WiSe 18/19  
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Lehrveranstaltung

WiSe 18/19: Institut für Romanische Philologie (WE 5)

Kernfach Italienische Philologie (SPO gültig ab WS 2018/19)

0065c_k90
  • Italienisch Aufbaumodul 1

    0065cA1.1
    • 54301 Sprachpraktische Übung
      Italienisch Aufbaumodul 1, 1. Gruppe (Giulia Angelini)
      Zeit: Mo 16:00-18:00, Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: Mo K 24/20 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 25/104 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Vorkenntnisse: B1 des GER Voraussetzung: Grundmodul 4 oder ABV-Einstufungstest am Dienstag, 09.10.18, 10:00 Uhr, JK 24/140 und KL 25/201

      Kommentar

      Anmeldung bis 10.10.18, 12:00 Uhr an der ZE Sprachenzentrum - Verfahren siehe www.sprachenzentrum.fu-berlin.de

    • 54302 Sprachpraktische Übung
      Italienisch Aufbaumodul 1, 2. Gruppe (Emanuela Mingo)
      Zeit: Mi 14:00-16:00, Fr 14:00-16:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: Mi KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Fr KL 25/104 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Vorkenntnisse: B1 des GER Voraussetzung: Grundmodul 4 oder ABV-Einstufungstest am Dienstag, 09.10.18, 10:00 Uhr, JK 24/140 und KL 25/201

      Kommentar

      Anmeldung bis 10.10.18, 12:00 Uhr an der ZE Sprachenzentrum - Verfahren siehe www.sprachenzentrum.fu-berlin.de

  • Italienisch Aufbaumodul 2

    0065cA1.2
    • 54303 Sprachpraktische Übung
      Italienisch Aufbaumodul 2 (Paola Albarella Janz)
      Zeit: Mo 14:00-16:00, Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: Mo KL 23/216 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Vorkenntnisse: B1.2-B2.1 des GER Voraussetzung: Aufbaumodul 1 oder ABV-Einstufungstest am Dienstag, 09.10.18, 10:00 Uhr, JK 24/140 und KL 25/201

      Kommentar

      Anmeldung bis 10.10.18, 12:00 Uhr an der ZE Sprachenzentrum - Verfahren siehe www.sprachenzentrum.fu-berlin.de

  • Italienisch Aufbaumodul 3

    0065cA1.3
    • 54304 Sprachpraktische Übung
      Italienisch Aufbaumodul 3 (Elisabetta Fontana-Hentschel)
      Zeit: Mo 12:00-14:00, Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: Mo KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Vorkenntnisse: B2.1-B2.2 des GER Voraussetzung: Aufbaumodul 2 oder ABV-Einstufungstest am Dienstag, 09.10.18, 10:00 Uhr, JK 24/140 und KL 25/201

      Kommentar

      Anmeldung bis 10.10.18, 12:00 Uhr an der ZE Sprachenzentrum - Verfahren siehe www.sprachenzentrum.fu-berlin.de

  • Italienisch Vertiefungsmodul

    0065cA1.4
    • 54309 Sprachpraktische Übung
      Italienisch Vertiefungsmodul (Paola Albarella Janz)
      Zeit: Mo 16:00-18:00, Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: Mo KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45), Do KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Vorkenntnisse: B 2.2-C.1.1 des GER Voraussetzungen: Aufbaumodul 3

      Kommentar

      Anmeldung bis 10.10.18, 12:00 Uhr an der ZE Sprachenzentrum - Verfahren siehe www.sprachenzentrum.fu-berlin.de

  • Italienisch Sprachwiss. Basismodul 1a

    0065cA2.1
    • 17000 Grundkurs
      Einführung in die romanistische Sprachwissenschaft (Typ A) (Ulrich Reich)
      Zeit: Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.10.2018)
      Ort: Hs 1b Hörsaal, am 22.02.2019 (Nachholtermin) im Raum J 32/102

      Kommentar

      Der Grundkurs A führt in grundlegende Begriffe und analytische Verfahren der Systemlinguistik ein. Die theoretischen Achsen der aktuellen linguistischen Forschung in den Bereichen Semiotik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik bilden den Kern der Veranstaltung und werden an Beispielen aus verschiedenen romanischen Sprachen vorgeführt.

  • Italienisch Sprachwiss. Basismodul 2a

    0065cA2.2
    • 17040 Proseminar
      Syntax des Italienischen (Stefano Quaglia)
      Zeit: Do 08:00-10:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: KL 29/207 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Gegenstand der Syntax sind sprachübergreifende und sprachspezifische Prinzipien und Regeln, denen die Zusammensetzung von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen unterliegt. Im ersten Teil des Seminars werden die Grundlagen der generativ-derivationellen Syntax eingeführt und anhand des Italienischen veranschaulicht, im zweiten Teil werden ausgewählte Konstruktionen beschrieben und kritisch analysiert. Art der Prüfung: Klausur

      Literaturhinweise

      Graffi, Giorgio. 2006. Sintassi. Bologna: Il Mulino. Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

    • 17041 Vorlesung
      Sprachgeschichte des Italienischen (Die italienische Sprache) (Stefano Quaglia)
      Zeit: Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.10.2018)
      Ort: K 31/201 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Diese Vorlesung bietet eine sprachwissenschaftliche Einführung in die italienische Sprachgeschichte. Nach einem einleitenden Teil über die Entwicklung der italo-romanischen Varietäten aus dem Vulgärlatein wird der Fokus auf die toskanischen Varietäten im Mittelalter gerichtet, unter besonderer Berücksichtigung des Florentinischen, das als Grundlage für die Kodifizierung und Normierung der italienischen Sprache vom 15. bis zum 19. Jahrhundert dient. Dieser langwierige Prozess und die darauffolgende Etablierung als Gemeinsprache im 20. Jahrhundert werden in ihren Hauptphasen rekonstruiert, und die damit einhergehende Entwicklung des Italienischen wird durch die linguistische Analyse ausgewählter literarischer Texte und nicht literarischer Urkunden exemplifiziert. Als Ausblick wird die Rolle der gesprochenen und regionalen Varietäten in der Bildung des Neu-Standarditalienischen thematisiert. Art der Prüfung: Klausur

