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Lehrveranstaltung

Erziehungswissenschaft

Master Zukunftsforschung (nach FU-Mitteilungen 40/2013 vom 09.09.2013, ab WS 2013/14)

0370b_MA120
  • Modul 4: Konzepte, Ziele und Herausforderungen

    0370bA1.4
    • 12980 Seminar
      (S I) Konzepte, Ziele+Herausforderungen (Elmar Schüll)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 21.04.2018)
      Ort: JK 26/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Das Seminar ist auf eine vertiefte Auseinandersetzung der Studierenden mit zentralen Konzepten, Zielen und Herausforderungen der Zukunftsforschung ausgelegt. Thematische Schwerpunkte liegen dabei auf: § Historischen Diskursen, insbesondere den Vorläufern der heutigen Zukunftsforschung, den institutionellen Entwicklungen seit dem 2. Weltkrieg sowie die Einbettung von Zukunftsforschung in politische und gesellschaftliche Entwicklungen § Soziale Innovationen § ethischen Fragen und der Rolle von Werten in der – meist praxisbezogenen – Zukunftsforschung. Im Laufe des Seminars sollen die Studierenden den aktuellen Forschungsstand über die Fachliteratur und Seminarbeiträge rezipieren; eine Aneignung der Seminarinhalte soll in Form von Diskussionen und selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten erfolgen.

    • 12981 Seminar
      (S II) Konzepte, Ziele+Herausforderungen (Sascha Dannenberg, Reinhold Popp)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 19.04.2018)
      Ort: L 113 Seminarzentrum (Otto-von-Simson-Straße 26)

      Kommentar

      Die Studierenden setzen sich eigenständig mit dem aktuellen Stand des wissenschaftstheoretischen und forschungsmethodischen Diskurses in der Zukunftsforschung sowie der Zukunftsforschung in der Praxis auseinander. Dies kann sowohl anhand der Analyse und Reflexion von ausgewählten Zukunftsstudien sowie der Entwicklung und Diskussion eigener zukunftsorientierter Fragestellungen und passender Forschungskonzepte geschehen. Die Erkenntnisse fließen dann in die jährliche Veranstaltung des Masters Zukunftsforschung – Huddle 2018 – ein.

  • Modul 5: Methoden: Anwendung und Reflexion

    0370bA1.5
    • 12982 Seminar
      (S I) Szenariotechnik in der Praxis (Alexander Fink, Hanna Ramnig)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 25.04.2018)
      Ort: K 23/27 (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Szenarien sind ein Kerninstrument der Zukunftsforschung. Je nach Projektziel und Anwendungskontext werden unterschiedliche Typen von Szenarien und unterschiedliche methodische Verfahren für ihre Generierung genutzt. Zudem existiert eine Vielzahl von methodischen Schulen im Umgang mit Szenarien. Das Seminar führt in eines der gängigsten Verfahren der Szenariokonstruktion ein: Die Generierung explorativer Umfeldszenarien zum Zweck der Strategiebildung. Anhand konstruierter Fallbeispiele führen die Studierenden einen derartigen Szenarioprozess praktisch durch. Entlang der Hauptphasen des Prozesses werden dabei sowohl die theoretischen Grundlagen als auch methodische Werkzeuge für die Praxis vermittelt sowie mögliche Fallstricke diskutiert.

    • 12983 Seminar
      (S II) (Real-Time) Delphi im Praxistest (Lars Gerhold)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 16.04.2018)
      Ort: , L 115 Seminarzentrum, L 116 Seminarzentrum

