Freie Universität Berlin


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Smarte Ideen für den Winter und soziales Engagement

16 Teams im Funpreneur-Wettbewerb der Freien Universität begeistern mit Geschäftsmodellen / Finale am 18. Dezember

14.12.2012

Engagiert gegen Cybermobbing: Katharina Bannicke (links) und Svetlana Poznyak klären Schulkinder über die potenziellen Gefahren sozialer Netze auf.
Engagiert gegen Cybermobbing: Katharina Bannicke (links) und Svetlana Poznyak klären Schulkinder über die potenziellen Gefahren sozialer Netze auf. Bildquelle: Privat
Sophia Baum, Tugba Turanli und Renate Tokeva (v.l.n.r.) machen mit ihrer Online-Plattform mandao.de Mode für jede(n) erschwinglich. Einfach per Miete!
Sophia Baum, Tugba Turanli und Renate Tokeva (v.l.n.r.) machen mit ihrer Online-Plattform mandao.de Mode für jede(n) erschwinglich. Einfach per Miete! Bildquelle: Privat
„Gründen? Lieber nicht. Viel zu viel Risiko!“ So winken  wohl manche ab, die sich mit der Idee eines Geschäftsmodells getragen haben. Dass das Gründen aber nicht nur Spaß bringt und dass mehr dahinter steckt, als nur auf den Profit zu schielen, das zeigt der Funpreneur-Wettbewerb. Im von profund, der Gründungsförderung der Freien Universität, organisierten und mittlerweile zum dreizehnten Mal durchgeführten Wettbewerb, kämpfen jetzt 16 Teams um den Eintritt in den Markt. Am 18. Dezember präsentieren sich die zehn besten Gründer-Teams, aus denen drei Gewinner ausgewählt werden.

Schön designte Terminkalender sind ein Dauerbrenner unter den Geschenkideen. Wenn sie dann auch mit Liebe hergestellt und mit schicken Motiven der Region Berlin-Brandenburg versehen werden, scheint der Erfolg vorprogrammiert. Das haben sich auch Publizistikstudentin Lina Kieninger und Theaterwissenschaftsstudentin Julia Skrabs gedacht und mit „Da kiekste, wa?“ aus 52 Bildern einen handlichen Foto-Terminkalender für das Jahr 2013 gestaltet.

Welche Gefahren birgt das Internet?

Mit ihrem Projekt „Social Surfin“ konzentrieren sich Katharina Bannicke und Svetlana Poznyak auf die Sicherheit junger Menschen. In kostenlosen Kursen für Klassen der Sekundarstufe I wollen die Studentinnen für das Lehramt und für Sozialpädagogik gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die Vorteile und Risiken von sozialen Netzwerken erarbeiten und Lösungen für bereits bestehende Probleme aufzeigen. „Cybermobbing“, also Hänseleien und Demütigungen im Internet, ist hierfür ein Beispiel. Obwohl es für Katharina Bannicke und Teamkollegin Svetlana Poznyak bei dem Bildungsprojekt keineswegs im Vordergrund steht, Geld zu verdienen, können sie sich vorstellen, das Projektportfolio um kostenpflichtige Kurse für Eltern zu erweitern. Denn auch Erwachsene haben in Sachen Facebook & Co. viel Informationsbedarf.

Keine verpassten Anrufe mehr

Die Studentinnen der Betriebswirtschaftslehre Annika Biglmaier und Patricia Johannson und ihr Informatik studierender Kommilitone Michael Mester haben sich eine ziemlich geniale, dabei einfache Lösung für die Smartphone-Winter-Problematik ausgedacht. Mit behandschuhten Händen sind die Touchscreens nämlich oft nicht bedienbar. Der Grund: Die Bildschirme machen sich die elektrische Leitfähigkeit der menschlichen Haut zunutze, Handschuhe aber leiten keinen Strom. Deshalb erfanden die drei Gründer die „Touchinos“: kleine Überzieher, die sich über einen Handschuhfinger stülpen lassen und an der Spitze mit leitfähigem Material versehen sind.

Günstig gut gekleidet sein

Sophia Baum, Studentin der Betriebswirtschaftslehre, Renate Tokeva, Wirtschaftsinformatik-Studentin und Tugba Turanli, die bereits als Verkaufsberaterin arbeitet, machen ganz in Mode. Anstelle einer eigenen Kollektion oder eines eigenen Labels, schwebt den drei Gründerinnen gleich eine Revolution der Modeindustrie vor: Über ihre Fashion-Verleih-Plattform „mandao.de“ wollen sie zukünftig Outfits, Taschen und Accessoires zum Verleih anbieten, die entweder für einen bestimmten Zeitraum ausgeliehen und dann zurückgegeben oder endgültig gekauft werden können. So sollen auch Menschen mit schmalem Geldbeutel in den Genuss kommen, sich immer wieder neu und modisch zu stylen, ohne finanziell an ihre Grenzen zu stoßen. Ein potenter Partner konnte schon gewonnen werden: „21 Diamonds“, Europas größter Online-Schmuckshop, hat seine Kooperation zugesagt.

Am 18. Dezember präsentieren die zehn besten Teams ihre Geschäftsidee bei der feierlichen Abschlussveranstaltung. Eine Jury wählt die drei Gewinnerteams aus, maßgebliches Kriterium ist der Geschäftsbericht der Gründerideen. Auch das Publikum wählt seinen Favoriten. Die Gewinner erhalten Preisgelder in Höhe von 2500 Euro.

Weitere Informationen

Finale der Funpreneure:

  • Dienstag, 18. Dezember 2012, von 18 bis 22 Uhr
  • Industrie- und Handelskammer Berlin, Ludwig-Ehrhard-Haus, Goldberger Saal, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin

Anmeldung erforderlich unter der Mail-Adresse britt.perlick@fu-berlin.de. Der Wettbewerb wird unterstützt von der Berliner Bank, den Wirtschaftsjunioren Berlin, der IHK Berlin, der Unternehmensberatung accenture, Berlin Partner und der Kanzlei Härting.

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