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Gut begleitet von Anfang an

Online-Portal „Distributed Campus“ erleichtert internationalen Studierenden und Doktoranden den Start an der Freien Universität

14.10.2015

Seit mehr als 10 Jahren begleitet die Online-Plattform „Distributed Campus“ ausländische Studierende beim Übergang von der Heimat- zur Gastuniversität.
Seit mehr als 10 Jahren begleitet die Online-Plattform „Distributed Campus“ ausländische Studierende beim Übergang von der Heimat- zur Gastuniversität. Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Interessante Seminare besuchen, Deutsch lernen, eine fremde Kultur entdecken, Land und Leute kennenlernen – oder einfach den eigenen Horizont erweitern: Die Gründe für ein Studium im Ausland sind vielfältig. Doch die Fragen, mit denen sich die Studierenden bereits lange vor ihrem Auslandsaufenthalt beschäftigen müssen, sind immer dieselben: Brauche ich für meinen Aufenthalt in Deutschland ein Visum? Wie finde ich eine preisgünstige Wohnung? Kann ich in Deutschland ein Bankkonto eröffnen? Und: Was ist eigentlich die „Holzlaube“? Die Online-Plattform „Distributed Campus“ gibt Antworten und begleitet ausländische Studierende seit mehr als zehn Jahren beim Übergang von der Heimat- zur Gastuniversität.

Die Freie Universität ist bei internationalen Studierenden populärer denn je: Laut DAAD zählt sie bei ERASMUS-Studierenden zu den beliebtesten deutschen Hochschulen. Das International Office der Freien Universität betreut jährlich insgesamt etwa 2500 sogenannter "Incomings" mithilfe von Distributed Campus, davon allein 1200 Studierende, die über das europäische Austauschprogramm ERASMUS nach Dahlem kommen.

Gut vorbereitet in Berlin ankommen

„Distributed Campus ermöglicht es uns, internationale Studierende individuell mit den für sie relevanten Informationen zu versorgen“, erklärt Nicole Schindler vom International Office der Freien Universität. Die Kommunikation zwischen Studierenden und ihren Ansprechpartnern in Berlin verlaufe über die Plattform schnell und serviceorientiert: „Wir können bei der Beantwortung von Anfragen per E-Mail auf Distributed Campus verweisen, wo die Studierenden dann neben der Antwort auf ihre Frage auch weiterführende Informationen finden können“, sagt Nicole Schindler.

Jane Sinepol, die im Doppelmaster „Global Communication and International Journalism“ am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität und an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg studiert, konnte die Plattform ebenfalls überzeugen: „Distributed Campus hat mir bei der Vorbereitung auf meinen Aufenthalt in Berlin sehr geholfen“, sagt sie. „Ich habe die für mich persönlich relevanten Informationen gefunden und konnte alle Formalitäten im Voraus von Sankt Petersburg aus erledigen.“

Den Campus und die deutsche Kultur kennenlernen

Die Plattform enthält etwa 160 Informationsmodule zu verschiedenen Themen auf Deutsch und Englisch, persönliche Erfahrungsberichte von Alumni und zahlreiche Tipps, um die komplizierte deutsche Bürokratie zu verstehen. „Distributed Campus ist so etwas wie ein virtueller Türöffner für alle Studierenden, die für ein oder zwei Semester an die Freie Universität kommen“, sagt Karoline von Köckritz, die die Weiterentwicklung der Plattform am Center für Digitale Systeme (CeDiS) koordiniert. Bundesweit nutzen bereits 14 weitere Hochschulen das an der Freien Universität entwickelte Angebot zur Betreuung internationaler Studierender und Gastwissenschaftler.

In der umfangreichen Materialsammlung finden die neuen Studierenden interessante Hintergrundinformationen und Geschichten rund um die Themen Studium und Leben in Berlin: Hier erfahren sie unter anderem, dass es sich bei der sogenannten Holzlaube nicht um ein Wochenendhäuschen für Kleingärtner handelt, sondern um den modernen Gebäudekomplex an der Nordseite der Rost- und Silberlaube, der erst im Frühjahr dieses Jahres eröffnet wurde.

Auch auf die kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland sind sie bei ihrem Studienstart bestens vorbereitet. Sitzen die Studierenden in ihrer ersten Lehrveranstaltung, wissen sie etwa schon, worin sich eine Hausarbeit von einem Essay unterscheidet – und, dass es in Deutschland eher unüblich ist, Dozenten mit dem Vornamen anzusprechen.

Jane Sinepol gefiel besonders die persönliche Checkliste, in der alle noch vor der Abreise zu ereldigenden Aufgaben in einem Zeitstrahl übersichtlich dargestellt sind: „Die Punkte nach und nach abzuhaken, war ein gutes Gefühl und ich war vor der Abreise weniger gestresst.“

Weitere Informationen

Online-Betreuung internationaler Studierender mit Distributed Campus

Beschäftigte der Freien Universität, die mit der Betreuung internationaler Studierender, Promovierender oder Forschender betraut sind und diese effizienter und effektiver gestalten möchten, können sich in einem Workshop am 5. November 2015 über die Möglichkeiten der Plattform informieren.

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