      Kommentar

      Die im Modul 2 erworbenen grundlegenden Kenntnisse der Delphi-Methode werden im Rahmen des Seminars theoretisch vertieft und mit praktischen Erfahrungen ergänzt. Der Dozent begleitet die Studierenden bei der Realisierung eines Delphis zu einem Thema. Die Planung, Entwicklung, Durchführung und Auswertung der jeweiligen Studien erfolgt in Gruppen und wird in den Sitzung von den Dozenten begleitet. Zur Einführung in das Seminar werden anhand von Fallstudien die einzelnen Arbeitsschritte vorgestellt und Möglichkeiten bei der Ausgestaltung (in Bezug zu Thesen/Fragen, Skalen, Ergebnisdarstellung etc.) diskutiert. Auch Erfahrungen, Vor- und Nachteile von klassischen, rundenbasierten Delphi-Studien gegenüber der Real-Time-Variante werden thematisiert. In einer weiteren Sitzung werden zudem Tools zur Durchführung von Delphi-Studien vorgestellt und ihr Einfluss auf die Umsetzung einer Fragestellung diskutiert. Die Präsentation der Gruppenarbeiten erfolgt zusammen mit einer Reflektion der Methode im Rahmen der letzten Sitzung.

    • 12984 Seminar
      (S III) Einführung in ABM und SNA (Ingo Wolf)
      Zeit: Mi 10:00-14:00, zusätzliche Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 18.04.2018)
      Ort: JK 26/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Eine Vielzahl sozialer Phänomene wie etwa die Entstehung und Verbreitung von Trends sind das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels individuellen Verhaltens und sozialer Einflussnahme. Neuere Methoden aus dem Bereich der Komplexitätsforschung und der Graphentheorie wie die Agentenbasierte Modellierung (ABM) bzw. die soziale Netzwerkanalyse (SNA) ermöglichen die damit verbundenen Dynamiken und Strukturen zu untersuchen. In der ABM werden reale sozioökonomische Systeme als softwarebasierte Modelle abgebildet, deren Prozesse auf Basis individueller Entitäten (sog. Agenten) simuliert werden. Im Laufe modellbasierter Simulationen entstehen durch die Wechselwirkung vieler heterogener Agenten unerwartete emergente Ergebnisse (z.B. ethnische und soziale Segregation). ABM stellen eine leistungsfähige Methode dar, um die sozialen Konsequenzen individuellen Verhaltens zu analysieren. SNA beschäftigt sich mit Fragen, wie beispielsweise Individuen und Gruppen miteinander in Beziehung stehen oder in welcher Weise sich bestimmte soziale Strukturen auf die Performance von Teams oder die Verbreitung von Innovationen auswirken. Im ersten Teil des Kurses werden die theoretischen und methodischen Kompetenzen der Methode der ABM vermittelt. Im Zentrum steht dabei die anwendungsorientierte Einführung in die Modellierungsumgebung Netlogo. Beginnend bei den grundlegenden Konzepten und der Logik von Computersimulationen werden die Studierenden schrittweise an die Programmierung eines Agentenbasierten Modells in Netlogo herangeführt. Es werden für diesen Kurs keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Der Fokus im zweiten Teil des Kurses liegt auf der Erarbeitung der theoretischen und methodischen Grundlagen der Sozialen Netzwerkanalyse (SNA). Es werden die grundlegenden methodischen Konzepte wie Zentralität, Cliquen und Cluster behandelt und anhand wissenschaftlicher Studien in der Anwendung illustriert.

    • 12986 Seminar
      (S IV) Partizipativ-normative Verfahren (Nele Fischer, Stefanie Ollenburg, Arndt Pechstein)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 19.05.2018)
      Ort: L 116 Seminarzentrum (Otto-von-Simson-Straße 26)

      Kommentar

      Im Seminar werden weitere normativ-partizipative Verfahren erprobt und kritisch auf deren Nutzen für die Zukunftsforschung hinterfragt. Neben Fragen der Heterogenität von Gruppen, Erwartungsmanagement, Moderation und Dokumentation geht es im Seminar darüber hinaus auch um Fragen der Wirksamkeit und Umsetzungsstrategien für Ergebnisse aus normativ-partizipativen Verfahren in der Zukunftsforschung.

