WiSe 17/18  
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Lehrveranstaltung

Altertumswissenschaften (WE 3)

Prähistorische Archäologie (Studienordnung 2010)

0340b_MA120

Die aktuelle Studien- und Prüfungsordnung finden Sie bitte hier .

  • Modul I: Angewandte Methodik in der Prähistorischen Archäologie

    0340bA1.1

    Qualifikationsziele:
    Die Studentinnen und Studenten haben ihr eigenes Qualifikationsprofil im praktischen Bereich um Methoden er- weitert, die aufgrund ihrer Fachspezifik und Komplexität nicht Gegenstand des Bachelorstudiums waren. Dazu zählen insbesondere der Erwerb von zusätzlichen fachlichen Kompetenzen im EDV-Bereich und die Fähigkeit der eigenständigen Anwendung von EDV-Programmen, die zur Lösung archäologischer Fragestellungen benötigt werden. Die Studentinnen und Studenten sind damit in der Lage, komplexe archäologische Sachverhalte eigen- ständig zu analysieren. Sie kennen die Methoden des Faches, die bei der zukünftigen Bearbeitung von Themen- komplexen in der archäologischen Berufswelt erwartet werden und können diese auf die jeweilige konkrete Fragestellung anwenden.

    Inhalte:
    Der Praxiskurs dient der praktischen Einübung von methodischen Verfahren, z. B. EDV-gestützte Anwendungs- verfahren (Statistik, Seriation und Korrespondenzanalyse etc.) oder Methoden zur archäologischen und naturwissenschaftlichen bzw. relativ- und absolutchronologischen Datierung. Die methodischen Ansätze sollen dabei ein- gehend diskutiert werden.

    Das Hauptseminar dient der Anwendung der erlernten methodischen Verfahren auf konkrete Beispiele. Dabei soll es sich um komplexe archäologische Befunde, z. B. mehrphasige prähistorische Siedlungsstellen, Gräberfelder oder Opferplätze handeln, die es hinsichtlich ihrer kulturellen, sozialen und historischen Aussagekraft zu analysieren, zu interpretieren und in einen übergeordneten Kontext zu stellen gilt..

    Lehr- und Lernformen/ Umfang / Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme
    Praxiskurs / 2 SWS / ja
    Hauptseminar / 2 SWS / ja

    Modulprüfung
    Klausur (90 Minuten) oder Hausarbeit (ca. 20 Seiten)

    Veranstaltungssprache
    Deutsch

    Arbeitszeitaufwand
    300 Stunden (10 LP)

    Dauer des Moduls / Häufigkeit des Angebots

    ein Semester / jedes Wintersemester

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  • Modul II: Forschung als Prozess: Aktuelle Perspektiven

    0340bA1.2

    Qualifikationsziele:
    Durch „aus erster Hand“ vorgetragene Lehrinhalte kennen die Studentinnen und Studenten neueste, manchmal noch unpublizierte Forschungsergebnisse und -fragen. Durch Beobachtungen der aktuellen Orientierungen in der Forschungslandschaft kennen sie zukunftsweisende Forschungstrends und sind daher fähig, sich innerhalb der Forschungslandschaft zu positionieren. Sie sind v. a. mit Projekten vertraut, die zurzeit durch Forschungsfördereinrichtungen unterstützt werden, hohe methodische und thematische Aktualität und innovatives Potenzial aufweisen. Studentinnen und Studenten sind in der Lage, die Pluralität von Positionen und Argumentationsstrategien in aktuellen Forschungsdiskursen vergleichend zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

    Inhalte:
    In dem vom Institut koordinierten Vortragskolloquium nehmen verschiedene Dozentinnen bzw. Dozenten Stellung zu aktuellen Forschungsthemen, Feldforschungen etc., die sich einer Zeit, einem geographischen Raum oder einem übergeordneten Thema widmen können. Dabei ist z. B. an einen Querschnitt aktueller Feldforschungen zur Siedlungsarchäologie, zu landschaftsarchäologischen Untersuchungen, zum Bestattungswesen, zur Gender Archaeology u. a. gedacht. So kann auch der gemeinsame Besuch einer Fachtagung Bestandteil des Vortragskolloquiums sein. Das Seminar greift die Aspekte gezielt auf und erwartet von den Studierenden eine kritische Reflexion der Forschungsansätze und -ergebnisse im Kontext vergleichbarer Themen. Eine ergänzende Exkursion kann der thematischen Vertiefung der behandelten Lehrinhalte dienen.

