Verschärft, verschoben, vergessen? – Griechenland aktuell

Öffentliche Podiumsdiskussion am 20. Oktober 2015 an der Freien Universität Berlin

Nr. 303/2015 vom 12.10.2015

Die Krise in Griechenland nach der Bewilligung des dritten Hilfspakets und den Neuwahlen ist Thema einer öffentlichen Diskussionsrunde am 20. Oktober 2015 an der Freien Universität. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erörtern unter anderem, ob mit dem neuen Hilfspaket die Euro- und Finanzkrise tatsächlich gelöst oder verschärft wurde und ob die zuständigen Politiker und Institutionen das Problem diesmal richtig behandelt oder lediglich verschoben haben. Die Podiumsdiskussion findet in deutscher Sprache statt. Die Veranstaltung wird organisiert vom Centrum Modernes Griechenland der Freien Universität Berlin. Die Diskussion ist öffentlich, der Eintritt frei und wird per Livestream im CeMoG-Channel auf YouTube übertragen.

Anhaltspunkt für die Diskussionsrunde ist der kürzlich erschienene Band Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen(Campus-Verlag, 2015). Ulf-Dieter Klemm und Wolfgang Schultheiß, ehemalige Diplomaten und Herausgeber des Bandes, werden mit Tasos Giannitsis, Ko-Autor, Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Innenminister Griechenlands, und der Journalistin Ulrike Herrmann über das Thema debattieren. Moderiert wird die Runde von Professor Dr. Miltos Pechlivanos, Literaturwissenschaftler und Direktor des Centrums Modernes Griechenland.

Das Centrum Modernes Griechenland ist eine Einrichtung des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Stavros Niarchos Foundation.

Weitere Informationen

Zeit und Ort

  • Dienstag, 20. Oktober 2015, von 19.00 bis 21.00 Uhr.
  • Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Hörsaal 1b, 14195 Berlin. U-Bahnhof Dahlem-Dorf und Thielplatz (U3).

Kontakt

Dr. Konstantinos Kosmas, Centrum Modernes Griechenland der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-580 73, E-Mail: k.kosmas@cemog.fu-berlin.de