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Lehrveranstaltung

WiSe 20/21: Lateinamerikastudien

Interdisziplinäre Lateinamerikastudien 2013

0111b_MA120
  • Kontexte und Begriffe der Lateinamerikaforschung

    0111bA1.1
    • 33010 Grundkurs
      Begriffe und Kontexte der Lateinamerika-Forschung (Susanne Klengel)
      Zeit: Do 12:00-14:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Deutsch, Spanisch, Englisch (Hör- und Leseverständnis). Das Modul wird durch eines der drei zur Auswahl stehenden Seminare 33011, 33012 bzw. 33013 komplettiert.

      Kommentar

      In der interdisziplinären Vorlesung/Ringvorlesung werden Schlüsselkonzepte und zentrale Begriffe in ihrer Bedeutung für die lateinamerikanische Selbstreflexion und Identitätskonstitution von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Disziplinen vorgestellt und diskutiert. Dabei sollen insbesondere die geschichtliche Entwicklung der Begriffe, die aktuellen Verwendungskontexte sowie die besonderen Zirkulationsdynamiken in der kontinentalen und globalen Vernetzung Lateinamerikas dargestellt und analysiert werden. Die theoretischen Perspektiven umfassen neben der textwissenschaftlich fundierten Annäherung an die Fachtexte verschiedene Ansätze aus den Sozial- und den Kulturwissenschaften sowie aus dem Bereich der Geschlechterforschung. In der Vorlesung wird dies durch die Diskussion aus der Perspektive von zwei jeweils unterschiedlichen Disziplinen umgesetzt. Der Grundkurs (die Vorlesung) wird durch das zum Modul gehörende Seminar ergänzt.

      Literaturhinweise

      Eine vollständige Literaturliste wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

    • 33011 Seminar
      Interdisziplinäre Lateinamerikaforschung I (Marianne Braig, Debora Gerstenberger)
      Zeit: Mi 10:00-12:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Die drei inhaltsgleichen Seminare 33011, 33012 und 33013 sind jeweils auf 35 Plätze beschränkt. Es sollte zu Beginn des Buchungszeitraums im Campus Management eine Präferenz angegeben werden: https://www.fu-berlin.de/sites/campusmanagement/N3InfoStudenten/Anmeldezeitraum

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Modulprüfung: mündliche Prüfung (ca. 20 Minuten)

      Kommentar

      Im ersten Teil des Seminars (bis Mitte Januar) sollen die Inhalte der Veranstaltung/Vorlesung „Begriffe und Kontexte der Lateinamerikaforschung“ (33010) erweitert und vertieft werden. Die Sitzungen orientieren sich nicht unmittelbar an den in der Vorlesung diskutierten einzelnen Begriffen und Konzepten, sondern an Themenbereichen, die sich für die multi- und interdisziplinäre Forschung als besonders geeignet erweisen. Bereits während des ersten theoretischen Teils des Kurses sollen die Studierenden eine eigene (einfache) Forschungsfrage entwickeln, die im zweiten Teil (ab Mitte Januar) in Form von Projektskizzen ausgearbeitet werden soll. Eine Auswahl dieser Skizzen soll in geeigneter Weise (z.B. anhand von Einzel- oder Gruppendarstellungen) im Unterricht präsentiert und diskutiert werden. Zur Erreichung des Kursziels sind die Abgabe einer schriftlichen Version der Projektskizze sowie eine mündliche Diskussion der Forschungsfrage erforderlich.

    • 33012 Seminar
      Investigación interdisciplinaria sobre América Latina II (Martha Zapata Galindo, Erick José Limas Maldonado)
      Zeit: Mo 14:00-16:00 (Erster Termin: 02.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Die drei inhaltsgleichen Seminare 33011, 33012 und 33013 sind jeweils auf 35 Plätze beschränkt. Es sollte zu Beginn des Buchungszeitraums im Campus Management eine Präferenz angegeben werden: https://www.fu-berlin.de/sites/campusmanagement/N3InfoStudenten/Anmeldezeitraum

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Modulprüfung: mündliche Prüfung (ca. 20 Minuten)

      Kommentar

      En la primera parte del seminario (hasta mediados de enero) se profundizarán los contenidos del curso „Begriffe und Kontexte der Lateinamerikaforschung“. Las sesiones no se orientan hacia los conceptos y fechas en las que se discuten allí, sino más bien a bloques temáticos, que son importantes para la investigación interdisciplinaria de América Latina. Los estudiantes deberán desde la primera parte del curso empezar a desarrollar una pregunta de investigación, que será elaborada posteriormente en forma de proyecto preliminar a partir de mediados de enero. Para aprobar el curso se entregará una versión escrita de este proyecto para ser discutida en el examen final (oral).

    • 33013 Seminar
      Interdisziplinäre Lateinamerikaforschung III (Carolin Loysa)
      Zeit: Mi 12:00-14:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Die drei inhaltsgleichen Seminare 33011, 33012 und 33013 sind jeweils auf 35 Plätze beschränkt. Es sollte zu Beginn des Buchungszeitraums im Campus Management eine Präferenz angegeben werden: https://www.fu-berlin.de/sites/campusmanagement/N3InfoStudenten/Anmeldezeitraum

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Modulprüfung: mündliche Prüfung (ca. 20 Minuten)

      Kommentar

      Im ersten Teil des Seminars (bis Mitte Januar) sollen die Inhalte der Veranstaltung/Vorlesung „Begriffe und Kontexte der Lateinamerikaforschung“ (33010) erweitert und vertieft werden. Die Sitzungen orientieren sich nicht unmittelbar an den in der Vorlesung diskutierten einzelnen Begriffen und Konzepten, sondern an Themenbereichen, die sich für die multi- und interdisziplinäre Forschung als besonders geeignet erweisen. Bereits während des ersten theoretischen Teils des Kurses sollen die Studierenden eine eigene (einfache) Forschungsfrage entwickeln, die im zweiten Teil (ab Mitte Januar) in Form von Projektskizzen ausgearbeitet werden soll. Eine Auswahl dieser Skizzen soll in geeigneter Weise (z.B. anhand von Einzel- oder Gruppendarstellungen) im Unterricht präsentiert und diskutiert werden. Zur Erreichung des Kursziels sind die Abgabe einer schriftlichen Version der Projektskizze sowie eine mündliche Diskussion der Forschungsfrage erforderlich.

  • Konstituierung Lateinamerikas

    0111bA1.2
    • 33000 Grundkurs
      Konstituierung Lateinamerikas (Ingrid Kummels, Nino Vallen)
      Zeit: Do 14:00-16:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Für den Nachweis der aktiven und regelmäßigen Teilnahme ist das Schreiben eines Protokolls von einer DIN A4-Seite, Schriftgröße Times New Roman 12, Zeilenabstand 1,5 von einer der Vorlesungsitzungen erforderlich. Die Aufgabe wird jeweils zu Anfang einer Sitzung nach dem Zufallsprinzip zugeteilt. Die Abgabe des Protokolls erfolgt per E-Mail bis spätestens eine Woche nach dieser Sitzung. Voraussetzung für die Benotung der Modulprüfung ist das Mitschreiben der 90-minütigen Klausur (Modulprüfung) gegen Ende der Vorlesungszeit. Über den genauen Termin wird informiert.