    Lehr- und Lernformen/ Umfang / Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme
    Vortragskolloquium / 2 SWS / ja
    Seminar / 2 SWS / ja

    Modulprüfung
    Protokoll (Umfang: ca. 5 Seiten)

    Veranstaltungssprache
    Deutsch

    Arbeitszeitaufwand
    300 Stunden (10 LP)

    Dauer des Moduls / Häufigkeit des Angebots

    ein Semester / jedes Wintersemester

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  • Modul III: Praktikumsmodul

    0340bA1.3

    Qualifikationsziele:
    Studentinnen und Studenten besitzen praktische Fertigkeiten, die auf die spätere Berufstätigkeit als Archäologin bzw. Archäologe vorbereiten. Sie besitzen eine näher am potenziellen Berufsfeld orientierte Grabungspraxis und ein zeitlich und räumlich möglichst breites Spektrum an unterschiedlich ausgerichteter Grabungserfahrung. Die Studentinnen und Studenten können beim Grabungspraktikum auch Leitungsfunktionen übernehmen. Zudem verfügen sie bei Absolvierung eines Praktikums in der Denkmalpflege oder im Museum erste Erfahrungen in diesen Betätigungsfeldern. Durch die Leitung einzelner Teilbereiche (z. B. Planung und Organisation, Leitung einzelner Grabungsflächen, Auswertung und Inventarisation) sind Sie in der Lage, eigene Verantwortung zu übernehmen und entwickeln Beurteilungs-, Entscheidungs- und Organisationskompetenz.

    Inhalte:
    Das Modul umfasst ein mindestens vierwöchiges Praktikum auf einer Grabung des Instituts sowie ein weiteres Praktikum, wobei es sich in der Regel um eine bei externen Partnern durchgeführte vierwöchige fachbezogene Denkmalamts-, Museums- oder Labortätigkeit, ein Geländepraktikum oder eine weitere vierwöchige Grabungstätigkeit an einem anderen Ort handelt. Dieses zweite Praktikum soll nach Möglichkeit auch Tätigkeitsfelder jenseits der Ausgrabung beinhalten, wie Inventarisation, denkmalpflegerische Archivarbeit, Ausstellungskonzeption und -vorbereitung oder andere Bereiche der archäologischen Öffentlichkeitsarbeit. Dieses Praktikum kann beispiels- weise an Museen oder Denkmalpflegeeinrichtungen durchgeführt werden.

    Im Gegensatz zur Lehrgrabung des Bachelorstudiums soll die Grabungstätigkeit vor allem auf Forschungsgrabungen und bei der archäologischen Denkmalpflege ausgeübt werden. Für die Teilnahme an Grabungen ist daher Grabungserfahrung Voraussetzung. Vor allem im Bereich der Denkmalpflege und der Museen stellt dabei auch die Öffentlichkeitsarbeit ein Betätigungsfeld dar. Die praktische Tätigkeit wird abgeschlossen durch ein Seminar, in dem die Ergebnisse des Praktikums wissenschaftlich fundiert vorzustellen sind. Eine ausreichende Zahl an Praktikumsplätzen wird vom Institut selbst gestellt bzw. vermittelt.

    Lehr- und Lernformen/ Umfang / Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme
    Praktikum I / 10 SWS / ja
    Praktikum II / 10 SWS / ja
    Seminar / 2 SWS / ja

    Modulprüfung
    Hausarbeit (Umfang: ca. 10 Seiten)

    Veranstaltungssprache
    Deutsch

    Arbeitszeitaufwand
    450 Stunden (15 LP)

    Dauer des Moduls / Häufigkeit des Angebots

    ein Semester / jedes Sommersemester

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    Modul ohne Lehrangebot
  • Modul IV: Sachkultur und chronologische Struktur einer Epoche

    0340bA1.4

    Qualifikationsziele:
    Die Studentinnen und Studenten verfügen über einen erweiterten visuellkognitiven Wissensfundus, der eine gegen- über dem Bachelorstudium vertiefte Kenntnis zum Fundstoff einer Epoche der Ur- und Frühgeschichte sowie ihrer zeitlich-räumlichen Binnendifferenzierung umfasst. Sie besitzen die Fähigkeit zur Interpretation von Chronologiesystemen in historischer/kulturgeschichtlicher Hinsicht. Sie verfügen über eine Transferkompetenz, die das eigenständige Übertragen der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Fundstoff und Fragestellungen bislang im Studium nicht intensiv behandelter Epochen ermöglicht.

