UNSERE KULTURPARTNER

Museum Barberini

Rund 30 Kultureinrichtungen aus der Berliner und Brandenburger Kunst-, Musik- und Theaterszene sind dem GasthörerCard Programm durch ihre Kooperation verbunden. Sie stärken den Kunstschwerpunkt des Programms und tragen maßgeblich zu seinen vielfältigen Synergieeffekten bei. Und in jedem Semester kommt ein neuer Kulturpartner dazu.

Neuigkeiten unserer Partner

MUSEEN

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Das Bröhan-Museum ist ein international ausgerichtetes Spezial- und Epochenmuseum für Jugendstil, Art déco und Funktionalismus (1889 - 1939). Die Bestände gliedern sich in zwei Hauptgebiete: Kunsthandwerk und bildende Kunst. Die Museumskonzeption folgt dem Prinzip der Präsentation von Kunstobjekten als Raumensembles. Die Zeitspanne vom Jugendstil als Wegbereiter der Moderne bis zum Art déco und Funktionalismus wird durch ausgewählte Beispiele von Glas, Keramik, Porzellan, Silber- und Metallarbeiten in Kombination mit Möbeln, Teppichen, Grafiken und Gemälden repräsentativ veranschaulicht. Sammlungsschwerpunkte sind Arbeiten des französischen und belgischen Art nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art déco. Die Bildersammlung des Bröhan-Museums umfasst insbesondere Maler der Berliner Secession.

Bröhan Museum

Die Künstlergruppe Brücke wurde 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl gegründet und hatte entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Brücke-Museum, dessen Sammlung ausschließlich den Werken der Künstlergruppe Brücke vorbehalten ist, dokumentiert mit seinem konzentrierten Bestand in einzigartiger Weise den Aufbruch zur Moderne. Es besitzt etwa 400 Gemälde und Plastiken sowie einige Tausend Zeichnungen, Aquarelle und Originalgrafiken aus allen Schaffensperioden der Brücke-Künstler. In zahlreichen Sonderausstellungen wird Leben und Werk der einzelnen Gruppenmitglieder aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt. Ebenso beleuchten Ausstellungen über andere expressionistische und avantgardistische Künstler des frühen 20. Jahrhunderts das zeithistorische und künstlerische Umfeld der Brücke-Künstler.

Brücke Museum

Im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus Georg Kolbes (1877–1947), einem eindrucksvollen Zeugnis des Neuen Bauens in Berlin, befindet sich das Museum, das den umfangreichen Nachlass eines der bedeutendsten deutschen Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bewahrt. Über 200 Plastiken, darunter viele Unikate, sowie zahllose Gipsmodelle und Zeichnungen bilden den Sammlungskern gemeinsam mit Werken von Bildhauern der klassischen Moderne und entsprechenden Künstlernachlässen. In seinen Ausstellungen widmet sich das Museum nicht nur Georg Kolbe und seiner Zeit, sondern stellt regelmäßig zeitgenössische künstlerische Positionen vor.

Georg Kolbe Museum

Das am Grunewald gelegene Kunsthaus Dahlem wird nach einem denkmalgerechten Um- und Rückbau am 12. Juni 2015 als Ausstellungsraum neu eröffnet. Geplant sind im Vorfeld der Eröffnung eine Reihe von Veranstaltungen. In der Eröffnungsausstellung wird ein Schwerpunkt auf der Präsentation plastischer Kunst liegen, der durch Malerei, grafische Arbeiten und Fotografien ergänzt wird. Das Kunsthaus Dahlem ist ein aus Mitteln der Kulturverwaltung des Landes Berlin gefördertes Ausstellungshaus für die deutsche Nachkriegsmoderne (Ost und West). Getragen wird es von der 2013 gegründeten Atelierhaus Dahlem gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Bernhard-Heiliger-Stiftung.

