Erasmus+ mit Partnerländern – Austauschmöglichkeiten für Wissenschaftler

In Ergänzung zur Mobilität von Studierenden und Verwaltungsangestellten bietet das Erasmus+ mit Partnerländern der Europäischen Kommission auch Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin die Möglichkeit, an ausgewählten Partnerhochschulen Auslandsaufenthalte durchzuführen. Hierbei werden zwei Förderlinien unterschieden:

  1. Erasmus+ Aufenthalt zur Fort- und Weiterbildung
  2. Erasmus+ Lehraufenthalt

 

Voraussetzungen für einen Erasmus+ mit Partnerländern-Aufenthalt

Um als Mitarbeiter der Freien Universität Berlin einen Erasmus+ Training Staff Mobility Aufenthalt an einer außereuropäischen Universität durchführen zu können, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein: Zunächst muss die Freie Universität Berlin für das Land, für das Sie sich interessieren, nach erfolgreicher Antragsstellung eine Bewilligung für die Mobilität von Hochschulmitarbeitern erhalten haben. Des Weiteren muss eine interinstitutionelle Vereinbarung zwischen der Freien Universität Berlin und der Partnerhochschule bestehen, an der Sie Ihren Austausch durchführen möchten. Im Gegensatz zu Erasmus+ Europa gelten die interinstitutionellen Vereinbarungen in der Erasmus Mundus mit Partnerländern Mobilität meist universitätsweit für alle Fachbereiche und administrativen Einrichtungen.

 

Förderleistungen

Hochschulmitarbeiter erhalten einen Mobilitätszuschuss von 160 Euro am Tag.
Hinzu kommen Zuschüsse zu Fahrtkosten, gestaffelt in Abstandsgruppen zwischen Start- und Zielland:

100 bis 499 km                   180 €
500 bis 1999 km                 275 €
2000 bis 2999 km               360 €
3000 bis 3999 km               530 €
4000 bis 7999 km               820 €
8000 km und mehr            1100 €

Förderprioritäten

 

Generell wird Mobilitätsmaßnahmen Vorrang eingeräumt, die der Stärkung und dem Ausbau der Verbindungen zwischen Verwaltungseinheiten/Fachbereichen sowie der Vorbereitung künftiger Kooperationsprojekte dienen.

Grundsätzlich werden nicht mehrere Personen aus einer Verwaltungseinheit/Fachbereich für einen Aufenthalt in der gleichen Verwaltungseinheit/Fachbereich der Partneruniversität gefördert.



Versicherung

An der Freien Universität Angestellte sind kostenlos bei der Unfallkasse Berlin unfallversichert. Dieser Versicherungsschutz gilt auch bei genehmigten Dienstreisen.

Da der Mobilitätszuschussgeber (weder die EU-Kommission noch der DAAD Bonn oder die Freie Universität Berlin) nicht für Schäden haftet, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigungen von Sachen im Zusammenhang mit dem Erasmus-Auslandsaufenthalt entstehen, empfiehlt es sich generell, für die Dauer des Auslandslehraufenthaltes folgende Versicherungen abzuschließen:

  • Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport aus dem Ausland (auch im Todesfall)
  • Unfallversicherung mit Auslandsschutz
  • Haftpflichtversicherung mit Auslandsschutz


Ansprechpartnerin

Stefanie Böhler
Abteilung Internationales
Kaiserswerther Straße 16-18
14195 Berlin

Telefon: +49 (0)30 838-73441
E-Mail: stefanie.boehler@fu-berlin.de

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

  

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