    Inhalte:
    Die Vorlesung widmet sich den materiellen Hinterlassenschaften einer speziellen Epoche und vertieft damit die bereits im Bachelorstudiengang erwobene Grundkenntnis. Zugleich werden die auf dem Material basierenden Chronologiesysteme vorgestellt und hinsichtlich ihrer historischer/kulturgeschichtlichen Aussagekraft diskutiert. Das Hauptseminar dient der intensiven Beschäftigung mit einzelnen Materialgruppen und ihrer typologisch-chronologischen Auswertung.

    Lehr- und Lernformen/ Umfang / Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme
    Vorlesung / 2 SWS / ja
    Hauptseminar / 2 SWS / ja

    Modulprüfung
    Klausur (Bearbeitungszeit: 90 Minuten) oder Hausarbeit (Umfang: ca. 20 Seiten)

    Veranstaltungssprache
    Deutsch

    Arbeitszeitaufwand
    300 Stunden (10 LP)

    Dauer des Moduls / Häufigkeit des Angebots

    ein Semester / jedes Sommersemester

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    Modul ohne Lehrangebot
  • Modul V: Interdisziplinäre Perspektiven der Prähistorischen Archäologie

    0340bA1.5

    Qualifikationsziele:
    Die Studentinnen und Studenten verfügen über fachübergreifende Kompetenzen und können Probleme der Prähistorischen Archäologie mit ihren vielfältigen Aspekten in einen größeren inter- und transdisziplinären Kontext einordnen und fachspezifische Methoden aus dieser weiteren Perspektive reflektieren und bewerten (z. B. Verknüpfung von archäologische Daten mit Erkenntnissen aus den archäobiologischen oder historischen Wissenschaften).

    Inhalte:
    Das Modul behandelt fachspezifische Themen vor dem Hintergrund anderer, dem Masterstudiengang Prähistorische Archäologie nahestehender oder komplementärer universitärer Disziplinen. Zu diesen Disziplinen zählen beispielsweise die Ägyptologie, die Geschichte und Kulturen Alt-Vorderasiens, Klassische Archäologie, insbesondere aber auch der Archäobiologie und anderer naturwissenschaftliche Fächer. Schwerpunkt der Vorlesung sind die Forschungsansätze interdisziplinär angelegter Projekte. Sie dient der vergleichenden Vorstellung und Diskussion altertumswissenschaftlicher Fragestellungen aus den verschiedenen Sichtweisen sowie der Vermittlung der für die beteiligten Disziplinen kennzeichnenden Arbeitsweisen.

    Im Hauptseminar werden die in der Vorlesung behandelten Themen und Fragestellungen vertieft, wobei die in der Vorlesung gewonnen interdisziplinären Sichtweisen und Erkenntnisse in inhaltlicher wie methodischer Hinsicht gezielt aufgegriffen werden. Eine Einbeziehung von Themen aus aktuellen Forschungsprojekten (z. B. TOPOI) ist beabsichtigt.

    In Lehrveranstaltungen mit einem archäobiologischen Schwerpunkt soll die wechselvolle Bindung zwischen Mensch und Tier in Alltag und Ritus erarbeitet werden. Hierfür gilt es außerdem, archäobotanische und/oder anthropologische Aspekte bzw. Ergebnisse aus weiteren naturwissenschaftlichen Disziplinen einzubinden, um zu einem umfassenden Verständnis von Subsistenzstrategien zu gelangen oder das Entstehen bestimmter gesellschaftlicher Strukturen auch in deren Abhängigkeit zur Siedlungs- und Landschaftsgeschichte einer Region tiefer gehend durchleuchten zu können. Begleitend wird eine praxisorientierte Analyse an Originalmaterialien (Tierknochen, Menschenknochen, Pflanzenreste) in verschiedenen naturwissenschaftlichen Labors bzw. während der Ausgrabungen angeboten.

    Lehr- und Lernformen/ Umfang / Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme
    Vorlesung / 2 SWS / ja
    Hauptseminar / 2 SWS / ja

    Modulprüfung
    Klausur (Bearbeitungszeit: 90 Minuten) oder Hausarbeit (Umfang: ca. 20 Seiten)

    Veranstaltungssprache
    Deutsch, ggf. Englisch

    Arbeitszeitaufwand
    450 Stunden (15 LP)

    Dauer des Moduls / Häufigkeit des Angebots

    ein Semester / jedes Wintersemester

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  • Modul VI: Wissenschaftliche Präsentation und Diskussion

    0340bA1.6

    Qualifikationsziele:
    Studentinnen und Studenten können ein Kolloquium selbstständig organisieren. Sie sind in der Lage, komplexe wissenschaftliche Inhalte kompakt zu vermitteln. Sie können im Vortrag, in der Moderation und in der Diskussion Sachverhalte fachlich angemessen und selbstständig präsentieren. Sie haben gestalterische Fähigkeiten bei den Präsentationsformen und in der wissenschaftlichen Publikation (Einhaltung wissenschaftlicher Publikationsstandards auf hohem Niveau, Layout eines Fachaufsatzes und der Präsentation) entwickelt.