Kunsthaus Dahlem

Das Museum Barberini wird getragen von der Hasso Plattner Stiftung, die das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais Barberini nach friderizianischem Vorbild wieder aufbaut. 17 Ausstellungssäle, ein Veranstaltungsraum, ein Atelier für die Kunstvermittlung sowie Museumsshop und Restaurant laden ab Januar 2017 zu einem besonderen Kunsterlebnis ein. Französischer Impressionismus ist der bedeutendste Schwerpunkt der Privatsammlung Hasso Plattners. Impressionistische Malerei wird auch über die Eröffnung hinaus Ausgangspunkt für Ausstellungen mit Leihgaben aus internationalen Museen sein.
Den Auftakt bildet die Schau »Impressionismus. Die Kunst der Landschaft«, die Werke der Sammlung mit Leihgaben aus internationalen Museen zusammenbringt. Mit ca. 90 Gemälden von Künstlern wie Claude Monet (1840–1926), Auguste Renoir (1841–1919) und Gustave Caillebotte (1848–1894) widmet sich die Ausstellung den malerischen Erfindungen des Impressionismus und dem Naturverständnis der Moderne.
Mit den »Kunstgeschichten« realisiert das Museum Barberini wechselnde Präsentationen mit eigenen Werken und Leihgaben. Zur Eröffnung geben sie erste Einblicke in die Arbeit mit der Sammlung zur Kunst der DDR-Zeit. Die Präsentation in Kooperation mit dem Musée Rodin in Paris »Auguste Rodin 1899« lehnt sich an der gemeinsamen Ausstellung von Monet und Rodin im Jahr 1899 an. Weitere »Kunstgeschichten« zeigen Wege vom Impressionismus in die Abstraktion. Die Ausstellungen werden in Symposien vorbereitet.

Museum Barberini

Die Staatlichen Museen zu Berlin bilden mit ihren historisch gewachsenen Häusern ein Universalmuseum zur Bewahrung, Erforschung und Vermittlung von Kunst- und Kulturschätzen der gesamten Menschheitsgeschichte. Ihre Sammlungen umfassen Bereiche der europäischen und außereuropäischen Kunst, Archäologie und Ethnologie.

Hervorgegangen aus der Gründung des Königlichen Museums durch Friedrich Wilhelm III. von Preußen gehören die Staatlichen Museen zu Berlin zusammen mit der Staatsbibliothek, dem Geheimen Staatsarchiv, dem Ibero-Amerikanischen Institut und dem Staatlichen Institut für Musikforschung mit dem Musikinstrumenten-Museum zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Staatliche Museen zu Berlin

Der durch den Stadtbaurat Ludwig Hoffmann errichtete Bau des Märkischen Museums am Spreeufer ist das Stammhaus des Stadtmuseums Berlin. Das eindrucksvolle Museumgebäude präsentiert seit 1908 bis heute Zeugnisse der Berliner Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daher gilt es auch als »Gedächtnis der Stadt«.

Die Nikolaikirche prägt bereits seit der Zeit der Stadtgründung um das Jahr 1230 das Zentrum Berlins. Seit 1987 steht das erhabene Bauwerk seinen Besuchern als Museum offen. Die Ausstellung mit historischen Exponaten und modernen Medienstationen gestattet Einblicke in die Geschichte der Nikolaikirche und des Nikolaiviertels. Und das Ephraim-Palais, erbaut durch Friedrich Wilhelm Diterichs (1702-1782) präsentiert auf drei Etagen Sonderausstellungen des Stadtmuseums Berlin.

Stiftung Stadtmuseum

Das 1987 gegründete Museum Charlottenburg-Wilmersdorf widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte des Bezirks und der Berliner Kulturgeschichte. Seit 2012 hat es seinen Sitz in der Villa Oppenheim. Hier kann erstmals die ab 1908 entstandene – 1912 um die Sammlung Raussendorff erweiterte – Kunstsammlung der damals selbstständigen Stadt Charlottenburg präsentiert werden. Sie umfasst Gemälde und Skulpturen vor allem des 19. Jahrhunderts und der Berliner Secession, darunter Werke von Walter Leistikow, Hans Baluschek, Franz Skarbina und Max Liebermann.
Mit der Schau »WESTEN!« zeigt das Museum seit Dezember 2014 eine multimediale Dauerausstellung zur Stadtteilgeschichte.