      Literaturhinweise

      Reutner, Ursula und Sabine Schwarze. 2011. Geschichte der italienischen Sprache. Tübingen: Narr Francke Attempto. Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

  • Italienisch Sprachwiss. Aufbaumodul Typ 1

    0065cA2.3
    • 17006 Hauptseminar
      Die Grammatik der Raumbezeichnung im Französischen und Italienischen (Stefano Quaglia)
      Zeit: Mi 18:00-20:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: KL 29/207 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      In diesem fortgeschrittenen Seminar werden Französisch und Italienisch in Bezug auf die syntaktischen und semantischen Eigenschaften ihrer jeweiligen Strategien für Raumbezeichnung verglichen. Dabei sollen sowohl Präpositionalphrasen und räumliche Ausdrücke als auch Fortbewegungsverben untersucht werden. Nach der Wiederholung und Vertiefung der grundlegenden Aspekte des Systems der Präpositionen und Bewegungsverben in beiden Sprachen (z.B. der Unterschied zwischen funktionalen und lexikalischen Präpositionen, der Unterschied zwischen Art-Verben und Weg-Verben), werden im zweiten Teil des Seminars spezifische Phänomene (z.B. preposition stranding vs. preposition orphaning, Fortbewegungskonstruktionen) besprochen und anhand wichtiger Beiträge aus der Forschung diskutiert. Art der Prüfung: Referat (20%) und Hausarbeit (80%) Literatur: wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

    • 17042 Hauptseminar
      Schnittstellen im Italienischen (Stefano Quaglia)
      Zeit: Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: JK 27/106 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      In diesem fortgeschrittenen Seminar werden unterschiedliche Konstruktionen des Italienischen untersucht, die eine systematische Interaktion von Grammatikkomponenten voraussetzen (Lexikon, Syntax, Semantik und Pragmatik). Nach einem einleitenden Teil, wo grundsätzliche Annahmen über Schnittstellenphänomene dargelegt werden, werden ausgewählte problematische Fälle aus dem Italienischen mithilfe klassischer und neuerer Beiträge aus der Literatur diskutiert. Art der Prüfung: Referat (20%) und Hausarbeit (80%)

      Literaturhinweise

      Fischer, Susann und Christoph Gabriel (Hrsg.). 2016. Manual of grammatical interfaces in Romance. Berlin/Boston: De Gruyter. Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

  • Italienisch Sprachwiss. Aufbaumodul Typ 2

    0065cA2.4
    • 17006 Hauptseminar
      Die Grammatik der Raumbezeichnung im Französischen und Italienischen (Stefano Quaglia)
      Zeit: Mi 18:00-20:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: KL 29/207 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      In diesem fortgeschrittenen Seminar werden Französisch und Italienisch in Bezug auf die syntaktischen und semantischen Eigenschaften ihrer jeweiligen Strategien für Raumbezeichnung verglichen. Dabei sollen sowohl Präpositionalphrasen und räumliche Ausdrücke als auch Fortbewegungsverben untersucht werden. Nach der Wiederholung und Vertiefung der grundlegenden Aspekte des Systems der Präpositionen und Bewegungsverben in beiden Sprachen (z.B. der Unterschied zwischen funktionalen und lexikalischen Präpositionen, der Unterschied zwischen Art-Verben und Weg-Verben), werden im zweiten Teil des Seminars spezifische Phänomene (z.B. preposition stranding vs. preposition orphaning, Fortbewegungskonstruktionen) besprochen und anhand wichtiger Beiträge aus der Forschung diskutiert. Art der Prüfung: Referat (20%) und Hausarbeit (80%) Literatur: wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

    • 17040 Proseminar
      Syntax des Italienischen (Stefano Quaglia)
      Zeit: Do 08:00-10:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: KL 29/207 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Gegenstand der Syntax sind sprachübergreifende und sprachspezifische Prinzipien und Regeln, denen die Zusammensetzung von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen unterliegt. Im ersten Teil des Seminars werden die Grundlagen der generativ-derivationellen Syntax eingeführt und anhand des Italienischen veranschaulicht, im zweiten Teil werden ausgewählte Konstruktionen beschrieben und kritisch analysiert. Art der Prüfung: Klausur

      Literaturhinweise

      Graffi, Giorgio. 2006. Sintassi. Bologna: Il Mulino. Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

    • 17042 Hauptseminar
      Schnittstellen im Italienischen (Stefano Quaglia)
      Zeit: Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: JK 27/106 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      In diesem fortgeschrittenen Seminar werden unterschiedliche Konstruktionen des Italienischen untersucht, die eine systematische Interaktion von Grammatikkomponenten voraussetzen (Lexikon, Syntax, Semantik und Pragmatik). Nach einem einleitenden Teil, wo grundsätzliche Annahmen über Schnittstellenphänomene dargelegt werden, werden ausgewählte problematische Fälle aus dem Italienischen mithilfe klassischer und neuerer Beiträge aus der Literatur diskutiert. Art der Prüfung: Referat (20%) und Hausarbeit (80%)

      Literaturhinweise

      Fischer, Susann und Christoph Gabriel (Hrsg.). 2016. Manual of grammatical interfaces in Romance. Berlin/Boston: De Gruyter. Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

  • Italienisch Literaturwiss. Basismodul 1a

    0065cA3.1
    • 17045 Grundkurs
      Einführung in die italienische Literaturwissenschaft (Thea Santangelo)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 16.10.2018)
      Ort: J 30/109 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Der Grundkurs richtet sich an Studienanfänger*innen der italienischen Philologie. Er soll neben praktischen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens wie Bibliographieren und Recherchieren einen Überblick über grundlegende Begriffe und Methoden der Literaturwissenschaft vermitteln. Anhand ausgewählter Texte werden Kategorien für die Analyse lyrischer, narrativer und dramatischer Texte erarbeitet und dann an konkreten Beispielen aus unterschiedlichen Epochen erprobt. Dabei wird sowohl literatursystematischen Fragestellungen nachgegangen als auch die jeweilige literarhistorische Dimension der Texte berücksichtigt.

      Literaturhinweise

      GREWE, Andrea, Einführung in die italienische Literaturwissenschaft, Stuttgart 2009; LIEBERMANN, Marita, & KUHN, Barbara, Einführung in die italienische Literaturwissenschaft, Berlin 2014.