      Kommentar

      Die Vorlesung zur Konstituierung Lateinamerikas führt aus geschichtswissenschaftlicher und kulturanthropologischer Perspektive in die Grundlagen der vielfältigen Gesellschaften Lateinamerikas ein. Bereits die vorkoloniale Geschichte der Bewohner*innen des amerikanischen Doppelkontinents war von dynamischen, multilinearen Kulturentwicklungen geprägt, die zum Teil gegenüber denjenigen in Eurasien einzigartig waren. Im Zuge der Eroberungsunternehmen der frühen Neuzeit prägten Indios – ein von den Europäern implementierter homogenisierender Untergeordnetenstatus – sowie eingewanderte oder verschleppte Menschen aus Europa, Afrika und Asien die nachfolgenden kolonialen Transformationsprozesse; sie schufen in der Interaktion und Auseinandersetzung neue hybride Formen des Zusammenlebens auf dem Land und in den Städten. Diese gemeinsam gestalteten „kolonialen Projekte“ markieren den Beginn der globalen Vernetzung über die Weltwirtschaft und die Weltreligion des Christentums und beeinflussen bis heute auch Europa bis weit in das Alltagsleben hinein. In der Vorlesung werden diese sozialen und kulturellen Prozesse, die das „encounter/encuentro“ zwischen Amerika und Europa auslösten, alternierend aus Sicht der Akteur*innen einer sich formierenden indigenen und mestizischen Bevölkerung und der spanischen Eroberer, Beamten und Siedler behandelt.

      Literaturhinweise

      Gunsenheimer, Antje; Schüren, Ute (2016): Neue Fischer Weltgeschichte. Band 16: Amerika vor der europäischen Eroberung. Frankfurt a.M.: S. Fischer. - Dürr, Eveline; Kammler, Henry (2018): Ethnologie des indigenen Mesoamerika: Ein Handbuch zur Einführung. Münster: Waxmann. - König, Hans-Joachim et al. (2008): Die Eroberung einer neuen Welt. Schwalbach. - Rinke, Stefan. (²2014): Geschichte Lateinamerikas, München. - Rinke, Stefan; Georg Fischer; Frederik Schulze. (2009). Geschichte Lateinamerikas im 19. und 20. Jh.: Quellenband. Stuttgart. - Stephen, Lynn. 2008. Reconceptualizing Latin America. In: Poole, Deborah (ed.). A Companion to Latin American Anthropology. Wiley-Blackwell, S. 426-446. - Wade, Peter. 2010. Race and Ethnicity in Latin America. London: Pluto Press.

  • Methoden und Theorien der Repräsentation und Verflechtung

    0111bA2.1
    • 33800 Grundkurs
      Theorien und Methoden der Kultur- und Sozialanthropologie (Ingrid Kummels)
      Zeit: Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Kommentar

      Die Kultur- und Sozialanthropologie bzw. Altamerikanistik ist eine in sich multimethodische Disziplin, die die Archäologie, Ethnohistorie, Linguistik und Ethnologie miteinander verbindet. Über diesen methodischen Zugang erlaubt sie, Gegenwartsphänomene auch vor dem Hintergrund von Kontinuitäten und Brüchen über Zeiträume von langer Dauer zu begreifen. Im Rahmen des Grundkurses werden mit Schwerpunkt aktuelle ethnohistorische und ethnologische Methoden behandelt, die zur Erweiterung des Fokus kulturanthropologischer Untersuchungen vom lokalen zu einem transnationalen und globalen Kontext beitragen. Dazu zählt die Feldforschung mit teilnehmender Beobachtung und qualitativen Interviews, insbesondere die "multi-sited ethnography", die in transnationalen Feldern den Menschen, Handlungen, Objekten und Ideen folgt. Des Weiteren stehen Verfahren der Bild-, Film- und Medienanalyse sowie die kritische Auswertung historischer und aktueller Quellen im Mittelpunkt, u. a. multiarchivarische Vorgehensweisen, die neben schriftlichen Dokumenten auch orale Quellen, Internetquellen und audiovisuelles Material umfassen.

      Literaturhinweise

      Coleman, Simon & Pauline von Hellermann (eds.) (2011): Multi-sited Ethnography. Problems and Possibilities in the Translocation of Research Methods. London: Routledge. – Fine-Dare, Kathleen S. & Steven L. Rubenstein (eds.) (2009): Border Crossings. Transnational Americanist Anthropology. Lincoln: University of Nebraska Press. – Guber, Rosana (2016): La etnografía: Método, campo y reflexividad. Madrid: Siglo XXI Editores. – Madison, Soyini (2012): Critical Ethnography. Methods, Ethics, and Performance. Los Angeles: Sage.

    • 33801 Grundkurs
      Theorien, Begriffe und Methoden der Geschichtswissenschaft (Nino Vallen)
      Zeit: Mo 10:00-12:00 (Erster Termin: 09.11.2020)
      Ort: Online - zeitUNabhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Onlinelehre - zeitUNabhängig, mit freiwilligen zweiwöchentlichen Webex-Treffen in Kleingruppen

      Kommentar

      Wie schreiben Historiker und Historikerinnen die Geschichte Lateinamerikas? Welche theoretischen Ansätze und Begrifflichkeiten prägen ihre Arbeiten? Wie versuchen sie, durch eine kritische Lektüre unterschiedlicher Quellen ein Verständnis der Vergangenheit zu erlangen? Die Lehrveranstaltung bietet eine Einführung in aktuelle und traditionelle Theorien, Konzepte und Methoden der Geschichtswissenschaften, die konkret an Beispielen aus Hispanoamerika und Brasilien erprobt und somit „praktikabel“ gemacht werden sollen. Diskutiert werden u.a. politik-, global-, gender-, umwelt- und wissenshistorische Ansätze sowie Schlüsselbegriffe wie Atlantik, Identität, Gewalt, Intersektionalität, politische Ökonomie, Erinnerung, Welt und Zukunft. Durch die Teilnahme an der Lehrveranstaltung sollen die Studierenden ein tieferes Verständnis des historischen Arbeitens erhalten und sich einen Überblick über die Möglichkeiten der Erforschung der (jüngsten) Geschichte Lateinamerikas verschaffen.

      Literaturhinweise

      Elsemann, Nina: Umkämpfte Erinnerungen, Frankfurt am Main 2010. - Gallini, Stefania: Una historia ambiental del café en Guatemala: la Costa Cuca entre 1830 y 1902, Ciudad de Guatemala 2009. - Jordan, Stefan: Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft, Stuttgart 2008. - Potthast, Barbara: Von Müttern und Machos. Eine Geschichte der Frauen in Lateinamerika, Wuppertal 2010. - Rinke, Stefan/Riojas, Carlos (Hg.): Historia global. Perspectivas y tensiones, Stuttgart 2017.