Villa Oppenheim

KUNSTSZENE

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Die Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bilden weitere Schwerpunkte. In der aktuellen Präsentation »Kunst in Berlin 1945 bis heute« liegt der Fokus auf Sammlungsbeständen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Architektur seit der Nachkriegszeit bis heute. In den vier stilistischen Blöcken Expressiv, Konstruktiv, Realistisch und Konzeptuell werden Hauptwerke der Sammlung unter inhaltlichen Schwerpunkten zusammengeführt.

Berlinische Galerie

Fotografie in ihrer ganzen Vielfalt entdecken und erleben – seit dem Jahr 2000 präsentiert C/O Berlin ein lebendiges, kulturelles Programm internationalen Ranges. Als Ausstellungshaus für Fotografie zeigt C/O Berlin Werke renommierter Künstler, organisiert Veranstaltungen, fördert junge Talente und begleitet Kinder auf visuellen Entdeckungsreisen durch unsere Bildkultur. Intensive Vermittlungsarbeit vor Ort und enge Kooperationen mit Institutionen weltweit machen C/O Berlin zu einem einzigartigen Ort des kulturellen Austausches.

C/O Berlin

Die Deutsche Bank KunstHalle ist eine international ausgerichtete Plattform für zeitgenössische Kunst. Mit ihrem eigenen Ausstellungsraum baut die Deutsche Bank ihr globales Kunstengagement aus und unterstreicht gleichzeitig die Bedeutung Berlins für das Unternehmen. Neben der Einzelpräsentation des jeweils aktuellen »Künstlers des Jahres« zeigt die KunstHalle regelmäßig Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank, kuratiert von einem Gastkurator. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Kooperationen sowohl mit internationalen Partnermuseen, wie beispielsweise der TATE in London, als auch mit Berliner Kulturinstitutionen. Von 1997 - 2012 hat die Deutsche Bank am gleichen Ort das Deutsche Guggenheim betrieben in erfolgreicher Partnerschaft mit der Solomon R. Guggenheim Foundation.

Deutsche Bank KunstHalle

In der veränderten historischen Situation nach 1989 sind die Wege von Berlin zur internationalen Kunstszene sehr viel kürzer geworden. Seit Mitte der 90er Jahre gilt die deutsche Hauptstadt als eine der aufregendsten Metropolen und als Magnet für Kreative weltweit. Aus allen Ländern und Kontinenten, aber auch aus Deutschland strömen Künstler unterschiedlicher Generationen an die Spree. Darunter nicht nur bildende Künstler, Maler, Bildhauer und Medienspezialisten, sondern auch Mode- und Möbeldesigner, Musiker und Literaten. Sie leben und produzieren in Berlin. Ihnen widmet das Haus am Waldsee seine ganze Aufmerksamkeit.

Haus am Waldsee

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Das museum FLUXUS+, ein Museum für moderne Kunst, ist mit seiner Ausrichtung auf die Fluxus-Bewegung und der umfangreichen Privatsammlung von Werken Wolf Vostells und Arbeiten zeitgenössischer Künstler einzigartig in Berlin, Potsdam und Umgebung. Das vielfältige Wechselausstellungsprogramm, regelmäßige Musikveranstaltungen und Kunstvermittlungsangebote leisten einen positiven Beitrag zur kulturellen Entwicklung der Region und bieten dem Besucher viel Vergnügen und spannende Einblicke in die so viel diskutierte Kunstform Fluxus.

museum FLUXUS+

STIFTUNGEN UND SCHLÖSSER

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Brandenburg ist reich an historisch wertvollen Schlössern, Herrenhäusern, Guts- und Parkanlagen. Über Jahrzehnte vernachlässigt, befanden sich viele von ihnen in schlechtem Zustand, als 1990 unter Vorsitz von Dr. Sibylle Badstübner-Gröger der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V. seine Arbeit aufnahm. Mit Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Ausstellungen und Exkursionen macht er auf die kunst- und baugeschichtlich wertvollen, in ihrer Substanz oft noch akut bedrohten Herrenhäuser und Parkanlagen der Mark Brandenburg aufmerksam. Zentrales Anliegen des Freundeskreises ist es, Bürgerinnen und Bürgern bewusst zu machen, dass die Schlossanlagen Teil der Kultur und Geschichte ihrer Region sind und sie in ihren Gemeinden durch gemeinsame Eigeninitiative etwas für den Erhalt eines Baudenkmals tun können.

Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut über 30 geöffnete Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg. Die zu großen Teilen auf der UNESCO-Welterbe-Liste stehenden Anlagen laden zu lebendigen Zeitreisen in die glanzvolle Epoche der preußischen Königinnen und Könige ein – sie sind sowohl Kulturlandschaft von internationalem Rang als auch inspirierende Orte für Kunst-, Architektur- und Gartenfreunde.

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Schloss Neuhardenberg – rund 60 Kilometer östlich von Berlin gelegen – gehört zusammen mit Schlosspark und Schinkel-Kirche zu den wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerken des preußischen Klassizismus. Geprägt und gestaltet wurde das Ensemble von drei herausragenden Künstlerpersönlichkeiten: Karl Friedrich Schinkel, Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Hier im Märkischen Oderland hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband 2002 ein Zentrum für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaftsethik mit einem komfortablen Hotel und zwei Restaurants eingerichtet. Das von der Stiftung Schloss Neuhardenberg betriebene Ensemble hat sich zu einer der ersten Kulturadressen im Lande entwickelt.

Stiftung Schloss Neuhardenberg

Der durch den Stadtbaurat Ludwig Hoffmann errichtete Bau des Märkischen Museums am Spreeufer ist das Stammhaus des Stadtmuseums Berlin. Das eindrucksvolle Museumsgebäude präsentiert seit 1908 bis heute Zeugnisse der Berliner Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Die Nikolaikirche prägt bereits seit der Zeit der Stadtgründung um das Jahr 1230 das Zentrum Berlins. Seit 1987 steht das erhabene Bauwerk seinen Besuchern als Museum offen. Die Ausstellung mit historischen Exponaten und modernen Medienstationen gestattet Einblicke in die Geschichte der Nikolaikirche und des Nikolaiviertels.
Das Knoblauchhaus unweit der Nikolaikirche ist ein Museum des Biedermeier und zählt zu den wenigen erhaltenen Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts in Berlin. Das Ephraim-Palais, erbaut durch Friedrich Wilhelm Diterichs (1702-1782), präsentiert auf drei Etagen rund um das ovale Treppenhaus die Sonderausstellungen des Stadtmuseums Berlin.

Stiftung Stadtmuseum Berlin

THEATER

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Mitten in Berlins Mitte. Entschiedene Regie-Handschriften, die kontinuierliche Zusammenarbeit mit wichtigen Dramatikern und das Vertrauen auf die Kraft eines lebendigen und starken Ensembles bilden die Grundlagen des künstlerischen Konzeptes, mit dem Ulrich Khuon das Deutsche Theaters leitet. Zum Ensemble des Deutschen Theaters gehören bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler wie Meike Droste, Maren Eggert, Corinna Harfouch und Susanne Wolff, Felix Goeser, Alexander Khuon und Ulrich Matthes.

Deutsches Theater

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte und gleich für die erste Spielzeit des neuen Intendanten Barrie Kosky geht der Titel »Opernhaus des Jahres« an die Komische Oper Berlin. Sinn und Sinnlichkeit, Tradition und Innovation sowie Musik und Theater erscheinen an der Komischen Oper Berlin nicht als gegensätzliche Pole, sondern als sich gegenseitig bedingende Elemente eines spannenden Musiktheaters.