    • 12987 Seminar
      (S V) Vision Assessment (Sascha Dannenberg, Nele Fischer, Max Priebe)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 03.05.2018)
      Ort: JK 26/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      In dem 3-teiligen Blockseminar wird der Nutzen sprach- sowie diskurstheoretischer Überlegungen für die Zukunftsforschung eruiert. Neben der Vermittlung und Diskussion von Grundlagentexten (u.a. White, Barthes, Foucault) stehen die von den Studierenden frei wählbaren Zukunftsthemen im Mittelpunkt des Seminars. Mit Rückgriff auf sprachreflexive Verfahren, Herangehensweisen für vision assessments und verwandte methodische Ansätze soll sich kritisch mit Narrationen von Zukunft befasst werden. Dabei tangiert das Seminar folgende Fragekomplexe: Wie prägen Diskurse aus Vergangenheit und Gegenwart unsere Vorstellungen einer zukünftigen Welt? Welche Rolle spielen diese Vorstellungen für die Zukunftsgenese? Welchem Einfluss hat die Art und Weise des Sprechens über Zukunft?

  • Modul 6a: Einsatzfeld Gesellschaft

    0370bA2.1
    • 12988 Seminar
      (S) Einsatzfeld Gesellschaft (Edgar Göll, Gerhard de Haan)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 14.05.2018)
      Ort: KL 29/239 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Als Anwendungsfeld von Zukunftsforschung stellt die Gesellschaft ein besonders komplexes und vielschichtiges Arbeitsfeld dar. So ist der soziale Raum letztendlich die Ebene, in die soziale, politische, technologische sowie wirtschaftliche Innovationen überführt werden müssen, um weitreichende Transformationsprozesse zu bewirken. Gegenstand des Seminars sind aktuelle Gesellschaftsanalysen und -modelle, welche Transformationsprozesse thematisieren und spezifische gesellschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten skizzieren. Die theoretischen Überlegungen werden im Seminar vertieft aufbereitet und diskutiert.

  • Modul 6b: Einsatzfeld Politik

    0370bA2.2
    • 12989 Seminar
      (S) Einsatzfeld Politik (Erik Overland, Christopher Coenen, Sarah Hackfort)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 24.04.2018)
      Ort: , JK 26/140 Übungsraum, KL 29/139 Übungsraum, L 113 Seminarzentrum, L 115 Seminarzentrum

      Kommentar

      Das Einsatzfeld Politik gliedert sich thematisch in drei Teile. Im ersten Teil werden zentrale Handlungslogiken und -restriktionen von Politik thematisiert, insbesondere der Umgang mit Unsicherheit und Zeit. Daran anschließend wird ein vertiefter Einblick in praktische Themenbereiche von Zukunftsforschung im Einsatzfeld Politik gegeben: Technikfolgenabschätzung sowie Politik und Governance einer Ressourcenwende. Beide Themenbereiche werden anhand von Fallstudien vertieft erarbeitet und die Bedingungen einer politischen Gestaltbarkeit diskutiert.

  • Modul 6c: Einsatzfeld Wirtschaft

    0370bA2.3
    • 12990 Seminar
      (S) Einsatzfeld Wirtschaft (Christian Neuhaus)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 26.04.2018)
      Ort: JK 26/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      Block 1: Wirtschaft als Einsatzfeld von Zukunftsforschung • Erscheinungsformen • Sachliche und funktionale Bezüge für ZF Block 2: Spezifika des Einsatzfeldes Wirtschaft • Primat Partikularinteresses • Fokus • Wettbewerbsumwelt Block 3: Strategie und Organisation • Strategiekonzepte • Organisation als Kontext und Korrelat strategischer Prozesse • Pfadabhängigkeit in Organisationen Block 4: Ausgewählte Schlüsselfragen • Zukunftsbilder in der Organisation • Dilemma: Zwischen Illusion und Zweifel • Management von Ungewissheit in Organisationen Literatur: • Neuhaus, Zukunft im Management, 2006 • Schreyögg / Koch, Grundlagen des Managements, 2014 • Balderjahn/Specht, Einführung in die BWL, 2007

  • Modul 6d: Einsatzfeld Technik

    0370bA2.4
    • 12991 Seminar
      (S) Einsatzfeld Technik (Helga Jonuschat)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 17.04.2018)
      Ort: L 115 Seminarzentrum (Otto-von-Simson-Straße 26)

      Kommentar

      Die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Innovationsforschung befasst sich mit dem Entstehen, dem Stabilisieren und der Durchsetzung von Innovationen mit dem Ziel, Erkenntnisse zur Steuerung von Innovationsprozessen zu erlangen. Technologische Innovationen sind in diesem Zusammenhang besonders voraussetzungsvoll, da ihnen oft ein kostenintensiver und langwieriger Entwicklungsprozess vorangeht, der einen dringenden Bedarf nach einer zumindest grundsätzlichen Erfolgsprognose und Steuerung der nachfolgenden Diffusionsprozesse erzeugt. Das Seminar befasst sich in diesem Zusammenhang mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Entwicklung und Diffusion von technologischen Innovationen. Zum Einen werden die Akteure und Prozesse in Unternehmen betrachtet, die Innovationen hervorbringen und in diesem Zusammenhang deren gesellschaftliche Diffusion vorab einschätzen und aktiv gestalten. Zum Anderen werden die umgebenden Akteurskonstellationen und Strukturen thematisiert, die die Akzeptanz von Innovationen und damit deren Diffusionsprozesse bestimmen. Hierbei werden die unterschiedlichen theoretischen Ansätze vorgestellt, die sich mit der Entwicklung und Diffusion technologischer Innovationen befassen und entsprechende Methoden präsentiert, die die Gestaltung von Innovationsprozessen in den unterschiedlichen Phasen unterstützen.

  • Modul 7: Berufspraktische Kompetenzentwicklung

    0370bB1.1
    • 12992 Übung
      (Ü I) Berufsprakt. Kompetenzentwicklung (Cornelia Daheim, Lars Gerhold, Roman Peperhove)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 17.05.2018)
      Ort: JK 26/140 Übungsraum (Habelschwerdter Allee 45)

      Kommentar

      In Übung 1 wird ein vertiefender Überblick über den Ablauf eines Forschungsprozesses gegeben, von der Projektkonzeption und -beantragung über die Organisation und Durchführung bis zum Endbericht bzw. zur abschließenden Präsentation der Ergebnisse. Hierbei wird an exemplarischen Beispielen umfassend behandelt, wie Fördermittel für (Zukunfts-)Forschungsprojekte unterschiedlicher Art akquiriert werden können und wie Förderanträge aufgebaut sein sollten. Daran anschließend konzipieren, planen und präsentieren die Studentinnen und Studenten in Kleingruppen ein Forschungsprojekt bzw. Drittmittelvorhaben, das die Entwicklung einer eigenen Projektidee, die Planung einer Projektgruppe, die Entwicklung einer methodischen Konzeption sowie eine Kostenkalkulation mit einschließt.

    • 12993 Übung
      (III) Forschungswerkstatt (Benjamin Julius Werner Dirks, Nele Fischer)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 08.05.2018)
      Ort: L 113 Seminarzentrum (Otto-von-Simson-Straße 26)

      Kommentar

      In Übung 3 werden weitere praxisrelevante Aspekte aufgegriffen, welche die Studierenden auf ihre zukünftige berufliche Praxis vorbereiten sollen. Insbesondere soll hier auf Gründungsmöglichkeiten (Förderungen, Business-Pläne etc.) und die Möglichkeiten des Aufbaus und der Pflege beruflicher Netzwerke eingegangen werden, die sowohl auf eine freiberufliche Praxis als auch grundsätzlich auf eine Tätigkeit in Unternehmen und anderen Organisationen vorbereiten soll. Abgeschlossen wird die Übung durch die Teilnahme am Huddle 2017, bei dem die Erkenntnisse aus den Workshops erste Anwendung finden sollen.