    • 33802 Grundkurs
      Ariel/Caliban: Diskursverflechtungen Europa-Lateinamerika von der Kolonialzeit bis in die Gegenwart (Susanne Klengel)
      Zeit: Mo 14:00-16:00 (Erster Termin: 02.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Gute spanische Lesekenntnisse

      Kommentar

      Das Ziel dieses Kurses lautet erstens, die jahrhundertelange Dichotomie zwischen Natur und Kultur, Wildnis und Zivilisation anhand des Diskurses über Ariel vs. Caliban kennenzulernen und zu analysieren. Ausgehend von Shakespeares Drama The Tempest haben die Figuren Ariel und Caliban (und in gewisser Weise auch Prospero) zu einer weltweiten, besonders aber lateinamerikanischen Rezeptions- und Transformationsgeschichte geführt. Beide Figuren wurden zu zentralen Allegorien in lateinamerikanischen Identitätsdiskursen und haben die Essayistik und Literatur des Kontinents geprägt. Genannt seien als Beispiel der epochale Essay Ariel (1900) von José Enrique Rodó und die Debatte über die Figur Caliban als postkoloniale Denkfigur bei Roberto Fernández Retamar (1971). Das zweite Ziel des Kurses ist ein methodisches: Bei der Analyse der literarischen, dramatischen und essayistischen Texte aus verschiedenen Jahrhunderten soll gleichzeitig ein tieferes Verständnis für textwissenschaftliche Herangehensweisen geübt werden - stets verankert in einem breiteren kulturwissenschaftlichen Zusammenhang. Schließlich soll auch versucht werden, abschließend die Frage zu beantworten, ob und inwiefern sich die langlebige dichotomische Konstellation angesichts der zunehmenden Globalisierung in den letzten Jahrzehnten möglicherweise aufgelöst hat.

      Literaturhinweise

      Shakespeare: The Tempest (La Tempestad, Der Sturm) – versch. Ausgaben; Fernández Retamar, Roberto: Versch. Ausgaben seiner Caliban-Artikel, auch in dt. oder engl. Übersetzung vorhanden; Klengel, Susanne (2000): "From Cultural Cannibalism to Metalinguistic Novel-Writing" in Intellectual News. Review of the International Society for Intellectual History 6/7, S. 57-65; Lie, Nadia / D'Haen, Theo (Ed.) (1997): Constellation Caliban. Figurations of a Character. Amsterdam: Rodopi (insb. Artikel: “Countering Caliban. Fernández Retamar and the Postcolonial Debate”, S. 245-270); Vaughan, Alden T./ Mason Vaughan, Virginia (1991): Shakespeare's Caliban: A Cultural History. Cambridge u.a.: Cambridge Univ. Press.

    • 33803 Seminar
      Geschichte der Computerisierung: Theoretische Perspektiven und Fallbeispiele aus Lateinamerika (Debora Gerstenberger)
      Zeit: Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 06.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Kurssprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch. Die Grundlagentexte, Überblicksdarstellungen und die theoretisch-methodischen Texte des Seminars werden auf deutscher und englischer Sprache bereitgestellt. Da Fallbeispiele in Lateinamerika beleuchtet werden, sind zumindest passive Grundkenntnisse des Spanischen oder Portugiesischen von Vorteil (sie sind allerdings keine Voraussetzung für die Teilnahme).

      Kommentar

      Die Computerisierung unserer Welt hat spätestens seit den 1950er Jahren tiefgreifende Veränderungen fast aller Bereiche der Gesellschaften hervorgerufen. Die Geschichtswissenschaft hat sich indes bisher kaum mit den sozialen und kulturellen Transformationen durch digitale Computertechnik beschäftigt. Das Seminar wird zunächst – vor allem auf der Grundlage von Ansätzen aus der Technikgeschichte und der Akteur-Netzwerk-Theorie – ganz grundsätzlich danach fragen, was eine Geschichte der Computerisierung leistet, und wie sie geschrieben werden kann. Anhand von Fallbeispielen aus Lateinamerika sollen dann auf der Basis von Quellenmaterial konkrete Settings und Situationen fokussiert und analysiert werden. Ziel ist es, die noch junge Fachrichtung der Sozial- und Kulturgeschichte der Computertechnik sowohl auf theoretischer Ebene kennenzulernen als auch an konkreten Beispielen selbst zu erproben.

      Literaturhinweise

      Medina, Eden/Marques, Ivan Da Costa/Holmes, Christina, Introduction: Beyond Imported Magic. In: Idem, Beyond Imported Magic: Essays on Science, Technology, and Society in Latin America. MIT Press, 2014, S. 1-23. Danyel, Jürgen, Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 9 (2012), H. 2, S. 186-211. Gerstenberger, Debora (2019), Challenging Martial Masculinity: The Intrusion of Digital Computers into the Argentinian Armed Forces in the 1960s. In: History of Technology 34, S. 165–186.

    • 33804 Seminar
      Talking about class and race. Ethnographische Perspektiven auf soziale Ungleichheiten in Lateinamerika (Carolin Loysa)
      Zeit: Di 12:00-14:00 (Erster Termin: 10.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Kommentar

      ***** Die Seminarsitzungen finden in Form kleinerer Referats-Gruppensitzugen per Webex zur angegeben Zeit statt; die allgemeine Seminardiskussion erfolgt über Beiträge der Studierenden im Blackboard und (Feedback-)Audios der Dozierenden.***** Lateinamerika ist ein Kontinent der bekanntermaßen von starken Ungleichheiten geprägt ist. Welches sind die Eckpfeiler dieser sozialen Ungleichheiten? D.h. welche Merkmale –neben den ökonomischen Voraussetzungen–positionieren soziale AkteurInnen als außerhalb der eigenen Gruppe? Über welche Diskurse manifestiert sich Klassismus und wie sind diese zu verorten, um Verflechtungen von Klassismus und Rassismus zu verstehen? Dieses Seminar soll diese Fragen aufgreifen und eine Einführung in die Erforschung sozialer Differenzen geben sowie die strukturellen Gegebenheiten dieser Differenzen sichtbar machen. Im ersten Teil des Seminars soll eine konzeptuelle Einführung erfolgen, die den Studierenden Möglichkeiten aufzeigt, wie solch eine Forschung theoretisch zu erfassen und zu verorten ist; der zweite Teil widmet sich ethnographischen Arbeiten die sich mit dieser Thematik befasst haben (siehe Goldstein-Lektüre).

      Literaturhinweise

      BOURDIEU, Pierre (1985). The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, Vol. 14 (6), pp. 723-744. GOLDSTEIN, Donna M. (2003). Laughter Out of Place: Race, Class, Violence, and Sexuality in a Rio Shantytown. University of California Press. HALL, Stuart (1980). Race, articulation and societies structured in dominance. Sociological Theories: Race and Colonialism, UNESCO, Paris, pp. 305-345. QUIJANO, Aníbal (2000). Colonialidad del poder, eurocentrismo y América Latina. In LANDER, Edgardo (Ed.), La colonialidad del saber: eurocentrismo y ciencias sociales. Perspectivas Latinoamericanas. CLACSO, Consejo Latinoamericano de Ciencias Sociales, Buenos Aires. WADE, Peter ([1997]2010). Race and Ethnicity in Latin America. Pluto Press, New York.

    • 33805 Seminar
      Nuevos mundos distópicos: Ciencia ficción de autoras latinoamericanas (Mariana Maia Simoni)
      Zeit: s. LV-Details unten; erste Sitzung Di 3.11; weitere Blöcke freitags zwischen November und Januar (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1 bzw. Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Bitte die in der Serie unten genannten Termine/ Blöcke beachten. Die sieben Blocksitzungen an den Freitagen beginnen jeweils um 10 Uhr s.t., das heißt pünktlich um 10:00 Uhr (ohne akademisches Viertel).