Komische Oper

Mitten in Charlottenburg finden Sie das einzige Art-Deco-Theater Europas mit farbenprächtigen Foyers und kostbaren Holzintarsien im Zuschauerraum. Das Renaissance-Theater ist das einzige Berliner Theater, das Gegenwartsdramatik zeigt, die zeitkritisch und unterhaltsam gleichermaßen ist: erstklassige Stücke, dargeboten von einem exzellenten Ensemble mit namhaften Schauspielern. Erleben Sie einen unvergesslichen Theaterabend im stilvollen 20er Jahre Ambiente.

Renaissance Theater

Die Schaubühne Berlin steht für eine zeitgenössische, experimentelle und internationale Theater-arbeit. Seit 50 Spielzeiten schreiben namhafte Regisseure Theatergeschichte. Zahlreiche Gastspiele in aller Welt, Preise und Auszeichnungen für Regisseure, Inszenierungen und das Ensemble bestätigen eindrucksvoll, wie sehr es dem künstlerischen Team unter der Leitung von Thomas Ostermeier gelingt, das Renommee der Schaubühne weiterzuentwickeln und die Tradition der zeitgemäßen und kritischen Neuinterpretation klassischer Werke fortzuführen. Gleichzeitig öffnet sich die Schaubühne für neue Formen des Tanz- und Musiktheaters. Ein Herzstück des Spielplans sind darüber hinaus die lebenden Autoren.

Schaubühne

Die Sophiensaele sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum, ein Haus für Künstler/innen und Publikum, in dem die Begegnung zwischen beiden im Mittelpunkt steht. Dabei stellen die wechselhafte Geschichte des Gebäudes, die an den unveränderten Wänden und Decken der Räume sichtbar wird und die Spezifik der Veranstaltungsräume eine besondere Herausforderung dar. Theater, Tanz, Performance, Musik, bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog.

Sophiensaele

AKADEMIEN

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Die Akademie der Künste, 1696 gegründet, zählt zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern, deren Werk auf dem Gebiet der bildenden Kunst, der Baukunst, der Musik, der Literatur, der darstellenden Kunst sowie der Film- und Medienkunst anerkannt wird. Die Akademie veranstaltet Kunst- und Dokumentationsausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Film-, Theater- und Tanzaufführungen, Tagungen und Workshops. Für herausragende künstlerische Leistungen und zur Förderung junger Künstler vergibt die Akademie Preise. Mit 1.200 Künstlernachlässen und einer Kunstsammlung besitzt sie eines der bedeutendsten interdisziplinären Archive zur Kunst und Kultur seit 1900.

Akademie der Künste

1205 als Augustiner Chorherrenstift gegründet, blickt der St.-Afra-Klosterhof auf eine bewegte Geschichte zurück. Wo zur Zeit der Fürstenschule Lessing, Gellert und Hahnemann die Schulbank gedrückt haben, lädt heute die Evangelische Akademie Meißen zu Tagungen und Veranstaltungen ein. In der Altstadt von Meißen, in unmittelbarer Nähe zu Dom und Albrechtsburg gelegen, bietet das architektonische Ensemble des Klosterhofes moderne Tagungsmöglichkeiten in historischen Mauern und spirituellem Ambiente.

Evangelische Akademie Meissen

ORCHESTER/CHOR

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Das Collegium Musicum ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin. Es besteht aus dem Großen Chor, dem Kammerchor, dem Kleinen Sinfonischen Orchester und dem Sinfonieorchester (Leitung: Donka Miteva) sowie aus einer Bigband (Leitung: Martin Gerwig). Die gegenwärtig ca. 500 Mitglieder sind Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen, die sich in ihrer Freizeit der Musik widmen. Geprobt wird für die Aufführungen zum Semesterende.

