Freie Universität Berlin


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Neues internationales Netzwerk zur Nachhaltigkeit

University Alliance for Sustainability der Freien Universität und ihrer strategischen Partner erhält DAAD-Förderung von rund einer Million Euro

Nr. 035/2015 vom 10.02.2015

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Freien Universität Berlin für den Ausbau ihres Netzwerkes der strategischen Partnerschaften rund eine Million Euro bis zum Jahr 2018 bewilligt. Unter dem Dach der neuen „University Alliance for Sustainability“ wird die Freie Universität Berlin gemeinsam mit ihren vier strategischen Partneruniversitäten das Thema „Nachhaltigkeit“ als Querschnittsthema für die Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Campus-Management in den Fokus rücken. Die strategischen Partner der Freien Universität sind die Hebrew University of Jerusalem (Israel), die University of British Columbia (Kanada), die St. Petersburg State University (Russland) und die Peking University (China). Die Schirmherrschaft für die neue Allianz übernimmt Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam.

„Die Freie Universität Berlin und ihre strategischen Partner sehen es als ihre Verantwortung an, den Diskurs zum Thema Nachhaltigkeit aktiv mitzugestalten und den globalen Herausforderungen mit Aktivitäten in allen Bereichen der Universität zu begegnen,“ sagte Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin. „Die Netzwerkbildung unter dem Thema Nachhaltigkeit ist für uns eine ideale Chance, in diesem Bereich tragfähige Strukturen mit unseren wichtigsten Partnern weltweit zu etablieren.“

Die University Alliance for Sustainability wird die komplementären Stärken der internationalen Partner nutzen, um gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte zu entwickeln, Hochschulangehörigen den Austausch zu ermöglichen und das interinstitutionelle Lernen in Hinblick auf Managementfragen zu fördern. Hierzu sollen beispielsweise Studien- und Promotionsprogramme gemeinsam mit den Partneruniversitäten entwickelt werden. Studierenden soll es ermöglicht werden, ihre Initiativen zu vernetzen. Gefördert werden sollen Forschungsaufenthalte für etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Sommerschulen für Promovierende, Tagungen für Verwaltungskräfte rund um das Thema „Green Campus“ und erweiterte Möglichkeiten für Studien- und Praktikumsaufenthalte.

„Für uns ist die Förderung durch den DAAD ein Zeichen dafür, dass wir mit unseren Internationalisierungsbemühungen auf dem richtigen Weg sind“, sagte Prof. Dr. Klaus Mühlhahn, Vizepräsident für Internationales der Freien Universität. „Bereits in der Antragsphase waren verschiedenste Einrichtungen der Universität beteiligt – das Thema Internationalisierung nimmt also, wie auch das Thema Nachhaltigkeit, für alle Bereiche der Hochschule eine wichtige Bedeutung ein.“

Strategische Partnerschaften sind ein Kernelement der Internationalisierung der Freien Universität Berlin. Diese besonderen Partnerschaften mit führenden Wissenschaftseinrichtungen weltweit sollen Kooperationen in Forschung und Lehre den Weg ebnen und in möglichst vielen Bereichen der Universität Wirkung zeigen. Mit den vier Partnerinstitutionen, mit denen die Freie Universität die University Alliance for Sustainability aufbaut, bestehen bereits langjährige institutionelle Kontakte, die seit 2011 systematisch zu strategischen Partnerschaften aufgewertet wurden.

Mit der Allianz hat sich die Freie Universität in einem Wettbewerbsverfahren durchgesetzt: Das DAAD-Förderprogramm „Strategische Partnerschaften und Thematische Netzwerke“ dient dem Aufbau und Ausbau von strategischen Partnerschaften mit Universitäten weltweit sowie dem Ausbau thematischer Netzwerke. Für die Förderung von bis zu 250.000 Euro jährlich hatten sich in dieser Ausschreibungsrunde 89 Hochschulen deutschlandweit beworben. Insgesamt 28 Projekte werden künftig über maximal vier Jahre gefördert, davon zehn strategische Partnerschaften. Im gleichen Förderprogramm war die Freie Universität Berlin bereits 2013 mit dem Thematischen Netzwerk „Principles of Cultural Dynamics“ erfolgreich und ist damit eine von nur sechs deutschen Hochschulen, die sich sowohl über einen erfolgreichen Antrag für Strategische Partnerschaften als auch ein Thematisches Netzwerk freuen darf. Finanziert wird das Programm aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen

  • Andreas Wanke, Leiter der Stabsstelle „Nachhaltigkeit und Energie“ der Freien Universität Berlin, Tel. +49 30 838-52254; E-Mail: andreas.wanke@fu-berlin.de
  • Britta Piel, Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin, Tel. +49 30 838-73943; E-Mail: britta.piel@fu-berlin.de