      Kommentar

      En un diálogo con perspectivas teóricas poshumanistas, feministas y de los nuevos materialismos, el seminario propone discutir las dimensiones de la esfera de la distopía y de lo insólito a partir de la lectura y análisis de cuentos/novelas cortas de ciencia ficción escrita por autoras latinoamericanas. Este espacio tradicionalmente marcado por la autoría masculina constituye en el momento contemporáneo un importante campo de articulación entre las esferas de lo estético y de lo político.

      Literaturhinweise

      Eine vollständige Literaturliste wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

    • 33806 Seminar
      Etnohistoria: Entre vigencias y emergencias (Carmen Julia Ibanez Cueto)
      Zeit: Di 14:00-16:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Kommentar

      El objetivo de este curso es responder preguntas abordando el cómo se constituyó la disciplina de la etnohistoria y de qué manera atravesó las relaciones temporales entre países, regiones, disciplinas y temas de investigación en América Latina. Situando el surgimiento de la etnohistoria dentro de un conjunto de articulaciones, encuentros y desencuentros entre Antropología e Historia, exploraremos las discusiones que se dieron dentro de este campo en torno a lo colonial y decolonial. A través de ejemplos empíricos tomados de la historia y el presente latinoamericano, buscamos respuestas a una variedad de preguntas: Si la etnohistoria puede investigar a los sujetos tradicionalmente estudiados por los antropólogos ¿Qué la diferencia de la historia? ¿Qué cuestiones metodológicas se discuten y elucidan entre los etnohistoriadores? ¿Cuáles son los principales problemas epistemológicos que enfrentan? Un requisito previo es la lectura de textos en inglés y español.

      Literaturhinweise

      -Ramos, Alejandra (2011): La etnohistoria andina antes de su consolidación. Confluencias disciplinares y propuestas teórico-metodológicas. Buenos Aires: Sociedad Argentina de Antropología. -Salomon, Frank; Schwartz, Stuart B. et. al. (Hg.) (1999): The Cambridge History of the Native Peoples of the Americas. Cambridge. -Ticona, Esteban (2003): "Andinistas e indígenas en el quehacer sociocultural de la Bolivia Post 52". En Temas Sociales, núm. 24, p. 337-342. -Wolf, Eric (1982): Europe and the People without History. Berkeley/ Los Angeles/ London.

  • Entwicklungstheorien und -strategien

    0111bA2.2
    • 30211 Hauptseminar
      Globalization under Stress: Current Developments and Trends (Stefan Schmalz)
      Zeit: Mi 14:00-18:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Onlinelehre - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      There is quota of places reserved for LAI students. Please contact the course instructor, if you are a LAI student wishing to take the course

      Kommentar

      Globalization is under stress. Already before the Covid-19 pandemic, globalization was challenged by growing nationalism, a looming environmental crisis, and the US-Chinese trade war. The Corona crisis turned into a game changer: Since 2020, important economic indicators such as global trade and investment flows show a steep decline. Moreover, governments and companies have to rethink offshoring strategies and the reliance on transnational labor migration. At the same time, there are contradicting developments such as a crisis of global tourism and a fast digitalization of international meetings and conference events. The course will explore these developments by assessing the driving forces of deglobalization and analyzing different trends of deglobalization (e.g. the fragmentation of the internet). Students will both study theories of globalization and ongoing dynamics of political, societal and economic deglobalization.
      The course will be taught in a hybrid format. Two to three sessions will be taught on campus, and the rest of the sessions will be taught online. The course instructor will ensure that students will be able to study the course also completely online.

      Literaturhinweise

      Literatur:

      • Crouch, Colin (2019): The Globalization Backlash, Cambridge: Polity Press.
      • O’Sullivan, Michael (2019): The Levelling. What’s Next After Globalization. New York: Public Affairs.
      • Sassen, Sakia (1998): Globalization and Its Discontents, New York: New Press.

    • 30229 Vertiefungsseminar
      An Emerging Digital Precariat? Work in the Global Platform Economy (Stefan Schmalz)
      Zeit: Mi 14:00-18:00 (Erster Termin: 11.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      There is quota of places reserved for LAI students. Please contact the course instructor, if you are a LAI student wishing to take the course

      Kommentar

      A sea change in the global economy has been taking place over the past few years. New powerful transnational digital companies such as Amazon, Uber, Facebook, Alibaba and Deliveroo have emerged and begun to shape the economy. These companies are not only challenging (or even outcompeting) traditional business, but are also aggressively pushing flexible, precarious work models, thereby lowering labor standards, bypassing labor laws and weakening organized labor. For instance, insecure and flexible work on demand in the delivery sector, repetitive taylorist work in online retailing, and forms of affective labor in social media’s content cleaning business are new realities for workers. In the course, the students will both analyze different forms of labor in the platform economy in different world regions (e.g. Europe, US and Latin America, East Asia) and learn more about theories of platform capitalism and digital labor.

      Literaturhinweise

      Literatur:

      • Crouch, Colin (2019): Will the Gig Economy Prevail? Hoboken: Wiley.
      • Roberts, Sarah (2019): Content Moderation in the Shadows of Social Media, New Haven: Yale University Press.
      • Srnicek, Nick (2016): Platform Capitalism, Cambridge: Polity.

    • 33810 Wahlpflichtvorlesung
      Entwicklungstheorien und -strategien (Barbara Fritz, Stefan Schmalz)
      Zeit: Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 Minuten)

      Kommentar

      In dem Kurs werden die wichtigsten Ansätze zur ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung in Lateinamerika während des 20. Jahrhunderts vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen das Pendeln zwischen liberaler Weltmarktintegration und Binnenmarktentwicklung, das die wirtschaftspolitischen Strategien der lateinamerikanischen Länder bis heute prägt, sowie die damit verbundenen politischen Regime, die verschiedene Formen zwischen demokratischen und autoritären Prägungen eingenommen haben.

      Literaturhinweise

      Bertola, Luis/Ocampo, Jose Antonio (2013): El Desarrollo Económico De América Latina Desde la Independencia, Fondo De Cultura Económica (México). - Franko, Patrice (2007): The Puzzle of Latin American Development, 3. Auflage. Lanham: Rowman & Littlefield.

    • 33811 Wahlpflichtvorlesung
      Perspectivas feministas y poscoloniales al desarrollo (Teresa Orozco Martinez, Martha Zapata Galindo)
      Zeit: Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 Min.). ---- Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten).

