Themen im Dezember

28.11.2012

Anwältin der Kinder

Das Ziel fest im Blick: Die Iranerin Parisa Kakaee studiert an der Freien Universität Berlin. Sie setzt sich seit Langem für die Rechte von Kindern ein.
Bildquelle: Wiebke Schönherr

Parisa Kakaee studiert an der Freien Universität, wie Kinderrechte geschützt und umgesetzt werden können

Als Teenager arbeitete Parisa Kakaee ehrenamtlich in einem Teheraner Waisenhaus. Dort sieht sie Kinder, die kaum umarmt, dafür aber verbal angegriffen werden. „Bastard" wird den Kleinen hinterhergerufen. „Das hat bei mir tiefen Eindruck hinterlassen“, sagt die heute 35-Jährige. Die Iranerin hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Schwächeren zu helfen. Seit zwei Jahren lebt Parisa Kakaee in Berlin und studiert an der Freien Universität den Weiterbildungs-Masterstudiengang für Kinderrechte.

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Das Gedächtnis der Pflanzen

Haben auch Organismen ohne Nervensystem, also Pflanzen, Pilze oder Bakterien, ein Stressgedächtnis? Dazu forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs 973.
Bildquelle: I. Haas / Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Der Sonderforschungsbereich 973 „Organismische Reaktionen auf Stress: Prägung und Erinnerung" beschäftigt sich mit dem Gedächtnis von Organismen ohne Nervensystem

Lebewesen mit einem Nerven- und Immunsystem können sich an Stresserfahrungen, wie etwa eine Krankheit, erinnern. Dieses Gedächtnis ermöglicht es dem Organismus, sich bei wiederholter Konfrontation mit demselben Ereignis zu schützen – bei Krankheit etwa durch die Entwicklung von Antikörpern. Aber haben auch Organismen ohne Nervensystem, also Pflanzen, Pilze oder Bakterien, ein Stressgedächtnis? Dazu forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ökologie, Molekularbiologie und Biochemie im Rahmen des im Juli 2012 eingerichteten Sonderforschungsbereichs 973.

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Mit Obama im Labor

Reden wie aus dem Lehrbuch: Barack Obamas Ansprachen sind sprachlich bis ins kleinste Detail durchgestaltet. Sie eignen sich daher sehr gut für die Rhetorikforschung.
Bildquelle: Christopher Dilts for Obama for America / flickr.com

Ein interdisziplinäres Projekt untersucht die Redekunst des amerikanischen Präsidenten

Als Barack Obama Anfang September auf dem Parteitag der Demokraten seine „Acceptance Speech“ hielt, sahen fast 36 Millionen Menschen zu. Die Rede war ein großer politischer Moment im sozialen Netzwerk Twitter mit mehr als 52.700 Kurznachrichten pro Minute. Ohne Zweifel: Die Redekunst des amerikanischen Präsidenten begeistert. Doch was genau wirkt hier auf das Publikum? Das wollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eines interdisziplinären Forscherteams am Cluster Languages of Emotion herausfinden.

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