Meldungen

21.05.2015

Meldungen aus der Freien Universität
Meldungen aus der Freien Universität Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Millionen für Forschungsbau

Die Freie Universität kann nach einer Empfehlung des Wissenschaftsrats mit der Bewilligung eines Forschungsbau-Projekts für die Erforschung supramolekularer funktionaler Architekturen an Biogrenzflächen im Umfang von 37,6 Millionen Euro rechnen. Wie das Gremium in Bonn mitteilte, wird das Vorhaben in die Reihe der elf Projekte aufgenommen, die in der Förderphase 2016–2020 finanziert werden. Über die Aufnahme von Forschungsbauten in die Förderung entscheidet am 19. Juni – auf Basis der Empfehlungen des Wissenschaftsrates – die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder. Sie hatte den Wissenschaftsrat um die Begutachtung gebeten.
cwe


Oscar-Preisträger Bill Guttentag präsentiert Film

Der zweifache Oscar-Preisträger und Regisseur Bill Guttentag ist im Juni zu Gast an der Freien Universität Berlin. Am 9. Juni präsentiert er seinen Film „Nanking“ (Henry-Ford-Bau, Max-Kade-Auditorium, Garystraße 35, Beginn 18 Uhr). Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die Kriegsverbrechen der japanischen Besatzer in der chinesischen Hauptstadt Nanking Ende 1937 und Anfang 1938, bei denen nahezu 370000 Menschen ermordet wurden. Zehntausende Frauen – die Schätzungen reichen von 20000 bis 80000 – wurden vergewaltigt. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Bill Guttentag über das Thema und den Film statt. Bereits einen Tag zuvor, am 8. Juni (13-16 Uhr, Hörsaal 101, Garystraße 21, 14195 Berlin), wird der Regisseur einen Vortrag über die Filmindustrie in Hollywood halten. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
cwe


In einer Woche um die Welt: erste International Week

An der Freien Universität Berlin findet vom 29. Juni bis 4. Juli 2015 erstmals eine International Week statt. Eine Woche lang können sich Studierende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeiter in einer Vielzahl von Workshops, Vorträgen und anderen Veranstaltungen über Austausch- und Kooperationsprogramme mit Universitäten weltweit informieren oder Erfahrungen austauschen. Sprach- und Bewerbungstrainings bereiten auf den Auslandsaufenthalt vor, und in den Mensen auf dem Campus kann während dieser Zeit international gespeist werden. Auch für Gastwissenschaftler und Studierende aus dem Ausland hält die Universität verschiedene Angebote bereit.
Im Internet: www.fu-berlin.de/internationalweek 
nd


100 Multiplikatoren gegen Mobbing ausgebildet

Mehr als jeder zehnte Schüler ist aktuellen Umfragen zufolge mindestens einmal wöchentlich Opfer von Mobbing oder selbst daran beteiligt. In Berlin haben deshalb mittlerweile mehr als 100 Lehrer und Schulsozialarbeiter das Anti-Mobbing-Programm „Fairplayer. Manual“ durchlaufen, um das Präventionsprogramm in ihren Schulen umzusetzen. Das Programm, das Entwicklungspsychologie-Professor Herbert Scheithauer von der Freien Universität mitentwickelt hat, wird von der Deutsche Bahn Stiftung mit jährlich 150000 Euro gefördert. Es richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klasse. Ziel ist es, Verständnis für soziales Verhalten, Zivilcourage bei Mobbing in der Schule und Konfliktkompetenz zu entwickeln.
Im Internet: www.fairplayer.de
chb


Medialität, Ästhetik und Materialität von Wissen

Figurales Wissen ist das Thema der diesjährigen Jahrestagung des Sonderforschungsbereichs „Episteme in Bewegung“ der Freien Universität Berlin. Im Zentrum der Tagung steht die Frage nach der Veränderung von Wissen in der Vormoderne. Ziel ist es zu untersuchen, welche Rolle unterschiedliche Medien und Materialien wie Bilder, Texte oder Musik für solche Wissensbewegungen spielen: Wie überkreuzen sich verschiedene kulturelle Einflüsse in Objekten? Wie verändert ein solches verkörpertes Wissen Erfahrungen, soziale Praktiken oder Lehrtraditionen? Die öffentliche Tagung findet vom 2. bis 4. Juli in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin im Bode-Museum in Berlin-Mitte statt.
Mehr Infos im Internet: www.sfb-episteme.de.
nd


Lehrkräfte für den Einsatz als Mentoren qualifizieren

Eine gute Praxisausbildung ist wichtig für Lehramtsstudierende. In speziellen Kursen qualifiziert die Freie Universität Berlin deshalb Lehrkräfte, die Studierende während ihrer Praxisphasen an Schulen betreuen. Der nächste Durchgang dieser Mentoren-Qualifizierung – diesmal in den Fächern Biologie, Englisch und Geschichte – startet am 14. Juli 2015. Der Kurs umfasst acht Veranstaltungen; die Teilnahme ist gebührenfrei. Interessierte Lehrkräfte aus Berlin können sich bis zum 5. Juli anmelden unter der Mail-Adresse: franziska.pfitzner-eden@fu-berlin.de; mehr im Internet: www.fu-berlin.de/sites/zfl/projekte/fumqua  
chb


Freie Universität für Klimaschutz ausgezeichnet

Die Freie Universität ist zum dritten Mal als „KlimaSchutzPartner“ ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Anerkennungspreis für herausragende öffentliche Einrichtungen. Die Jury des Bündnisses KlimaSchutzPartner Berlin hob hervor, die Hochschule setze seit vielen Jahren mit ihrem Energiemanagement Standards beim „Thema Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen“. So habe die Universität ihren Verbrauch von Primärenergie trotz Flächenzuwachses seit 2001 um mehr als 30 Prozent senken können. Die Freie Universität hatte die Auszeichnung bereits 2003 und 2008 erhalten.
cwe


Alba und Freie Universität arbeiten im Team

Der Basketball-Club Alba Berlin und die Freie Universität haben einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, mehr Studenten für den Basketball zu begeistern und Strukturen zu schaffen, in denen der Hochschulsport in Deutschland weiter wachsen kann. Erste konkrete Formen der Zusammenarbeit haben der Verein und die Universität in den vergangenen Monaten etabliert. So organisierten beide Seiten ein Basketballturnier, an dem Studierende aus der ganzen Welt teilnahmen. Außerdem fanden Probetrainings für das Hochschulteam der Freien Universität statt, das ab sofort vom Alba-Trainer Daniel Endres geleitet wird.
cwe


Kleine Unterschiede haben große Wirkung im Tierreich

Körperliche Unterschiede innerhalb einer Art ist einer Studie zufolge ein Wettbewerbsvorteil im Kampf um neue Lebensräume. Dies fanden Wissenschaftler der Freien Universität Berlin sowie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei, des Instituts Estación Biológica de Doñana (Spanien), der Universität Fribourg (Schweiz) und der Technischen Universität München heraus. Im Rahmen ihrer Untersuchungen analysierten die Forscher globale Datensätze zu Säugetieren, die durch den Menschen in Lebensräume außerhalb ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete gelangten. Dabei stellten sie fest, dass sich Arten mit verschiedenen, individuellen Ausprägungen der Körpergröße dort besonders oft etablierten.
cwe