Einführung in die digitalen Geisteswissenschaften
Frank Fischer
Kommentar
Immer mehr Informationen liegen heute in digitalisierter Form vor oder entstehen direkt digital (»born digital«). Daraus ergeben sich neue Forschungs- und Erkenntnismöglichkeiten, auch für die Geisteswissenschaften. Doch was lässt sich eigentlich mit einer Million digitalisierter Bücher anfangen, wie Gregory Crane einmal rhetorisch gefragt hat? Um solche Datenmengen sinnvoll zu erschließen, bedarf es spezieller, sich kontinuierlich weiterentwickelnder Methoden. Mit den Digital Humanities hat sich hierfür in den letzten Jahrzehnten eine eigenständige Forschungspraxis etabliert.
Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Entwicklung komputationellen Denkens in den Geisteswissenschaften seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Vorgestellt werden zentrale Standards und Methoden, Datenformate, Software und Tools. Zugleich wird kritisch reflektiert, wie sich die Digitalisierung der Forschungsgegenstände auf Erkenntnisinteressen und Interpretationspraktiken auswirkt.
Die Veranstaltung setzt keine Vorkenntnisse in den Digital Humanities voraus und ist als breite Einführung für Studierende im B.A. (Vertiefungsphase) und M.A. konzipiert. Mit einem Schwerpunkt auf Textdaten und Korpora richtet sie sich insbesondere an Studierende der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der philologischen Fächer, steht aber ausdrücklich auch Studierenden der Philosophie und der Theaterwissenschaft offen.
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Zusätzliche Termine
Mo, 13.04.2026 12:00 - 14:00 Mo, 20.04.2026 12:00 - 14:00 Mo, 27.04.2026 12:00 - 14:00 Mo, 04.05.2026 12:00 - 14:00 Mo, 11.05.2026 12:00 - 14:00 Mo, 18.05.2026 12:00 - 14:00 Mo, 01.06.2026 12:00 - 14:00 Mo, 08.06.2026 12:00 - 14:00 Mo, 15.06.2026 12:00 - 14:00 Mo, 22.06.2026 12:00 - 14:00 Mo, 29.06.2026 12:00 - 14:00 Mo, 06.07.2026 12:00 - 14:00 Mo, 13.07.2026 12:00 - 14:00
