„Ich schwöre …“

Internationale öffentliche Konferenz vom 15. bis 17. Dezember an der Freien Universität zu Eidleistungen von der Spätantike zum Frühen Mittelalter

Nr. 385/2016 vom 08.11.2016

Eidleistungen von der Spätantike zum Frühen Mittelalter sind Thema einer Konferenz vom 15. bis 17. Dezember an der Freien Universität. Untersucht werden Eidleistungen als religiöse, soziale und politische Handlungen. Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Stefan Esders und Dr. Gerda Heydemann vom Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin sowie Lukas Bothe vom Sonderforschungsbereich 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“. Die Konferenz ist öffentlich, der Eintritt frei. Die Vortragssprache ist Englisch. Um Anmeldung wird bis zum 9. Dezember gebeten unter lukas.bothe@fu-berlin.de.

Eidesleistungen sind seit jeher ein unverzichtbares Werkzeug, um Verbindlichkeit herzustellen. Der Gebrauch im Christentum ist allerdings von Spannungen geprägt, da Jesus in der Bergpredigt explizit verboten hat, Eide zu schwören. Dennoch kann die Zeit zwischen dem 4. und 11. Jahrhundert als sehr divers und reich in Bezug auf den Gebrauch von Eiden beschrieben werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz werden die Debatten um Eidleistungen, ihre Tragweite und Bedeutung reflektieren. Die Themenschwerpunkte reichen von der Gefahr des Meineids über den Gebrauch von Eidleistungen in anderen Religionen bis hin zu politischen Theorien zu Eidleistungen.

Programm

www.sfb-governance.de/aktuelles/veranstaltungen/3spalten/2016-12-15_B10-Conference.html

Zeit und Ort

  • Donnerstag, 15. bis Samstag, 17. Dezember 2016, Beginn 14.00 Uhr
  • Holzlaube der Freien Universität Berlin, Raum 2.2058 und 2.2059, Fabeckstr. 23-25, 14195 Berlin.

Anmeldung und Kontakt

Lukas Bothe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Sonderforschungsbereich 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“, Telefon: +49 30 838 58533, E-Mail: lukas.bothe@fu-berlin.de