    Inhalte:
    Im Praxiskurs werden mögliche Themen des Kolloquiums durch die Studentinnen und Studenten vorgeschlagen und erörtert. Für das abschließend festgelegte Thema sollen Vortragsthemen eingereicht und zu einem bündigen Konzept zusammengeführt werden. Gleichzeitig entstehen für eine imaginäre Publikation eines Tagungsbands kürzere Aufsätze oder eine Posterpräsentation nach vorher festgelegten Kriterien. Die Organisation und Durchführung des Kolloquiums obliegt den Studentinnen und Studenten, wobei das Kolloquium als Blockveranstaltung in Gestalt einer Tagung angelegt ist. Praxiskurs und Kolloquium werden unter Anleitung einer Lehrkraft durchgeführt.

    Lehr- und Lernformen/ Umfang / Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme
    Praxiskurs / 1 SWS / ja
    Kolloquium / 2 SWS / ja

    Modulprüfung
    schriftliche Ausarbeitung (Umfang: ca. 10 Seiten)

    Veranstaltungssprache
    Deutsch

    Arbeitszeitaufwand
    300 Stunden (10 LP)

    Dauer des Moduls / Häufigkeit des Angebots

    ein Semester / jedes Wintersemester

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  • Modul VII: Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten

    0340bA1.7

    Qualifikationsziele:
    Die Studentinnen und Studenten sind fähig, eigenverantwortlich wissenschaftlich zu arbeiten: Dazu zählt vor allem Selbstständigkeit bei der Bearbeitung und Auswertung eines Themas anhand von Fachliteratur oder Originalfundmaterial, die Entwicklung von Fragestellungen und Problemlösungen, die Anwendung der gesammelten Qualifikationen des Masterstudiums (methodische Herangehensweise, Diskussion aktueller Forschungsfragen) auf wissenschaftlich noch nicht bearbeitete Themenkomplexe.

    Sie sind in der Lage, ihre eigene wissenschaftliche Forschung durch die Präsentation und Verteidigung der Ergebnisse und die Darlegung der angewandten Methoden kompetent zu vermitteln.

    Inhalte:
    In dem Kolloquium werden die Ergebnisse der eigenen Forschung präsentiert sowie die bei der Bearbeitung der Themen auftretenden Fragen diskutiert und Problemlösungen gesucht. Inhalt der vergebenen Themen sind unausgewertete Fundkomplexe oder Fragestellungen, die durch die Kompilation und Auswertung von Fachliteratur behandelt werden können. Fundkomplexe können kleinere Ausgrabungen der Denkmalpflegeeinrichtungen und Teilbereiche aus Forschungsprojekten sein, bei der Fachliteratur bieten sich publizierte Materialvorlagen (Fundkataloge, Grabungsberichte etc.) an, die mit neuen methodischen Ansätzen untersucht werden. Die Vorbereitung des Kolloquiums obliegt den Studierenden, die Durchführung findet unter Anleitung einer Lehrkraft statt.

    Lehr- und Lernformen/ Umfang / Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme
    Kolloquium / 2 SWS / ja

    Modulprüfung
    Protokoll (Umfang: ca. 5 Seiten)

    Veranstaltungssprache
    Deutsch

    Arbeitszeitaufwand
    150 Stunden (5 LP)

    Dauer des Moduls / Häufigkeit des Angebots

    ein Semester / jedes Sommersemester

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    • 13893 Colloquium
      Masterabschlusskolloquium (Michael Meyer)
      Zeit: Fr 02.02. 10:00-16:00 (Erster Termin: 02.02.2018)
      Ort: , -1.2057 Seminarraum
    • 24701 Seminar
      Lektürekurs zur Landschaftsarchäologie (Wiebke Bebermeier, Elke Kaiser)
      Zeit: Blockveranstaltung: Vorbesprechung am 27.10.17 14-18Uhr + Seminar findet als Teilblock im zweiwöchigem Rhytmus nach Vereinbarung statt (Erster Termin: 27.10.2017)
      Ort: 0.2052 Seminarraum (Fabeckstr. 23-25)
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