Gründungsförderung der Freien Universität bleibt Vorbild für andere Hochschulen

Platz 6 im neuen „Gründungsradar“ des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft

Nr. 391/2014 vom 10.11.2014

Die Freie Universität Berlin betreibt nach Einschätzung des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft eine vorbildliche Gründungsförderung. In der am Montag veröffentlichten Studie „Gründungsradar“ der Organisation belegt die Freie Universität Platz sechs in der Rangliste der 39 teilnehmenden Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden. Den ersten Platz der Kategorie erreicht die Technische Universität München, Platz zwei geht an die Hochschule München, Platz drei belegt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Insgesamt wurden zehn Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden als vorbildlich in der Gründungsförderung eingestuft. Im Vergleich zur Auswertung des vergangenen Jahres konnte die Freie Universität ihre Punktzahl verbessern. Im ersten „Gründungsradar“ hatte sie sich 2013 den fünften Platz mit der Technischen Universität Berlin und der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen geteilt.

Mit der höchstmöglichen Punktzahl glänzte die Freie Universität in der Bewertung ihrer „Gründungsaktivität“, die den „Output der unternommenen Anstrengungen in der Gründungsförderung“ misst. In die Bewertung fließen sowohl Quantität als auch Qualität der Ausgründungen ein. So sind unter den 30 Unternehmen, die 2013 an der Freien Universität Berlin gegründet wurden, 22 Teamgründungen und 20 Kapitalgesellschaften, die in der Regel einen größeren ökonomischen Effekt erzielen als Einzelunternehmer und Personengesellschaften. Überdurchschnittlich erfolgreich sei „profund“, die Gründungsförderung der Freien Universität auch mit Anträgen auf Fördermittel für Gründerinnen und Gründer wie etwa bei EXIST-Gründerstipendien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Im „Gründungsradar“ wurden Angaben des Stifterverbands zufolge insgesamt 168 Universitäten und Hochschulen in Deutschland erfasst. Kern der Studie ist ein Vergleich von deren Aktivitäten in der Gründungsförderung. Vier Themenfelder bilden dafür die Grundlage: Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung, Gründungsunterstützung und Gründungsaktivitäten. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt.

Weitere Informationen

Marion Kuka, profund, die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73656, E-Mail: marion.kuka@fu-berlin.de

Link zur Studie

www.stifterverband.com/gruendungsradar/2013/index.html