      Kommentar

      Desde los años 70´s han surgido y se han fortalecido diversas críticas feministas a las sociedades orientadas al crecimiento económico tanto en el Sur como en el Norte. Frente a una agravación de procesos de privatización, explotación, desposesión y destrucción de espacios para asegurar la subsistencia, se pugna por un cambio de la forma de vida “imperial” (Brand/Wissen) y al paradigma del desarrollo ligado al crecimiento sin límites. En el caso de América Latina lo que está en juego es la continuidad de prácticas coloniales que promueve el crecimiento forzado como es el caso del Neo-Extractivismo, el cual conlleva desplazamientos masivos de la población y catástrofes social-ecológicas con rasgos endémicos. Al inicio el seminario se hacen lecturas de las y los teóricas/os clásicos que analizan los procesos de `acumulación por desposesión’ (Marx, Luxemburg, Harvey, Federici). A continuación, se estudia el contexto de la feminización de los movimientos de protesta del llamado “ecofeminismo de la sobrevivencia”. Estos grupos de mujeres combaten la economía política neoliberal también como proyecto cultural, ya que precariza formas de vida existentes sin abrir alternativas, de igual manera que profundiza las desigualdades de género. En este contexto se revisan los argumentos que se han formulado en la crítica poscolonial a la mercantilización de las relaciones entre seres humanos y la naturaleza y sobre el reparto unilateral del trabajo de cuidado, que pugna por una nueva concepción del trabajo asalariado y el de reproducción. El seminario cierra con una revisión del debate actual en torno a las profundas afectaciones de los modos de vida tras la pandemia del covid 19 en América Latina. Se discute la urgencia de poner al centro las peticiones de los movimientos feministas campesinos y urbanos, entendida como chance histórica para repensar los modelos de reproducción y reparto social en defensa de la vida.

      Literaturhinweise

      Margarita Aguinaga, Miriam Lang, Dunia Mokrani y Alejandra Santillana: «Pensar desde el feminismo: Críticas y alternativas al desarrollo» en M. Lang y D. Mokrani: Mas allá del desarrollo. Grupo Permanente de Trabajo sobre Alternativas al Desarrollo. Fundación Rosa Luxemburgo, Quito, 2013, p. 55-82.

    • 33812 Seminar
      Terms of Work - Globale und Geschlechterperspektiven auf Formen der Zwangsarbeit (Marianne Braig, Léa Renard, Nicola Schalkowski)
      Zeit: Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.). ---- Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten).

      Kommentar

      In den letzten Jahrzehnten hat sich in verschiedenen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften ein internationales Forschungsfeld konstituiert, das sich der Erforschung historischer und gegenwärtiger Formen der Zwangsarbeit widmet. Insbesondere aus den Gebieten der interdisziplinären Globalisierungs- und Geschlechterforschung kommen wichtige Beiträge, um das Phänomen in ihrer (post-)kolonialen, globalwirtschaftlichen und weltpolitischen Tiefe zu analysieren. Dabei stehen sowohl empirische als auch konzeptionelle Interessen – etwa über die Grenzen und Grauzonen der Arbeitswelt – im Vordergrund. Das Ringseminar, das im Rahmen des Forschungsprojekts „Der globale Wandel der Kategorie Zwangsarbeit“ (FU Berlin/Universität Potsdam) stattfindet, knüpft an das MA-Seminar „Terms of Work - Konzepte und Praktiken der (Zwangs-)Arbeit. Deutschland und Mexiko im Vergleich“ aus dem Sommersemester 2020 an. Es bietet Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse mit Studierenden zu diskutieren. Jede Woche beleuchten geladene Referent*innen einen spezifischen Aspekt der Zwangsarbeit und geben somit ihre Perspektive auf das Thema. ***** Diese werden online-synchron stattfinden: Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, kontaktfrei über Videokonferenz an den Vorträgen/Gesprächen teilzunehmen. Als Teil ihrer aktiven Teilnahme bereiten die Studierenden die Gespräche vor und formulieren Fragen für die gemeinsame Diskussion.

      Literaturhinweise

      -Barrientos, S. (2013), “Labour chains”: Analysing the role of labour contractors in global production networks, in: Journal of Development Studies, 49(8), S. 1058–1071. - LeBaron, G. (2015), Unfree Labour Beyond Binaries, in: International Feminist Journal of Politics 17 (1), S. 1–19. -- Marschke, M./Vandergeest, P. (2016), Slavery scandals: Unpacking labour challenges and policy responses within the off-shore fisheries sector, in: Marine Policy, 68, S. 39–46. -- Phillips, N./Mieres, F. (2014), The Governance of Forced Labour in the Global Economy, in: Globalizations 12 (2), S. 244–260. -- Patterson, O./Zhou, X. (2018), Modern Trafficking, Slavery and Other forms of Servitude, in: Annual Review of Sociology 44, S. 407-439.

    • 33813 Seminar
      Entwicklungstheorien und -strategien: Fallstudien (Alejandro Márquez Velázquez)
      Zeit: Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.).

      Kommentar

      In dem Seminar werden die in der gleichnamigen Vorlesung präsentierten Theorien auf Brasilien und andere Länder Lateinamerikas angewandt. Es werden auch partizipative Methoden wie Expertengruppen etc. vermittelt. Die Teilnahme ist nur in Verbindung mit der Grundlagenveranstaltung "Entwicklungstheorien und -strategien" möglich.

      Literaturhinweise

      Amsden, Alice H. The Rise of “The Rest”: Challenges to the West from Late-Industrializing Economies. Oxford, New York, etc.: Oxford University Press, 2001. - Bresser-Pereira, Luiz C. Bresser. „Reflecting on New Developmentalism and Classical Developmentalism“, 2015. - Chang, Ha-Joon. „Kicking Away the Ladder: Infant Industry Promotion in Historical Perspective“. Oxford Development Studies 31, Nr. 1 (2003): 21–32. - Easterly, William. The White Man’s Burden: Why the West’s Efforts to Aid the Rest have done so much ill and so little good. Penguin, 2006.

    • 33814 Seminar
      Desarrollo sostenible y desigualdades sociales en la región andina: conceptos, mecanismos y desafios (Bettina Schorr)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.).

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Kommentar

      Desde los años 80, el "desarrollo sostenible" (actualizado en 2015 como los "Objetivos de Desarrollo Sostenible" de la Agenda 2030 de Naciones Unidas) se ha establecido como el principio rector central de la comunidad internacional para lograr mejoras económicas, sociales y ecológicas, especialmente en los países del Sur global. Los resultados hasta ahora son modestos. Esto se debe en parte al hecho de que en muchos países los cambios hacia el "desarrollo sostenible" se aplican (o deberían aplicarse) en condiciones de alta desigualdad social. Las desigualdades sociales son a la vez una expresión de la falta de desarrollo sostenible y un enorme obstáculo para lograrlo en sus varias esferas. Las desigualdades se perpetúan a través de mecanismos formales e informales y, por lo tanto, impiden -a menudo a largo plazo- una distribución más justa de los bienes relacionados con el desarrollo. En este curso se analizan críticamente las posibilidades de desarrollo sostenible en condiciones de desigualdades multidimensionales e interdependientes. Nos centraremos regionalmente en la región andina, donde la tensión entre desigualdad y desarrollo sostenible es particularmente pronunciada. El curso consta de tres partes: En la primera parte, examinamos críticamente los dos conceptos centrales de "desarrollo sostenible/sostenibilidad" y "desigualdades multidimensionales". En la segunda parte se analiza desde una perspectiva teórica cómo las desigualdades afectan a las oportunidades de desarrollo sostenible y se identifican los mecanismos formales e informales a través de los cuales las desigualdades impiden o dificultan el desarrollo sostenible. En la tercera parte, analizamos esta relación mediante estudios de casos temáticos de la región andina. /// Seit den 1980er Jahren gilt “Nachhaltige Entwicklung” (seit 2015 aktualisiert als die “Nachhaltigen Entwicklungsziele” (Sustainable Development Goals) der UN Agenda 2030) als das zentrale Leitbild der internationalen Gemeinschaft, um vor allem in den Ländern des globalen Südens ökonomische, soziale und ökologische Verbesserungen zu erzielen. Die Ergebnisse sind bislang bescheiden. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass in vielen Ländern Veränderungen hin zu “nachhaltiger Entwicklung” unter den Bedingungen von gravierenden multidimensionalen Ungleichheiten durchgeführt werden (sollen). Soziale Ungleichheiten sind gleichzeitig ein Ausdruck fehlender nachhaltiger Entwicklung und ein enormes Hindernis, um diese in vielen Bereichen zu erlangen. Über formale und informale Mechanismen perpetuieren sich Ungleichheiten und verhindern damit – oft langfristig - eine faire Verteilung von entwicklungsrelevanten Gütern. In diesem Kurs diskutieren wir kritisch die Möglichkeiten von nachhaltiger Entwicklung unter den Bedingungen von multidimensionalen und interdependenten Ungleichheiten. Wir werden uns regional auf die Andenregion fokussieren, in denen die Spannung zwischen Ungleichheit und nachhaltiger Entwicklung besonders ausgeprägt ist. Der Kurs besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil setzten wir uns kritisch mit den beiden zentralen Konzepten “Nachhaltige Entwicklung/Nachhaltigkeit” und “Multidimensionale Ungleichheiten” auseinander. Im zweiten Teil erörtern wir aus einer theoretischen Perspektive, wie sich Ungleichheiten auf die Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung auswirken und identifizieren die formalen und informalen Mechanismen, über die Ungleichheiten Nachhaltige Entwicklung verhindern bzw. erschweren. Im dritten Teil diskutieren wir diesen Zusammenhang anhand von thematischen Fallstudien aus der Andenregion.