    • 17046 Grundkurs
      Einführung in die italienische Literaturwissenschaft (Paola Traverso)
      Zeit: Mo 12:00-14:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: JK 31/239 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Der Kurs richtet sich an die Studienanfängerinnen und Studienanfänger der italienischen Literaturwissenschaft im Basismodul und versteht sich dabei als Einführung in die Methoden und Grundlagen der Literaturwissenschaften. Ein Schwerpunkt bildet die Diskussion über den Begriff „Literatur“ (Fiktionalität, Autoreferentialität, Rhetorisierung, Entpragmatisierung etc.). Theoretische Konzepte und zentrale Kategorien der Literaturwissenschaft sollen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Analyse literarischer Texte dargelegt und diskutiert werden. Neben der Behandlung allgemeiner begrifflicher Grundlagen soll anhand ausgewählter Beispiele lyrischer, narrativer und dramatischer Werke ein Einblick in die Theorien und Methoden der Textanalyse gegeben werden. Darüber hinaus sollen praxisorientierte Fragen erörtert werden (Bibliographieren, Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten usw.). Die Prüfungsleistung setzt neben der regelmäßigen Teilnahme und der Vor- und Nacharbeitung der Sitzungen am Ende des Semesters das Bestehen einer einstündigen Klausur voraus. Begleitend zum Grundkurs „Einführung in die Literaturwissenschaft“ findet ein einstündiges Repetitorium statt, in dem den Studierenden die Gelegenheit geboten wird, wiederholend und vertiefend den Stoff des Grundkurses aufzuarbeiten. Die Teilnahme am Repetitorium ist nicht verpflichtend und bedarf keiner Anmeldung im Campus Management (siehe LV 17 182).

    • 17047 Proseminar
      Das Phänomen Petrarkismus (Jennifer Bea Kulik)
      Zeit: Mo 14:00-16:00, zusätzliche Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: J 30/109 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Seit seiner Entstehung in den Jahren ab 1366 gilt das zwar als Rerum vulgarium fragmenta betitelte, aber den meisten besser als Canzoniere bekannte Werk Francesco Petrarcas, als Archetypus der Liebesdichtung. Nur wenig andere Werke waren in der Folge in gleichem Maße sprachraumübergreifend prominent und epochenmachend wie der Liebeszyklus des florentinischen Dichters. Dieser greift in seinem Werk verschiedene, teils konträre Traditionsstränge auf, die schließlich untereinander hochkomplexe Verbindungen eingehen und deren zum Teil provokante Zusammenschlüsse sicherlich auch zum jahrhundertelangen Erfolg des Werkes beigetragen haben. Im Seminar wollen wir durch die Lektüre ausgewählter Texte Petrarcas zunächst diejenigen Merkmale bestimmen, welche die petrarkische Dichtung und das ihr spezifische Liebeskonzept ausmachen, um uns dann sowohl auf die italienischsprachige, als auch auf die gesamteuropäische und internationale Rezeption zu konzentrieren. Interessieren werden uns hier vor allem die vielfältigen Auf- und Übernahmebewegungen sowie die unterschiedlichen Varianten der petrarkistischen Dichtung, die uns überhaupt erst vom ,Petrarkismus als Phänomen‘ sprechen lassen können. Unter anderem werden wir hier den weiblichen Petrarkismus sowie den Antipetrarkismus behandeln. Schließlich werden wir uns mit der Frage auseinandersetzen, welche Motive und Strukturen der petrarkischen Texte konstant tradiert, welche kontinuierlichen modifiziert und welche – und dies wird zu klären sein – bis heute Teil unserer Lebenswelt sind.

    • 17048 Proseminar
      Il romanzo italiano e il cinema nel Secondo novecento: Morante, Berto, Tabucchi e Pasolini (Alan Joaquin Pérez Medrano)
      Zeit: Mi 16:00-18:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: JK 31/124 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Il rapporto fra cinema e narrativa è un tratto significativo della letteratura italiana del Secondo Novecento. Il rapporto fra i due ambiti artistici però supera un semplice “adattamento” della vicenda narrativa dell’opera letteraria verso la trama cinematografica. I rapporti interdisciplinari di questo tipo sono di natura varia e corrispondono a contesti sempre particolari. In questo senso i romanzi proposti per l’analisi nel percorso del seminario sono: Teorema di Pier Paolo Pasolini la cui natura narrativa-esperimentale si trova proprio alla base di entrambi film e romanzo; L’ isola d’Arturo di Elsa Morante che presenta spunti interessantissimi riguardo al modo di costruzione della diegesi che si possono osservare anche tramite il grande schermo; e Anonimo Veneziano (la cui gestazione è partita dalla previa partecipazione di Giuseppe Berto alla sceneggiatura del film) che condivide con Sostiene Pereira di Antonio Tabucchi il fatto che tutti e due i romanzi siano fortemente determinati dalla rappresentazione di due città emblematiche (Venezia e Lisbona rispettivamente). Di fronte a questo panorama sarà necessario usare concetti e prospettive adatte per un’analisi solida centrata sulle opere letterarie che però si arricchisca anche dall’analisi delle opere cinematografiche.

      Literaturhinweise

      BERTO, Giuseppe Anonimo Veneziano, Milano, Rizzoli, 1976. MORANTE, Elsa, L’isola d’Arturo, Torino, Einaudi, 1957. PASOLINI, Pier Paolo, Teorema, Milano, Garzanti, 1974. TABUCCHI, Antonio, Sostiene Pereira, Milano, Feltrinelli, 1995

