Freie Universität Berlin


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Graduiertenkolleg „Zwischen Räumen“ eröffnet

Deutsch-mexikanisches Kolleg erforscht Globalisierung

23.07.2010

Professorin Marianne Braig, Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs, begrüßte die Gäste des Festakts
Professorin Marianne Braig, Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs, begrüßte die Gäste des Festakts Bildquelle: Jan Hambura
Freut sich über die Stärkung des Schwerpunktbereichs „Regionale Studien“ der Universität: Professor Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität
Freut sich über die Stärkung des Schwerpunktbereichs „Regionale Studien“ der Universität: Professor Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Bildquelle: Jan Hambura

Forschung zwischen Räumen, Kulturen und Wissenschaftsdisziplinen. Das ist die Aufgabe der Doktoranden des Graduiertenkollegs „Zwischen Räumen. Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung.“ Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Internationale Graduiertenkolleg wurde nach einer offiziellen Eröffnung in Mexiko im April dieses Jahres nun auch an der Freien Universität Berlin mit einem Festakt eröffnet.

„Es gibt viele gute Gründe, um heute zu feiern“, sagte Marianne Braig, Professorin für Politikwissenschaft am Lateinamerika-Institut der Freien Universität und Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs „Zwischen Räumen“. „Das Graduiertenkolleg ist das erste Projekt, in dem deutsche und mexikanische Institutionen gleichberechtigt zusammenarbeiten – auch finanziell“, sagte Braig. Ein weiterer Grund sei das 40-jährige Bestehen des Lateinamerika-Instituts der Freien Universität.

„Ich wünsche Ihnen, dass das neue Internationale Graduiertenkolleg das wechselseitige Verständnis der Wissenschaften und Kulturen zwischen Deutschland und Mexiko fördern möge“, sagte Professor Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität. Er freue sich, dass der Schwerpunktbereich „Regionale Studien“ der Universität gestärkt würde.

Das Internationale Graduiertenkolleg, an dem 15 Doktoranden und zwei Postdoktoranden forschen, ist ein Projekt des Lateinamerika-Instituts der Freien Universität, der Institute für Romanistik der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Potsdam, des Colegio de México, einiger Institute der Universidad Autónoma de México und des Centro de Investigaciones a Estudios Superiores en Antropología Social in Mexico.

Die Doktorandenschule, die ihren Sitz in Mexiko-Stadt sowie Berlin hat, wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem staatlichen mexikanischen Wissenschaftsrat CONACYT. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Bewegungen von Menschen zwischen unterschiedlichen Regionen der Welt und die neuen Räume, die in historischen und aktuellen Phasen der Globalisierung dadurch entstehen. „Zwischenräume“ entstehen beispielsweise in Familien, wenn ein Teil der Familie ins Ausland zieht und der andere in der Heimat bleibt.