  • Interdisziplinäre Theorien und Methoden der Gender Studies

    0111bA2.3
    • 33811 Wahlpflichtvorlesung
      Perspectivas feministas y poscoloniales al desarrollo (Teresa Orozco Martinez, Martha Zapata Galindo)
      Zeit: Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 Min.). ---- Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten).

      Kommentar

      Desde los años 70´s han surgido y se han fortalecido diversas críticas feministas a las sociedades orientadas al crecimiento económico tanto en el Sur como en el Norte. Frente a una agravación de procesos de privatización, explotación, desposesión y destrucción de espacios para asegurar la subsistencia, se pugna por un cambio de la forma de vida “imperial” (Brand/Wissen) y al paradigma del desarrollo ligado al crecimiento sin límites. En el caso de América Latina lo que está en juego es la continuidad de prácticas coloniales que promueve el crecimiento forzado como es el caso del Neo-Extractivismo, el cual conlleva desplazamientos masivos de la población y catástrofes social-ecológicas con rasgos endémicos. Al inicio el seminario se hacen lecturas de las y los teóricas/os clásicos que analizan los procesos de `acumulación por desposesión’ (Marx, Luxemburg, Harvey, Federici). A continuación, se estudia el contexto de la feminización de los movimientos de protesta del llamado “ecofeminismo de la sobrevivencia”. Estos grupos de mujeres combaten la economía política neoliberal también como proyecto cultural, ya que precariza formas de vida existentes sin abrir alternativas, de igual manera que profundiza las desigualdades de género. En este contexto se revisan los argumentos que se han formulado en la crítica poscolonial a la mercantilización de las relaciones entre seres humanos y la naturaleza y sobre el reparto unilateral del trabajo de cuidado, que pugna por una nueva concepción del trabajo asalariado y el de reproducción. El seminario cierra con una revisión del debate actual en torno a las profundas afectaciones de los modos de vida tras la pandemia del covid 19 en América Latina. Se discute la urgencia de poner al centro las peticiones de los movimientos feministas campesinos y urbanos, entendida como chance histórica para repensar los modelos de reproducción y reparto social en defensa de la vida.

      Literaturhinweise

      Margarita Aguinaga, Miriam Lang, Dunia Mokrani y Alejandra Santillana: «Pensar desde el feminismo: Críticas y alternativas al desarrollo» en M. Lang y D. Mokrani: Mas allá del desarrollo. Grupo Permanente de Trabajo sobre Alternativas al Desarrollo. Fundación Rosa Luxemburgo, Quito, 2013, p. 55-82.

    • 33805 Seminar
      Nuevos mundos distópicos: Ciencia ficción de autoras latinoamericanas (Mariana Maia Simoni)
      Zeit: s. LV-Details unten; erste Sitzung Di 3.11; weitere Blöcke freitags zwischen November und Januar (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1 bzw. Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Bitte die in der Serie unten genannten Termine/ Blöcke beachten. Die sieben Blocksitzungen an den Freitagen beginnen jeweils um 10 Uhr s.t., das heißt pünktlich um 10:00 Uhr (ohne akademisches Viertel).

      Kommentar

      En un diálogo con perspectivas teóricas poshumanistas, feministas y de los nuevos materialismos, el seminario propone discutir las dimensiones de la esfera de la distopía y de lo insólito a partir de la lectura y análisis de cuentos/novelas cortas de ciencia ficción escrita por autoras latinoamericanas. Este espacio tradicionalmente marcado por la autoría masculina constituye en el momento contemporáneo un importante campo de articulación entre las esferas de lo estético y de lo político.

      Literaturhinweise

      Eine vollständige Literaturliste wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

    • 33812 Seminar
      Terms of Work - Globale und Geschlechterperspektiven auf Formen der Zwangsarbeit (Marianne Braig, Léa Renard, Nicola Schalkowski)
      Zeit: Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.). ---- Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten).

      Kommentar

      In den letzten Jahrzehnten hat sich in verschiedenen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften ein internationales Forschungsfeld konstituiert, das sich der Erforschung historischer und gegenwärtiger Formen der Zwangsarbeit widmet. Insbesondere aus den Gebieten der interdisziplinären Globalisierungs- und Geschlechterforschung kommen wichtige Beiträge, um das Phänomen in ihrer (post-)kolonialen, globalwirtschaftlichen und weltpolitischen Tiefe zu analysieren. Dabei stehen sowohl empirische als auch konzeptionelle Interessen – etwa über die Grenzen und Grauzonen der Arbeitswelt – im Vordergrund. Das Ringseminar, das im Rahmen des Forschungsprojekts „Der globale Wandel der Kategorie Zwangsarbeit“ (FU Berlin/Universität Potsdam) stattfindet, knüpft an das MA-Seminar „Terms of Work - Konzepte und Praktiken der (Zwangs-)Arbeit. Deutschland und Mexiko im Vergleich“ aus dem Sommersemester 2020 an. Es bietet Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse mit Studierenden zu diskutieren. Jede Woche beleuchten geladene Referent*innen einen spezifischen Aspekt der Zwangsarbeit und geben somit ihre Perspektive auf das Thema. ***** Diese werden online-synchron stattfinden: Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, kontaktfrei über Videokonferenz an den Vorträgen/Gesprächen teilzunehmen. Als Teil ihrer aktiven Teilnahme bereiten die Studierenden die Gespräche vor und formulieren Fragen für die gemeinsame Diskussion.

      Literaturhinweise

      -Barrientos, S. (2013), “Labour chains”: Analysing the role of labour contractors in global production networks, in: Journal of Development Studies, 49(8), S. 1058–1071. - LeBaron, G. (2015), Unfree Labour Beyond Binaries, in: International Feminist Journal of Politics 17 (1), S. 1–19. -- Marschke, M./Vandergeest, P. (2016), Slavery scandals: Unpacking labour challenges and policy responses within the off-shore fisheries sector, in: Marine Policy, 68, S. 39–46. -- Phillips, N./Mieres, F. (2014), The Governance of Forced Labour in the Global Economy, in: Globalizations 12 (2), S. 244–260. -- Patterson, O./Zhou, X. (2018), Modern Trafficking, Slavery and Other forms of Servitude, in: Annual Review of Sociology 44, S. 407-439.

  • Übersetzungs- und Schreibwerkstatt

    0111bC1.1
    • 33210 Übung
      Crónicas de Berlín. Miradas sobre una ciudad mutante (Esther Andradi)
      Zeit: Fr 14:00-16:00 (Erster Termin: 06.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung: Klausur (ca. 90 Minuten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Conocimientos de español.

      Kommentar

      Crónica es la forma de narrar por excelencia en la América Latina actual. Un género literario que no tiene nada que ver con el concepto alemán Chronik. Desde Rodolfo Walsh hasta Clarice Lispector, Alberto Salcedo Ramos o María Moreno, Gabriela Wiener y Leila Guerriero son representantes de una nueva narrativa periodística donde la documentación de la realidad se transforma en literatura. Lecturas de crónicas latinoamericanas desde México hasta Tierra del Fuego, sus raíces en idioma español y las influencias del flaneur alemán. ¿Cómo escribir crónicas? Redescubrir el espacio cotidiano. Percibir sus huellas, y narrarlo desde los detalles donde resuena el todo. Con la mirada viajera, reportera, exploradora, ensayista, filósofa, geógrafa, crítica o poética de quien camina por una ciudad por primera vez. Y contar Berlín desde sus marcas de migración latina.

      Literaturhinweise

      La bibliografía se repartirá al comienzo del semestre.

  • Indigene Sprachen Lateinamerikas

    0111bC1.2
    • 33200 Praxisseminar
      Quechua I: Sprache und Kultur (Teresa Valiente-Catter)
      Zeit: Mo 16:00-18:00 (Erster Termin: 02.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung: Klausur (ca. 90 Min.)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Diese Lehrveranstaltung wurde auf ein Online-Format umgestellt.

      Kommentar

      Es werdem Grundstrukturen der modernen gesprochenen Sprache im Zusammenhang mit der Lebenswelt und der Welterfahrung der indigenen Bevölkerung behandelt. Damit wird auch eine sprachwissenschaftliche Grundlage für eine spätere Vertiefung und für den Erwerb weiterer Kenntnisse zu indigenen Sprachen ermöglicht. Koloniale Texte, moderne Lieder und Texte sowie Erzählgut bilden die Arbeitsgrundlage. Die vielfältigen Ausdrucksweisen des Quechuas werden sichtbar gemacht und ihre Bedeutung für eine praxisorientierte Sichtweise, beispielsweise in der interkulturellen zweisprachigen Erziehung, dargelegt. Mündliche Überlieferung als Enkulturationsinstrument sowie die Problematik der Verschriftung oraler Sprachen werden thematisiert. In diesem Zusammenhang wird die interkulturelle Kommunikationskompetenz in den Vordergrund gestellt. Für weitere Forschungs- und Anwendungsperspektiven zu indigenen Sprachen Amerikas werden die eben zweisemestrigen Kursen empfohlen.

      Literaturhinweise

      Cerrón-Palomino, Rodolfo (1987): Lingüística Quechua. Universidad Nacional de Puno. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Centro de estudios rurales andinos Bartolomé de las Casas: Cusco. - Dedenbach-Salazar Sáenz, Sabine; Utta von Gleich; Rostwith Hartmann; Peter Masson, Clodoaldo Soto Ruíz (2002): »rimaykullayki« Unterrichtsmaterialien zum Quechua Ayacuchano. Reimer Verlag. Berlin. - Valiente Catter, Teresa and Michael Dürr (2013): Bilingual Intercultural Education in the Andes. In: Kasten Erich and Tjeerd de Graaf (eds.): Sustaining Indigenous Knowledge. Learning tools and Community Initiatives for Perserving Endangered Languages and Local Cultural Heritage. Norderstedt: Kulturstiftung Sibirien: 249-258.

    • 33201 Praxisseminar
      Yukatekisches Maya I: Sprache und Kultur (Harald Thomaß)
      Zeit: Mi 16:00-18:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung: Klausur (ca. 90 Min.)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Diese Lehrveranstaltung wurde auf ein Online-Format umgestellt.

      Kommentar

      Yukatekisches Maya wird in drei mexikanischen Bundesstaaten Campeche, Yucatán, Quintana Roo und in Teilen von Belize gesprochen. Mit ca. 750.000 aktiven Sprechern ist es eine lebendige Sprache, die verschiedene Lebenswelten auf der Halbinsel Yukatan prägt. Ziel des zweiteiligen Kurses ist mit der Vermittlung der Grundlage der yukatekischen Grammatik einfache Texte lesen und verstehen zu können. Mit dem Hören von Textbeispielen wird die auditive Kompetenz geschult und so die Grundlage für den passiven Sprachgebrauch gelegt. Das yukatekische Maya wird ethnografisch und soziolinguistisch eingeordnet, so dass den Studierenden nicht nur sprachliche Kompetenzen vermittelt werden, sondern auch der ethnografische Kontext. Im ersten Semester vermittelt der Kurs die Grundstukturen des modernen yukatekischen Maya. Die Welterfahrung der indigenen Bevölkerung und lebensweltliche Bezüge der Sprache werden in diesem Kurs thematisiert. Die unterschiedlichen Orthografien werden mit Hilfe der verschiedenen Wörterbücher -modern und kolonial- vorgestellt. Anhand der Orthografien vermittelt der Kurs die Phonetik des yukatekischen Maya. Schwerpunkt des Kurses liegt auf dem modernen yukatekischen Maya. Jedoch werden auch koloniale Wörterbücher beim Übersetzen moderner Maya-Texte gebraucht. Deshalb ist es notwendig die koloniale Orthografie zu kennen. Im ersten Semester wird der ethnografische Kontext bzw. die soziolinguistische Situation der Halbinsel Yucatán vermittelt. Es wird den Studierenden mit Hilfe des E-Learning die Möglichkeit gegeben, den Stoff zu üben.