    • 17049 Proseminar
      Italienische Moderne (Tozzi, Svevo, Pirandello) (Paola Traverso)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: KL 29/207 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Zu den wichtigsten literarischen Vertretern der italienischen Moderne gehören zweifellos Autoren wie Italo Svevo mit Una vita (1892), Senilità (1898) und La coscienza di Zeno (1923), sowie Luigi Pirandello mit Il fu Mattia Pascal (1904), Sei personaggi in cerca d’autore (1921), Così è se vi pare (1917). Bei allen thematischen wie strukturellen Unterschieden inszenieren die Werke beider Autoren mit ihrer Absage an das Konzept von Geschichtlichkeit, mit ihrer Ironisierung von positivistischen Erklärungsmodellen, mit der radikalen Infragestellung vom Wert der (Selbst)Erkenntnis als Vehikel der Konstruktion von Subjekt das unsichere Paradigma der literarischen Moderne. Das Seminar wird sich außerdem mit einem weiteren Autor befassen, der zunehmend von der Kritik als herausragendes Beispiel der modernen Literatur Europas betrachtet wird: Federigo Tozzi, der wie kaum ein zweiter seiner Generation das toskanische Provinzleben (Con gli occhi chiusi, 1919, Tre croci, 1920, Il Podere, 1921 ) mit der gebrochenen Stimme einer europäischen Literatur beschrieben hat, die der Sicherheit der alten Ordnung unwiederbringlich verlustig ist. Neben der Behandlung literaturtheoretischer Fragen wird das Seminar auf die Analyse des Inetto, des Taugenichts ausführlich eingehen, jener Figur eines Anti-Helden, die zu Beginn des 20.Jahrhunderts entsteht und bald die literarische Bühne dominiert. Voraussetzung für die aktive Teilnahme ist die mündliche Präsentation eines Kurzreferats, in dem jeweils ein Werk präsentiert und unter den oben erwähnten Leitmotiven beleuchtet wird. Die Lektüre von Pirandellos Il fu Mattia Pascal wird zu Beginn des Seminars vorausgesetzt.

  • Italienisch Literaturwiss. Basismodul 2a

    0065cA3.2
    • 17047 Proseminar
      Das Phänomen Petrarkismus (Jennifer Bea Kulik)
      Zeit: Mo 14:00-16:00, zusätzliche Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: J 30/109 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Seit seiner Entstehung in den Jahren ab 1366 gilt das zwar als Rerum vulgarium fragmenta betitelte, aber den meisten besser als Canzoniere bekannte Werk Francesco Petrarcas, als Archetypus der Liebesdichtung. Nur wenig andere Werke waren in der Folge in gleichem Maße sprachraumübergreifend prominent und epochenmachend wie der Liebeszyklus des florentinischen Dichters. Dieser greift in seinem Werk verschiedene, teils konträre Traditionsstränge auf, die schließlich untereinander hochkomplexe Verbindungen eingehen und deren zum Teil provokante Zusammenschlüsse sicherlich auch zum jahrhundertelangen Erfolg des Werkes beigetragen haben. Im Seminar wollen wir durch die Lektüre ausgewählter Texte Petrarcas zunächst diejenigen Merkmale bestimmen, welche die petrarkische Dichtung und das ihr spezifische Liebeskonzept ausmachen, um uns dann sowohl auf die italienischsprachige, als auch auf die gesamteuropäische und internationale Rezeption zu konzentrieren. Interessieren werden uns hier vor allem die vielfältigen Auf- und Übernahmebewegungen sowie die unterschiedlichen Varianten der petrarkistischen Dichtung, die uns überhaupt erst vom ,Petrarkismus als Phänomen‘ sprechen lassen können. Unter anderem werden wir hier den weiblichen Petrarkismus sowie den Antipetrarkismus behandeln. Schließlich werden wir uns mit der Frage auseinandersetzen, welche Motive und Strukturen der petrarkischen Texte konstant tradiert, welche kontinuierlichen modifiziert und welche – und dies wird zu klären sein – bis heute Teil unserer Lebenswelt sind.

    • 17048 Proseminar
      Il romanzo italiano e il cinema nel Secondo novecento: Morante, Berto, Tabucchi e Pasolini (Alan Joaquin Pérez Medrano)
      Zeit: Mi 16:00-18:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: JK 31/124 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Il rapporto fra cinema e narrativa è un tratto significativo della letteratura italiana del Secondo Novecento. Il rapporto fra i due ambiti artistici però supera un semplice “adattamento” della vicenda narrativa dell’opera letteraria verso la trama cinematografica. I rapporti interdisciplinari di questo tipo sono di natura varia e corrispondono a contesti sempre particolari. In questo senso i romanzi proposti per l’analisi nel percorso del seminario sono: Teorema di Pier Paolo Pasolini la cui natura narrativa-esperimentale si trova proprio alla base di entrambi film e romanzo; L’ isola d’Arturo di Elsa Morante che presenta spunti interessantissimi riguardo al modo di costruzione della diegesi che si possono osservare anche tramite il grande schermo; e Anonimo Veneziano (la cui gestazione è partita dalla previa partecipazione di Giuseppe Berto alla sceneggiatura del film) che condivide con Sostiene Pereira di Antonio Tabucchi il fatto che tutti e due i romanzi siano fortemente determinati dalla rappresentazione di due città emblematiche (Venezia e Lisbona rispettivamente). Di fronte a questo panorama sarà necessario usare concetti e prospettive adatte per un’analisi solida centrata sulle opere letterarie che però si arricchisca anche dall’analisi delle opere cinematografiche.

      Literaturhinweise

      BERTO, Giuseppe Anonimo Veneziano, Milano, Rizzoli, 1976. MORANTE, Elsa, L’isola d’Arturo, Torino, Einaudi, 1957. PASOLINI, Pier Paolo, Teorema, Milano, Garzanti, 1974. TABUCCHI, Antonio, Sostiene Pereira, Milano, Feltrinelli, 1995

