Mathematik. Bildquelle: Kay Herschelmann für MATHEON

Die Welt der Zahlen steht im Mittelpunkt am Forschungszentrum MATHEON. Rund 200 Mathematikerinnen und Mathematiker forschten in den vergangenen zwölf Jahren in 147 verschiedenen Projekten, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Ihre Arbeit und ihre Ideen für die Zukunft präsentieren sie beim Fest der Berliner Mathematik am 22. Mai im Audimax der Technischen Universität Berlin, zu der die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Gäste erwartet an dem Abend eine Bühnenshow: Angehörige des MATHEON und Vertreter der Berliner Politik präsentieren die Bandbreite der Mathematik und deren Bedeutung für Berlin. Das Programm bietet einen Rückblick auf die vergangenen zwölf Jahre Forschung und Lehre im Bereich der Angewandten Mathematik – und einen Blick auf aktuelle und künftige Aktivitäten.

Forschung und Feuerwerk

Was „Mathe aus Berlin für die Welt“ bedeutet, erklärt Professor Martin Grötschel, Direktor des MATHEON sowie des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin, in seinem Vortrag. Der frühere Berliner Wissenschaftssenator, Professor E. Jürgen Zöllner, stellt das neue Einsteinzentrum ECMath vor. Neben Musik von „Delta Q“ und „Taiko Connection“ gibt es eine Laser-Show und ein Saal-Feuerwerk.

Die Förderung des MATHEON als Forschungszentrum der DFG endet am 31. Mai 2014. Alle DFG-Forschungszentren sind zeitlich befristet – das MATHEON erreichte mit zwölf Jahren die maximale Förderungsdauer. Ziel der Zentren ist es, Forschungsschwerpunkte mit internationaler Sichtbarkeit zu fördern und wissenschaftliche Kompetenz auf besonders innovativen Forschungsgebieten zu bündeln.

Neues Einsteinzentrums ECMath

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben mit ihrer Arbeit überzeugt: Aufgrund des großen Erfolges wird MATHEON ab Juni 2014 durch die Einstein Stiftung Berlin gefördert – im Rahmen des Einsteinzentrums ECMath. Es vernetzt die drei in Berlin ansässigen Exzellenzeinrichtungen MATHEON, die Berlin Mathematical School (BMS) und das Deutsche Zentrums für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) und bündelt deren Aktivitäten. Die Stiftung finanziert über ECMath neben der MATHEON-Forschung auch die Stipendien für die BMS und die Bildungsaktivitäten im Vorschulbereich des DZLM.

Am Berliner Forschungszentrum MATHEON sind neben der Freien Universität die Technische Universität, die Humboldt-Universität, das Zuse-Institut und das Weierstraß-Institut für Angewandte Stochastik und Analysis beteiligt.

Weitere Informationen

Zeit und Ort

  • Donnerstag, 22. Mai, 18.00 bis 20.00 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr)
  • Audimax der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin