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Lange Nacht der Wissenschaften 2012

Zometool
Zometool Quelle: Inst. f. Mathematik
Designer Genes
Designer Genes Quelle: C. Kanow-Scheel
Fundbearbeitung
Fundbearbeitung Quelle: Prähistorische Archäologie
Hirtenkinder in Kirgistan
Hirtenkinder in Kirgistan Quelle: A. Dörre, 2007
Unterricht
Unterricht Quelle: Inst. f. Schulqualität

Zum zwölften Mal jährt sich am 2. Juni 2012 von 17.00 bis 1.00 Uhr die Lange Nacht der Wissenschaften, an der sich über 70 Lehr- und Forschungseinrichtungen in Berlin und Potsdam beteiligen. Die Freie Universität Berlin bietet an ihren Wissenschaftsstandorten in Dahlem, Düppel und Lankwitz ein umfangreiches und vielseitiges Programm. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in innovative, aktuelle und interdisziplinäre Aktivitäten aus der Grundlagen- und angewandten Forschung, die ihnen im übrigen Jahr in der Form nicht zugänglich sind. Ein Begleitprogramm mit Live-Konzerten, Lesungen, kulinarischen Köstlichkeiten sowie Programme, an denen Kinder und Jugendliche aktiv mitwirken können, ergänzen den Abend.

Hinzu kommt in Dahlem und Steglitz das interessante Programmangebot des Deutschen Archäologischen Instituts, des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft, des Julius Kühn-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen), des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin, der Max-Planck-Institute für Bildungsforschung sowie für molekulare Genetik und der Charité-Universitätsmedizin Berlin – Campus Benjamin Franklin.

In vielen Veranstaltungsprogrammen wird die Nähe der Forschung zu gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich, historisch und kulturell aktuellen Fragestellungen sichtbar. Diese reichen von veterinärmedizinischer Forschung, z. B. zur Abhängigkeit der Gesundheit von Tier und Mensch, über klima-, energie- und umweltbezogene Themen der Geowissenschaften, über genetische Forschung der Biowissenschaften wie zur Erzeugung synthetischen Lebens im Labor, zur Entwicklung des Quantencomputers der Zukunft in der Physik, über mathematische Simulationen bis hin zu innovativen Forschritten der Künstlichen Intelligenz in der Informatik, u. a. in der Generierung fahrerloser Fahrzeuge. Verbesserungen und Neuerungen der Bildungslandschaft, neuropsychologische Hirnforschung, politische Handlungsmöglichkeiten in Staaten jenseits rechtsstaatlicher Systeme und Analysen wirtschaftlicher Krisen, nicht nur zur gegenwärtigen Eurokrise, kulturhistorische, ökonomische, religions-, sprach- und sozialwissenschaftliche Forschung zur Gegenwart und Vergangenheit in verschiedensten Ländern und Kulturen unserer Erde sind nur wenige Aspekte aus dem facettenreichen Repertoire, das den Besucherinnen und Besuchern geboten wird.

Das gedruckte Programm erscheint am 14. Mai 2012.

Stand 26.04.2012

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