    • 17049 Proseminar
      Italienische Moderne (Tozzi, Svevo, Pirandello) (Paola Traverso)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: KL 29/207 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Zu den wichtigsten literarischen Vertretern der italienischen Moderne gehören zweifellos Autoren wie Italo Svevo mit Una vita (1892), Senilità (1898) und La coscienza di Zeno (1923), sowie Luigi Pirandello mit Il fu Mattia Pascal (1904), Sei personaggi in cerca d’autore (1921), Così è se vi pare (1917). Bei allen thematischen wie strukturellen Unterschieden inszenieren die Werke beider Autoren mit ihrer Absage an das Konzept von Geschichtlichkeit, mit ihrer Ironisierung von positivistischen Erklärungsmodellen, mit der radikalen Infragestellung vom Wert der (Selbst)Erkenntnis als Vehikel der Konstruktion von Subjekt das unsichere Paradigma der literarischen Moderne. Das Seminar wird sich außerdem mit einem weiteren Autor befassen, der zunehmend von der Kritik als herausragendes Beispiel der modernen Literatur Europas betrachtet wird: Federigo Tozzi, der wie kaum ein zweiter seiner Generation das toskanische Provinzleben (Con gli occhi chiusi, 1919, Tre croci, 1920, Il Podere, 1921 ) mit der gebrochenen Stimme einer europäischen Literatur beschrieben hat, die der Sicherheit der alten Ordnung unwiederbringlich verlustig ist. Neben der Behandlung literaturtheoretischer Fragen wird das Seminar auf die Analyse des Inetto, des Taugenichts ausführlich eingehen, jener Figur eines Anti-Helden, die zu Beginn des 20.Jahrhunderts entsteht und bald die literarische Bühne dominiert. Voraussetzung für die aktive Teilnahme ist die mündliche Präsentation eines Kurzreferats, in dem jeweils ein Werk präsentiert und unter den oben erwähnten Leitmotiven beleuchtet wird. Die Lektüre von Pirandellos Il fu Mattia Pascal wird zu Beginn des Seminars vorausgesetzt.

  • Italienisch Literaturwiss. Aufbaumodul Typ 1

    0065cA3.3
    • 16450 Seminar
      Romanische Novellen von Boccaccio bis Madame de Lafayette (Irene Albers)
      Zeit: Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.10.2018)
      Ort: JK 28/208 Besprechungsraum der AVL

      Kommentar

      Das Seminar ist als Lektürekurs angelegt. Neben gattungstheoretischen Grundlagen werden vor allem (literatur-)anthropologische Fragestellungen bei den Analysen im Vordergrund stehen (z.B. das Verhältnis von Sprache, Affekt und Körper in den Novellen, kulturelle und biologische Körper, Erzählen und Katharsis, kulturelle Ordnung und Transgression, Verarbeitung von Kontingenz und Zufall). Folgende Autor*innen und Werke sollen behandelt werden: Boccaccio (Decameron), Bandello (Novelle), Marguerite de Navarre (L’Heptaméron), Cervantes (Novelas ejemplares), María de Zayas (Novelas amorosas y ejemplares/Desengaños amorosos), »Histoires tragiques« (Boaistuau, Rosset, Jean-Pierre Camus), Madame de Lafayette (La Princesse de Clèves). Die Texte werden in den Originalsprachen (italienisch, spanisch, französisch) gelesen. Zur Unterstützung können Übersetzungen herangezogen werden.

    • 17017 Vorlesung
      Fiktionstheorie - systematisch und historisch (Klaus Hempfer)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: J 30/109 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Die Vorlesung basiert auf dem Fiktionskapitel meines Buches: Literaturwissenschaft – Grundlagen einer systematischen Theorie, Metzler: Stuttgart 2018. Der Band kann von Studierenden der Freien Universität ganz oder teilweise als E-Book heruntergeladen werden. Da Studierenden Mitschriften in Vorlesungen offenkundig zunehmend Schwierigkeiten bereiten, werde ich in einzelnen Sitzungen die jeweils einschlägigen Passagen des Buches zusammenfassen und Fragen hierzu mit den Teilnehmenden diskutieren. Wichtig ist deshalb die vorbereitende Lektüre der einschlägigen Textausschnitte. Die theoretischen Grundlagen werden an konkreten Texten insbesondere der französischen, deutschen und englischen Literatur erläutert.

    • 17018 Vorlesung
      Europäische Lyrik des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (Joachim Küpper)
      Zeit: Mo 16:00-18:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: K 31/201 (Habelschwerdter Allee 45)
    • 17050 Hauptseminar
      Petrarcas Canzoniere und die 'material philology' (Bernhard Huß)
      Zeit: Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: KL 32/102 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Francesco Petrarca hat mit seinem Canzoniere das vermutlich wirkungsmächtigste Lyrikbuch der europäischen Literatur verfasst. Zugleich ist dies das erste Werk der italienischen Literaturgeschichte, das uns in einem materiellen Zustand vorliegt, den der Autor selbst verantwortet: Die Handschrift Vaticanus latinus 3195 mit dem gesamtem Text des Canzoniere ist zum Teil von einem Schreiber verfasst, der unter Petrarcas unmittelbarer Aufsicht arbeitete, zu einem anderen Teil von Petrarca selbst geschrieben. Die Art und Weise, in der die Texte von Petrarca auf den Seiten der Handschrift in ein spezifisches Layout gebracht werden, ferner die am materiellen Befund der Handschrift abzulesenden Bearbeitungsschritte sind für die heutige Deutung von Petrarcas Lyrik von höchster Bedeutung. Dieser Erkenntnis wollen wir gemeinsam nachgehen. Wichtig wird der Konnex von materialphilologischer Analyse der Handschrift und literaturwissenschaftlicher Textinterpretation sein. Auch Fragen der Edition und der digitalen Aufbereitung einer solchen Handschrift werden angesprochen. In den Seminarverlauf wird ein Workshop mit dem US-amerikanischen Experten H. Wayne Storey (University of Indiana) integriert.

      Literaturhinweise

      Zum Konnex Canzoniere – material philology: Savoca, Giuseppe: Il Canzoniere di Petrarca tra codicologia ed ecdotica (Firenze: Olschki 2008). Storey, H. Wayne: “All’interno della poetica grafico-visiva di Petrarca”, in: Rerum vulgarium fragmenta. Codice Vat.lat. 3195. Commentario all’edizione in fac-simile, hg. von Belloni, Gino / Brugnolo, Furio / Storey, H. Wayne / Zamponi, Stefano (Roma/Padova: Antenore 2004) 131-171. Storey, H. Wayne: “La prassi nordamericana della filologia materiale”, Zeitschrift für Romanische Philologie 132.4 (2016) 1013-1033. Zu Petrarca im Kontext der Renaissance: Kablitz, Andreas: „Aufbruch zur Neuzeit? Petrarca und das Ende des Mittelalters“, Petrarca und die Herausbildung des modernen Subjekts, hg. von Geyer, Paul / Thorwarth, Kerstin (Göttingen: V&R unipress 2008) 45-58. Regn, Gerhard: „Petrarca und die Renaissance“, Renaissance – Episteme und Agon. FS Klaus W. Hempfer, hg. von Kablitz, Andreas / Regn, Gerhard (Heidelberg: Winter 2006) 11-45. Zur Vita: Regn, Gerhard: „Aufbruch zur Neuzeit: Francesco Petrarca 1304-1374“, iFrancesco Petrarca 1304-1374. Werk und Wirkung im Spiegel der Bibliotheca Petrarchesca Reiner Speck, hg. von Speck, Reiner / Neumann, Florian (Köln: Dumont 2004) 33-77. Zum historischen und literarischen Kontext und einführend zu speziellen Fragestellungen: Albert Russell Ascoli / Unn Falkeid (Hrsg.): The Cambridge companion to Petrarch (Cambridge: Cambridge University Press 2015). Luca Marcozzi / Romana Brovia (Hrsg.): Lessico critico petrarchesco (Roma: Carocci 2016).

    • 17051 Hauptseminar
      Leopardi (Sebastian Neumeister)
      Zeit: Di 12:00-14:00 (Erster Termin: 16.10.2018)
      Ort: K 31/201 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Giacomo Leopardi (1798-1837) ist der größte Autor der italienischen Literatur des 19. Jahrhunderts, darin Goethe in Deutschland vergleichbar. Sein facettenreiches Werk, das ihn in Italien zum Pflichtautor in der Schule gemacht hat, umfaßt neben zahlreihen kleineren Arbeiten vor allem die Lyrik (Canti), philosophisch-satirische Miniaturen (Operette morali) und ein umfangreiches Lektüre- und Reflexionstagebuch (Zibaldone di pensieri). Die Modernität und Tiefe seiner Gedankenwelt, die schon Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche beeindruckt hat, soll anhand ausgewählter Texte geprüft werden, ausgehend von der Lyrik. Studienleistungen und Leistungsnachweise je nach Studiengang.

      Literaturhinweise

      Vorbereitende Lektüreempfehlung: Canti und Operette morali in einer italienischen Taschenbuchausgabe. Die Canti liegen auch zweisprachig vor: Gesänge und Fragmente, Reclam 8654 (€ 7,80).

  • Italienisch Literaturwiss. Aufbaumodul Typ 2

    0065cA3.4
    • 16450 Seminar
      Romanische Novellen von Boccaccio bis Madame de Lafayette (Irene Albers)
      Zeit: Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 19.10.2018)
      Ort: JK 28/208 Besprechungsraum der AVL

      Kommentar

      Das Seminar ist als Lektürekurs angelegt. Neben gattungstheoretischen Grundlagen werden vor allem (literatur-)anthropologische Fragestellungen bei den Analysen im Vordergrund stehen (z.B. das Verhältnis von Sprache, Affekt und Körper in den Novellen, kulturelle und biologische Körper, Erzählen und Katharsis, kulturelle Ordnung und Transgression, Verarbeitung von Kontingenz und Zufall). Folgende Autor*innen und Werke sollen behandelt werden: Boccaccio (Decameron), Bandello (Novelle), Marguerite de Navarre (L’Heptaméron), Cervantes (Novelas ejemplares), María de Zayas (Novelas amorosas y ejemplares/Desengaños amorosos), »Histoires tragiques« (Boaistuau, Rosset, Jean-Pierre Camus), Madame de Lafayette (La Princesse de Clèves). Die Texte werden in den Originalsprachen (italienisch, spanisch, französisch) gelesen. Zur Unterstützung können Übersetzungen herangezogen werden.

    • 17017 Vorlesung
      Fiktionstheorie - systematisch und historisch (Klaus Hempfer)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: J 30/109 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Die Vorlesung basiert auf dem Fiktionskapitel meines Buches: Literaturwissenschaft – Grundlagen einer systematischen Theorie, Metzler: Stuttgart 2018. Der Band kann von Studierenden der Freien Universität ganz oder teilweise als E-Book heruntergeladen werden. Da Studierenden Mitschriften in Vorlesungen offenkundig zunehmend Schwierigkeiten bereiten, werde ich in einzelnen Sitzungen die jeweils einschlägigen Passagen des Buches zusammenfassen und Fragen hierzu mit den Teilnehmenden diskutieren. Wichtig ist deshalb die vorbereitende Lektüre der einschlägigen Textausschnitte. Die theoretischen Grundlagen werden an konkreten Texten insbesondere der französischen, deutschen und englischen Literatur erläutert.

    • 17018 Vorlesung
      Europäische Lyrik des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (Joachim Küpper)
      Zeit: Mo 16:00-18:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: K 31/201 (Habelschwerdter Allee 45)
    • 17047 Proseminar
      Das Phänomen Petrarkismus (Jennifer Bea Kulik)
      Zeit: Mo 14:00-16:00, zusätzliche Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: J 30/109 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Seit seiner Entstehung in den Jahren ab 1366 gilt das zwar als Rerum vulgarium fragmenta betitelte, aber den meisten besser als Canzoniere bekannte Werk Francesco Petrarcas, als Archetypus der Liebesdichtung. Nur wenig andere Werke waren in der Folge in gleichem Maße sprachraumübergreifend prominent und epochenmachend wie der Liebeszyklus des florentinischen Dichters. Dieser greift in seinem Werk verschiedene, teils konträre Traditionsstränge auf, die schließlich untereinander hochkomplexe Verbindungen eingehen und deren zum Teil provokante Zusammenschlüsse sicherlich auch zum jahrhundertelangen Erfolg des Werkes beigetragen haben. Im Seminar wollen wir durch die Lektüre ausgewählter Texte Petrarcas zunächst diejenigen Merkmale bestimmen, welche die petrarkische Dichtung und das ihr spezifische Liebeskonzept ausmachen, um uns dann sowohl auf die italienischsprachige, als auch auf die gesamteuropäische und internationale Rezeption zu konzentrieren. Interessieren werden uns hier vor allem die vielfältigen Auf- und Übernahmebewegungen sowie die unterschiedlichen Varianten der petrarkistischen Dichtung, die uns überhaupt erst vom ,Petrarkismus als Phänomen‘ sprechen lassen können. Unter anderem werden wir hier den weiblichen Petrarkismus sowie den Antipetrarkismus behandeln. Schließlich werden wir uns mit der Frage auseinandersetzen, welche Motive und Strukturen der petrarkischen Texte konstant tradiert, welche kontinuierlichen modifiziert und welche – und dies wird zu klären sein – bis heute Teil unserer Lebenswelt sind.

    • 17048 Proseminar
      Il romanzo italiano e il cinema nel Secondo novecento: Morante, Berto, Tabucchi e Pasolini (Alan Joaquin Pérez Medrano)
      Zeit: Mi 16:00-18:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: JK 31/124 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Il rapporto fra cinema e narrativa è un tratto significativo della letteratura italiana del Secondo Novecento. Il rapporto fra i due ambiti artistici però supera un semplice “adattamento” della vicenda narrativa dell’opera letteraria verso la trama cinematografica. I rapporti interdisciplinari di questo tipo sono di natura varia e corrispondono a contesti sempre particolari. In questo senso i romanzi proposti per l’analisi nel percorso del seminario sono: Teorema di Pier Paolo Pasolini la cui natura narrativa-esperimentale si trova proprio alla base di entrambi film e romanzo; L’ isola d’Arturo di Elsa Morante che presenta spunti interessantissimi riguardo al modo di costruzione della diegesi che si possono osservare anche tramite il grande schermo; e Anonimo Veneziano (la cui gestazione è partita dalla previa partecipazione di Giuseppe Berto alla sceneggiatura del film) che condivide con Sostiene Pereira di Antonio Tabucchi il fatto che tutti e due i romanzi siano fortemente determinati dalla rappresentazione di due città emblematiche (Venezia e Lisbona rispettivamente). Di fronte a questo panorama sarà necessario usare concetti e prospettive adatte per un’analisi solida centrata sulle opere letterarie che però si arricchisca anche dall’analisi delle opere cinematografiche.

      Literaturhinweise

      BERTO, Giuseppe Anonimo Veneziano, Milano, Rizzoli, 1976. MORANTE, Elsa, L’isola d’Arturo, Torino, Einaudi, 1957. PASOLINI, Pier Paolo, Teorema, Milano, Garzanti, 1974. TABUCCHI, Antonio, Sostiene Pereira, Milano, Feltrinelli, 1995

    • 17049 Proseminar
      Italienische Moderne (Tozzi, Svevo, Pirandello) (Paola Traverso)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.10.2018)
      Ort: KL 29/207 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Zu den wichtigsten literarischen Vertretern der italienischen Moderne gehören zweifellos Autoren wie Italo Svevo mit Una vita (1892), Senilità (1898) und La coscienza di Zeno (1923), sowie Luigi Pirandello mit Il fu Mattia Pascal (1904), Sei personaggi in cerca d’autore (1921), Così è se vi pare (1917). Bei allen thematischen wie strukturellen Unterschieden inszenieren die Werke beider Autoren mit ihrer Absage an das Konzept von Geschichtlichkeit, mit ihrer Ironisierung von positivistischen Erklärungsmodellen, mit der radikalen Infragestellung vom Wert der (Selbst)Erkenntnis als Vehikel der Konstruktion von Subjekt das unsichere Paradigma der literarischen Moderne. Das Seminar wird sich außerdem mit einem weiteren Autor befassen, der zunehmend von der Kritik als herausragendes Beispiel der modernen Literatur Europas betrachtet wird: Federigo Tozzi, der wie kaum ein zweiter seiner Generation das toskanische Provinzleben (Con gli occhi chiusi, 1919, Tre croci, 1920, Il Podere, 1921 ) mit der gebrochenen Stimme einer europäischen Literatur beschrieben hat, die der Sicherheit der alten Ordnung unwiederbringlich verlustig ist. Neben der Behandlung literaturtheoretischer Fragen wird das Seminar auf die Analyse des Inetto, des Taugenichts ausführlich eingehen, jener Figur eines Anti-Helden, die zu Beginn des 20.Jahrhunderts entsteht und bald die literarische Bühne dominiert. Voraussetzung für die aktive Teilnahme ist die mündliche Präsentation eines Kurzreferats, in dem jeweils ein Werk präsentiert und unter den oben erwähnten Leitmotiven beleuchtet wird. Die Lektüre von Pirandellos Il fu Mattia Pascal wird zu Beginn des Seminars vorausgesetzt.

    • 17050 Hauptseminar
      Petrarcas Canzoniere und die 'material philology' (Bernhard Huß)
      Zeit: Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: KL 32/102 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Francesco Petrarca hat mit seinem Canzoniere das vermutlich wirkungsmächtigste Lyrikbuch der europäischen Literatur verfasst. Zugleich ist dies das erste Werk der italienischen Literaturgeschichte, das uns in einem materiellen Zustand vorliegt, den der Autor selbst verantwortet: Die Handschrift Vaticanus latinus 3195 mit dem gesamtem Text des Canzoniere ist zum Teil von einem Schreiber verfasst, der unter Petrarcas unmittelbarer Aufsicht arbeitete, zu einem anderen Teil von Petrarca selbst geschrieben. Die Art und Weise, in der die Texte von Petrarca auf den Seiten der Handschrift in ein spezifisches Layout gebracht werden, ferner die am materiellen Befund der Handschrift abzulesenden Bearbeitungsschritte sind für die heutige Deutung von Petrarcas Lyrik von höchster Bedeutung. Dieser Erkenntnis wollen wir gemeinsam nachgehen. Wichtig wird der Konnex von materialphilologischer Analyse der Handschrift und literaturwissenschaftlicher Textinterpretation sein. Auch Fragen der Edition und der digitalen Aufbereitung einer solchen Handschrift werden angesprochen. In den Seminarverlauf wird ein Workshop mit dem US-amerikanischen Experten H. Wayne Storey (University of Indiana) integriert.

      Literaturhinweise

      Zum Konnex Canzoniere – material philology: Savoca, Giuseppe: Il Canzoniere di Petrarca tra codicologia ed ecdotica (Firenze: Olschki 2008). Storey, H. Wayne: “All’interno della poetica grafico-visiva di Petrarca”, in: Rerum vulgarium fragmenta. Codice Vat.lat. 3195. Commentario all’edizione in fac-simile, hg. von Belloni, Gino / Brugnolo, Furio / Storey, H. Wayne / Zamponi, Stefano (Roma/Padova: Antenore 2004) 131-171. Storey, H. Wayne: “La prassi nordamericana della filologia materiale”, Zeitschrift für Romanische Philologie 132.4 (2016) 1013-1033. Zu Petrarca im Kontext der Renaissance: Kablitz, Andreas: „Aufbruch zur Neuzeit? Petrarca und das Ende des Mittelalters“, Petrarca und die Herausbildung des modernen Subjekts, hg. von Geyer, Paul / Thorwarth, Kerstin (Göttingen: V&R unipress 2008) 45-58. Regn, Gerhard: „Petrarca und die Renaissance“, Renaissance – Episteme und Agon. FS Klaus W. Hempfer, hg. von Kablitz, Andreas / Regn, Gerhard (Heidelberg: Winter 2006) 11-45. Zur Vita: Regn, Gerhard: „Aufbruch zur Neuzeit: Francesco Petrarca 1304-1374“, iFrancesco Petrarca 1304-1374. Werk und Wirkung im Spiegel der Bibliotheca Petrarchesca Reiner Speck, hg. von Speck, Reiner / Neumann, Florian (Köln: Dumont 2004) 33-77. Zum historischen und literarischen Kontext und einführend zu speziellen Fragestellungen: Albert Russell Ascoli / Unn Falkeid (Hrsg.): The Cambridge companion to Petrarch (Cambridge: Cambridge University Press 2015). Luca Marcozzi / Romana Brovia (Hrsg.): Lessico critico petrarchesco (Roma: Carocci 2016).

    • 17051 Hauptseminar
      Leopardi (Sebastian Neumeister)
      Zeit: Di 12:00-14:00 (Erster Termin: 16.10.2018)
      Ort: K 31/201 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Giacomo Leopardi (1798-1837) ist der größte Autor der italienischen Literatur des 19. Jahrhunderts, darin Goethe in Deutschland vergleichbar. Sein facettenreiches Werk, das ihn in Italien zum Pflichtautor in der Schule gemacht hat, umfaßt neben zahlreihen kleineren Arbeiten vor allem die Lyrik (Canti), philosophisch-satirische Miniaturen (Operette morali) und ein umfangreiches Lektüre- und Reflexionstagebuch (Zibaldone di pensieri). Die Modernität und Tiefe seiner Gedankenwelt, die schon Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche beeindruckt hat, soll anhand ausgewählter Texte geprüft werden, ausgehend von der Lyrik. Studienleistungen und Leistungsnachweise je nach Studiengang.

      Literaturhinweise

      Vorbereitende Lektüreempfehlung: Canti und Operette morali in einer italienischen Taschenbuchausgabe. Die Canti liegen auch zweisprachig vor: Gesänge und Fragmente, Reclam 8654 (€ 7,80).

  • Italienisch Landeskunde Basismodul 1a

    0065cA4.1
    • 17055 Grundkurs
      Avanguardie e correnti artistiche nel XX secolo (Giulia Angelini)
      Zeit: Mo 12:00-14:00 (Erster Termin: 15.10.2018)
      Ort: KL 25/104 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Si prenderanno in considerazione le correnti letterarie ed artistiche che hanno riunito, con analoghi intenti programmatici, diverse personalità creative nel secolo scorso. La nostra attenzione sarà rivolta principalmente ai seguenti movimenti: divisionismo, decadentismo, futurismo, pittura metafisica, razionalismo architettonico, ermetismo, neorealismo, neoavanguardia e arte povera. Leggeremo testi programmatici e letterari che illustrano le diverse poetiche, come pure esamineremo opere (quadri, sculture, edifici, film, romanzi e poesie) maturate nello spirito di queste correnti artistiche. Il corso prevede che ogni studente si prepari settimanalmente alla discussione dei testi in programma e tenga una relazione orale (Studienleistungen. 2 LP). (Per Basismodul 1b 4 LP: relazione orale + 2 schede scritte).

    • 17056 Proseminar
      Sorelle d'Italia (Paola Albarella Janz)
      Zeit: Di 14:00-16:00 (Erster Termin: 16.10.2018)
      Ort: KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Questo corso partirà dall’analisi del ruolo svolto dalle donne nella costituzione del nuovo stato, per passare poi, seguendo un tracciato cronologico, a una considerazione dei problemi che riguardano la collocazione della donna nel contesto lavorativo, familiare, culturale e politico in Italia dopo il 1861. Si procederà considerando vari momenti di svolta nella concezione dei ruoli di genere e nella questione dei diritti politici e giuridici per concentrare l’attenzione soprattutto sul periodo del Fascismo, della Resistenza e del movimento di emancipazione dopo il 1968. Particolare attenzione verrà inoltre dedicata al ruolo di scrittrici, editrici e giornaliste nella Italia repubblicana.. All’inizio del semestre i materiali verranno messi a disposizione degli studenti su Blackboard.

    • 54331 Grundkurs
      Vecchie e nuove Little Italy (Elisabetta Fontana-Hentschel)
      Zeit: Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 17.10.2018)
      Ort: KL 24/105 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      La storia italiana è anche una storia di migrazioni. Milioni di italiani e di italiane, da fine Ottocento sino alla metà degli anni '70 del secolo scorso, hanno abbandonato terre e paesi per cercare altrove migliori condizioni economiche ed esistenziali. Ancora adesso però il fenomeno non cessa ed è ripreso negli ultimi decenni coinvolgendo altri strati e gruppi sociali, come per esempio giovani e accademici, che cercano in altri paesi un futuro migliore. Passando in rassegna le principali comunità italiane all’estero dalla forse più nota “Little Italy” di New York per arrivare a quelle più attuali come la “Little Italien” di Berlino avremo la possibilità di ripercorrere la storia delle migrazioni degli italiani e di individuare gli apporti e gli stimoli che la cultura italiana ha dato alla cultura dei paesi di accoglienza e che nello stesso tempo ha da essi ricevuto dando vita a nuovi fenomeni culturali e a identità miste.