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„Wir laden alle ein, sich zu beteiligen“

Erster „Runder Tisch zur Studienreform“ an der Freien Universität

04.12.2009

Mit der "Reform der Bologna-Reform" beschäftigt sich ab Montag, 7. Dezember, ein Runder Tisch an der Freien Universität
Mit der "Reform der Bologna-Reform" beschäftigt sich ab Montag, 7. Dezember, ein Runder Tisch an der Freien Universität Bildquelle: Nicola Poluzzi (flickr)

Es geht um die Reform der Reform: Am Montag, 7. Dezember, von 8.00 bis 10.00 Uhr, tagt der erste Runde Tisch an der Freien Universität, der zum offenen und öffentlichen Gespräch über Nachbesserungen bei den neuen Studiengängen einlädt. Campus.leben sprach mit Professor Michael Bongardt, der dem Runden Tisch gemeinsam mit einer Studierenden vorsitzen wird.

Herr Professor Bongardt, wer wird am Montag am Runden Tisch sitzen?

Etwa 32 Personen: Sechs Mitarbeiter aus den Verwaltungen, 6 Wissenschaftliche Mitarbeiter, 6 Professoren und 12 Studierende. Dazu kommt die kleine Leitungsgruppe, die aus einer Studentin und mir besteht. Wichtig ist uns, dass der Runde Tisch sozusagen der Kern sein soll, um den sich alle am Gespräch Interessierten versammeln sollen.

Wer ist eingeladen?

Alle! Wir laden alle Studierenden und Interessierten ausdrücklich ein, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Veranstaltung findet im Senatssaal im Henry-Ford-Bau statt und ist öffentlich.

Was ist der Grund dafür, dass der Runde Tisch jetzt einberufen wird?

Der direkte Auslöser hierfür sind gewiss die Proteste der Studierenden. Mit dem Runden Tisch will der Akademische Senat einen weiteren Weg finden, die Anliegen und Vorschläge aller Betroffenen mit in die allgemeinen Reformbemühungen einzubinden. Es ist ja in dieser Hinsicht schon einiges passiert: Der Akademische Senat hat vor geraumer Zeit die Überarbeitung der neuen Studiengänge beschlossen. Die zuständige Vizepräsidentin hat einen Zeitplan erarbeitet. Demnach sollen bis Ende des laufenden Wintersemesters die dringendsten Handlungsfelder inklusive erster Lösungsvorschläge benannt werden, damit im Sommersemester die Arbeit an konkreten Lösungen beginnen kann. Der Runde Tisch will ein neues Forum sein, das auch all jene einbezieht, die vielleicht bisher noch nicht genug am Gespräch beteiligt sind.

Worum wird es am Montag gehen?

Da der Runde Tisch kein Gremium und auch keine Kommission im eigentlichen Sinne ist, für die es Geschäftsordnungen gibt, werden wir erst einmal die Grundlagen für dieses Forum festlegen und uns fragen: Wie wollen wir zusammen arbeiten? Dann wird es darum gehen, Themen zu sammeln, über die gesprochen werden soll.

Wann und wie oft wird der Runde Tisch tagen?

Einmal in der Woche, zunächst jeweils montags von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr. Ein erster Bericht soll in der ersten Sitzung des Akademischen Senats im Januar vorgestellt werden. Ich gehe davon aus, dass die Themen so zahlreich und schwierig sind, dass man sie nicht in drei oder vier Sitzungen abhandeln kann. Wie oft wir tagen werden, wird sich also aus der Arbeit ergeben.

Welche Konsequenzen werden die Sitzungen des Runden Tisches haben?

Die Liste der Themen und Vorschläge, die wir besprechen, leiten wir jeweils an den Akademischen Senat  und die anderen Gremien weiter.

Ist die Einberufung des Runden Tisches als neue Form der Kommunikation zu verstehen?

Man kann ihn als weitere Form der Kommunikation bewerten. Wichtig ist allerdings zu betonen, dass der Runde Tisch kein Entscheidungsgremium ist, er ist ein begleitendes Gesprächsangebot. Sein Einfluss wird sich wesentlich daran bemessen lassen, wie konstruktiv die Ergebnisse sind, die dabei erarbeitet werden.

Weitere Informationen

Zeit und Ort:

  • Erster Runder Tisch: Montag, 7. Dezember 2009, 8.00 bis 10.00 Uhr (s.t.), danach jeweils montags zur gleichen Zeit
  • Sitzungssaal des Akademischen Senats, Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin (U-Bhf. Thielplatz, U3)