Brasilien nach den Präsidentschaftswahlen

Podiumsdiskussion zum Thema Präsidentschaftswahlen in Brasilien am 10. November 2014 an der Freien Universität Berlin

Nr. 384/2014 vom 04.11.2014

Die Auswirkungen der Wiederwahl von Dilma Rousseff als brasilianische Präsidentin für Politik und Wirtschaft des Landes sowie die Gründe für den knappen Wahlausgang sind Thema einer Podiumsdiskussion am Lateinamerika-Institut (LAI) der Freien Universität Berlin am 10. November. Moderiert wird die Veranstaltung von der Soziologin Renata Motta, wissenschaftliche Mitarbeiterin am LAI; Sérgio Costa, Professor für Soziologie Lateinamerikas am LAI, und Barbara Fritz, Professorin für Wirtschaftswissenschaften am LAI, sowie Gastprofessor Lucio R. Rennó, Politikwissenschaftler von der Universidade de Brasilia, analysieren Wahlkampf, Wahlergebnisse und ihre Folgen für das südamerikanische Land. Die Diskussion findet in deutscher und englischer Sprache statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

In der Stichwahl um das Präsidentenamt Brasiliens am 26. Oktober wurde die Amtsinhaberin Dilma Rousseff von der linken Arbeiterpartei wiedergewählt. Ihr Mandat beginnt am 1. Januar 2015. Ihr Konkurrent war Sozialdemokrat Aécio Neves, der im Wahlkampf für ein liberaleres Wirtschaftsmodell eingetreten war. Die Wahl fiel mit 51,45 Prozent für Dilma Rousseff sehr knapp aus.

Sérgio Costa ist Professor für Soziologie Lateinamerikas am Institut für Soziologie und am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind soziale Ungleichheit, kulturelle Differenzen und Demokratie und Rassismus und Antirassismus.

Prof. Dr. Barbara Fritz lehrt Ökonomie Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die internationale Makroökonomie sowie Währung und Finanzen in Bezug auf Entwicklungs- und Schwellenländer.

Lucio R. Rennó ist Sérgio-Buarque-de-Holanda-Gastprofessor am Lateinamerika-Institut der Freien Universität und kooperiert eng mit dem Forschungsverbund desiguALdades.net des LAI. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört – neben politischen Institutionen, Wahlverhalten und öffentlicher Meinung – die Analyse sozialer Ungleichheiten in Lateinamerika.

Renata Motta ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bereich Soziologie des Lateinamerika-Instituts. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit sozialen Ungleichheiten in den Weltregionen sowie sozialen Konflikten und Bewegungen in Lateinamerika.

Zeit und Ort

  • Montag, 10. November 2014, um 18.00 Uhr
  • Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, Raum 201, Rüdesheimerstr. 54-56, 14197 Berlin. U-Bahnhof Breitenbachplatz (U3)

Weitere Informationen

  • Prof. Dr. Barbara Fritz, Arbeitsbereich Ökonomie Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-53063, E-Mail: bfritz@zedat.fu-berlin.de
  • Prof. Dr. Sérgio Costa, Arbeitsbereich Soziologie am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-55446, E-Mail: sergio.costa@fu-berlin.de