Freie Universität Berlin


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Niederländische Malerei in Bild und Ton

Das Niederländische Forum der Freien Universität und die Gemäldegalerie Berlin veranstalten im Sommersemester 2009 ein gemeinsames Vortragsprogramm

25.03.2009

Meister von Flémalle, Madonna mit Heiligen in einem Garten, Eichenholz, 122,2 x 151,2 cm, Washington D.C., National Gallery of Art, Samuel H. Kress Collection
Meister von Flémalle: Madonna mit Heiligen in einem Garten Bildquelle: National Gallery of Art, Departmnent of Visual Services
Rogier van der Weyden, Werkstatt: Heilige Katharina (Flügel eines Diptychons), Eichenholz, je 18,9 x 12,1 cm, Kunsthistorisches Museum, Wien
Rogier van der Weyden, Werkstatt: Heilige Katharina (Flügel eines Diptychons) Bildquelle: Kunsthistorisches Museum, Vienna

„Der Meister von Flémalle und Rogier van der Weyden“ – unter diesem Titel stehen die Ausstellung, die seit dem 20. März bis zum 21. Juni in der Gemäldegalerie Berlin zu sehen ist, sowie die begleitende Vortragsreihe. Am 9. April hält zum Beispiel Prof. Dr. Eberhard König vom Kunsthistorischen Institut der Freien Universität den Vortrag „Der Meister der Katharina von Kleve und die Bildräume des Meisters von Flémalle“.

Robert Campin, der „Meister von Flémalle“ (um 1375-1444), und sein Schüler Rogier van der Weyden (um 1399-1464) sind für die frühe Entwicklung der altniederländischen Malerei von zentraler Bedeutung. Sie sind bekannt für ihren Detailrealismus in der damals neuen Technik der Ölmalerei und legten mit ihrer Entdeckung des Individuellen im Porträt oder der Wiedergabe überzeugender Innenräume und atmosphärischer Landschaften Grundlagen für die neuzeitliche Malerei. In dieser Ausstellung sind erstmals die Werke beider Maler aus den Beständen des Städel Museums in Frankfurt/Main und der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen Berlin zusammen zu sehen. Hinzu kommen zahlreiche Leihgaben verschiedener großer Museen.

Jeweils donnerstags um 19 Uhr werden im Rahmen der Ausstellung im Vortragssaal des Kunstgewerbemuseums am Potsdamer Platz Vorträge von Kunsthistorikern verschiedener Universitäten gehalten. Den Auftakt macht der Vortrag von Prof. Dr. Werner Paravicini, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, am 26. März. Veranstaltet wird die Reihe gemeinsam von der Gemäldegalerie Berlin und dem Niederländischen Forum des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität. Das Niederländische Forum, unter der Leitung von Dr. Karin Gludovatz, will die Zusammenarbeit zwischen Universität und Museen vor Ort fördern, den internationalen wissenschaftlichen Austausch pflegen und allen an niederländischer Kunst Interessierten einen Diskussionsraum bieten.