Collegium Musicum

Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (roc berlin) bieten eine große Auswahl an Musikveranstaltungen in Berlin. In der roc berlin sind seit 1994 vier professionelle Ensembles zusammengeschlossen, die die musikalische Geschichte der Rundfunkkultur in Berlin und in Deutschland ganz wesentlich geprägt haben: das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor. Ihre Arbeit zeichnete sich schon immer dadurch aus, dass sie nicht nur das anerkannte Konzertrepertoire auf hohem Niveau pflegten, sondern neue und zu Unrecht vergessene Werke aufführten. Sie geben damit bis heute dem Musikleben Berlins wichtige Impulse. Dieser einzigartige Verbund von professionellen Ensembles in Deutschland wird von vier Gesellschaftern getragen: DeutschlandRadio, Bundesrepublik Deutschland, Land Berlin und Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

Wenn Jugend und Exzellenz kein Widerspruch ist, wenn das Publikum nicht klatscht, sondern jubelt, wenn über 1.000 junge Spitzenmusiker mehr als 25.000 Zuschauer begeistern - dann hält Berlins musikalisches Sommermärchen wieder Einzug in die Stadt: Young Euro Classic!

2015 kehrt das Festival der besten Jugendorchester der Welt an seinen Stammort zurück: Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt erobern im August Jugendsymphonieorchester aller Herren Länder Bühne und Publikum. Beim »Bayreuth der jungen Generation« trifft Vivaldi auf Pink Floyd, arrivierte Klassik auf exzellenten Jazz, die Ukraine auf Russland. Lassen Sie von Young Euro Classic entführen – auf eine musikalische Reise von Portugal bis China, von Norwegen bis nach Kirgistan, von Großbritannien bis in die Türkei.

Unsere 1. Geige spielt die Zukunft:  Das Festival ist immer neu und aufregend, ganz jung und doch schon so alt wie dieses Jahrhundert.

Young Euro Classic

WEITERE KULTURPARTNER

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Mit über 22.000 Wildpflanzenarten auf einer Gesamtfläche von 43 Hektar gehört der Berliner Botanische Garten zu den artenreichsten und bedeutendsten der Welt. In Annäherung an die natürlichen Lebensverhältnisse werden hier Pflanzenformationen der gesamten gemäßigten Zone der Nordhalbkugel kultiviert. Die Pflanzen der Tropen und Subtropen gedeihen im Schutze der 15 Glashäuser, darunter auch in einem der größten freitragenden Gewächshäuser der Welt. Das Botanische Schaumuseum veranschaulicht dem Besucher größere Zusammenhänge: z. B. in der Evolution und der Ökologie der Pflanzen. Die Bibliothek (160.000 Bände) und das Herbarium (3.500.000 Aufsammlungen) gehören zu den bedeutendsten in Europa.

Botanischer Garten

Die Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Dahlem besitzt zwei Kirchen: Die St. Annen-Kirche, die 1215-1225 errichtet, in den 1670er Jahren wieder aufgebaut und 2005 restauriert wurde. Die Jesus-Christus-Kirche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts für die wachsende Gemeinde gebaut. Aufgrund ihrer hervorragenden Akustik werden hier Klassik-Tonaufnahmen mit weltbekannten Orchestern und Chören produziert. Bekannt geworden ist die Gemeinde Dahlem durch drei Umstände. 1934 fand dort die 2. Bekenntnissynode der Bekennenden Kirche statt. Das Engagement von Gemeindemitgliedern gegen den Nationalsozialismus bleibt mit dem Namen Martin Niemöller verbunden. Das Institut für Evangelische Theologie und der Theologe Helmut Gollwitzer hatten während der 68er Studentenbewegung intensive Kontakte zur Freien Universität.

Evangelische Kirchengemeinde Dahlem

Die 1968 gegründete Buchhandlung ist eng mit der Geschichte und Entwicklung der Freien Universität verbunden. Sie begreift sich immer noch und gerade in Zeiten des elektronischen Lesens und Publizierens als traditionelle Universitätsbuchhandlung, aber auch als lebendiger Ort für Leser und Buchliebhaber. Die Veranstaltungsreihe DAHLEMER AUTORENFORUM fördert die Begegnung von international bedeutenden Wissenschaftlern, Persönlichkeiten aus Politik, Zeitgeschichte und Literatur mit ihren Lesern. Hier finden die Autoren stets ein aufgeschlossenes Publikum.

Schleichers Buchhandlung