      Literaturhinweise

      Blair, Robert W., Vermont-Salas Refugio. 1965. Spoken Yucatec Maya, Chicago. - Grabowski, Nils. 2006. Reise Know-How, Maya für Yucatán: Wort für Wort, Bielefeld. - Ayres, Glenn, Barbara Pfeiler. 1997. Los verbos mayas: la conjugación en el maya yucateco modern, Mérida, Ed. de la Univ. Autónoma de Yucatán. - Loyd Bevington, Gary. 1995. Maya for Travelers and Students: A Guide to Language and Culture in Yucatan, Austin, Texas: University of Texas Press. - Links zu Radiosendern: http://ecos.cdi.gob.mx/pl/xepet.html; http://ecos.cdi.gob.mx/xenka.html; http://ecos.cdi.gob.mx/xexpuj.html

  • Brasilianisches Portugiesisch

    0111bC1.3
    • 54421 Sprachpraktische Übung
      Brasilianisches Portugiesisch I, 1.Gr. (Zinka Ziebell)
      Zeit: Mo 12:00-14:00, Mi 12:00-14:00 (Erster Termin: 02.11.2020)
      Ort: Mo Online - zeitABhängig, Mi Online - zeitABhängig
    • 54422 Sprachpraktische Übung
      Brasilianisches Portugiesisch I, 2.Gr. (Zinka Ziebell)
      Zeit: Di 10:00-12:00, Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Di Online - zeitABhängig, Fr Online - zeitABhängig
  • Projektmodul I

    0111bD1.1
    • 33930 Praxisseminar
      Area Studies als Projekt – Perspektiven für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Lateinamerikastudien (Karina Kriegesmann)
      Zeit: Vortreffen Mittwoch, 15. Juli 2020, 10 Uhr c.t. über Webex
      Ort: Online - zeitUNabhängig

      Hinweise für Studierende

      Das Projektmodul wird in einem überwiegend asynchronen Format mit Einzel- und Gruppenarbeitsphasen durchgeführt. Es sind insgesamt vier Videokonferenzen zwischen den drei inhaltlichen Parts vorgesehen (d.h. vier feste Termine): jeweils Montag 09.11.2020, 07.12.2020, 01.02.2021 und 22.02.2021 16:15 Uhr bis max. 17:45 Uhr über Webex. --- Es fand ein Vortreffen noch während der Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 statt.

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Im Kurs sind mündliche und schriftliche Beiträge auf Deutsch, Spanisch, Portugiesisch und Englisch willkommen. Ein Großteil der Literatur steht auf Englisch und Deutsch zur Verfügung.

      Kommentar

      Die Regionalstudien haben besonders in den vergangenen zwei Jahrhunderten weitreichende Aufmerksamkeit erfahren, verschiedene Hochphasen des wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interesses erlebt und fortlaufend Debatten hervorgerufen und mitgeprägt. Während einige Personen die Bedeutung der Regionalstudien in einer zunehmend globalisierten Welt schwinden sehen, betonen andere gerade jetzt deren wachsende Relevanz. Im Rahmen dieses Online-Projektmoduls beschäftigen wir uns am Beispiel der Lateinamerikastudien in dreifacher Weise mit den verschiedenen Perspektiven, die uns dieses Feld bietet und die wir im Rahmen unserer Projekte einnehmen können. Um ein umfassendes Verständnis der Potenziale der Regionalwissenschaften zu erlangen und mit den Kompetenzen aus verschiedenen Disziplinen zusammenzuführen, sind drei Lehr- und Lerneinheiten geplant: (1) Wir widmen uns zunächst der Entstehung und Institutionalisierung der Area Studies, die keineswegs allein als Produkt des Kalten Krieges in Nordamerika aufzufassen sind. (2) Im Fokus stehen anschließend die selbstständig gewählten Projekte der Studierenden sowie deren Daten bzw. das zur Verfügung gestellte Forschungsmaterial. Dieses wird unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Area Studies v.a. im Hinblick auf Konzepte wie Raum, Translation, Travelling Concepts, Zirkulation, Vergleiche, Transfer, Eurozentrismus etc. sowie unter Beachtung der eigenen Positionen und des Spannungsfelds zwischen lokalen, regionalen, nationalen und globalen Entwicklungen, Handlungen etc. diskutiert und argumentativ durchdrungen. (3) Den Abschluss des Projektkurses stellt eine Skizzierung der beruflichen Perspektiven von Absolvent*innen der Lateinamerikastudien sowie eine gemeinsame Diskussion und Ausarbeitung der für die Zukunft relevanten Kompetenzen dar. Neben einigen wenigen Videokonferenzen sind u.a. selbstständig durchgeführte Aktivitäten, Gruppenarbeiten innerhalb der Profile bzw. zwischen Studierenden mit ähnlichen Interessen, gemeinsame Arbeiten in Foren und Wikis und die begleitende Weiterentwicklung der eigenen Projekte geplant. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der Erprobung verschiedener wissenschaftlicher Ansätze, Methoden und Argumentationsstrukturen.

      Literaturhinweise

      Birgit Schäbler, Area Studies und die Welt: Weltregionen und neue Globalgeschichte, Wien 2007. Mielke, Katja/ Hornidge, Anna-Katharina (Hg.), Area Studies at the Crossroads Knowledge Production after the Mobility Turn, New York 2017. Anne Kwaschik, Der Griff nach dem Weltwissen. Zur Genealogie von Area Studies im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 2018. Milutinovic, Zoran, Introduction: Area Studies in motion. The Rebirth of Area Studies: Challenges for History, Politics and International Relations in the 21st Century, London 2020.

    • 33931 Praxisseminar
      Cartografías sociales de los conflictos armados en América Latina con perspectivas de género (Teresa Orozco Martinez)
      Zeit: Vortreffen Freitag, 3. Juli 2020, 14 Uhr über Webex
      Ort: Online - zeitUNabhängig

      Hinweise für Studierende

      Das Projektmodul wird in einem überwiegend asynchronen Format durchgeführt. Über wichtige/ feste Zeiträume wird die Dozentin informieren.

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      La primera reunión virtual del curso será el viernes 03 de julio de 2020 a las 14:00 a través del sistema Webex. Tod*s aquell*s que quieran participar, se les solicita enviar un correo electrónico a Teresa Orozco (torozco@zedat.fu-berlin.de) para organizar la invitación al primer encuentro virtual a más tardar el 02 de julio de 2020.

      Kommentar

      El proyecto tiene como meta aprender a elaborar cartografías sociales sobre diversos conflictos armados en América Latina. La idea es identificar las características principales de los conflictos y ponerlas en relación con una perspectiva de género interseccional. En el centro del proyecto están las prácticas violentas y su relación con la violencia de género. En la primera parte se revisan las cualidades metodológicas de las cartografías sociales y los recursos que ofrecen para visibilizar la violencia. De igual manera se revisa la definición conceptual tanto del conflicto armado como de sus formas de violencia, para en la segunda parte profundizar en algunos casos de estudio específicos en países de América Latina. Al final del proyecto se hará una comparación entre los diferentes casos de estudio para replantear las definiciones de conflicto armado desde una perspectiva de género. El curso está diseñado como un curso online y se lleva a cabo a través de la plataforma de e-learning en Blackboard y la comunicación grupal se da a través de un foro online. Los resultados de cada investigación serán la base para la elaboración de una cartografía social del caso estudiado y de un informe sobre conflictos armados y violencia de género en América Latina. La evaluación se hace en torno a las tareas realizadas durante todo el curso. La primera reunión virtual del curso será el viernes 03 de julio de 2020 a las 14:00 a través del sistema Webex. Tod*s aquell*s que quieran participar, se les solicita enviar un correo electrónico a Teresa Orozco: torozco@zedat.fu-berlin.de para organizar la invitación al primer encuentro virtual a más tardar el 02 de julio de 2020.

      Literaturhinweise

      Liebman, Martin & Paulson Rolland G.: Social Cartography: a new methodology for comparative studies. Compare, Vol. 24, No.3, 1994:233-245;

    • 33932 Praxisseminar
      Métodos de investigación y creación de estrategias analíticas (Margarita Marcela Suarez Estrada)
      Zeit: Vortreffen Dienstag, 14. Juli 2020, 10-12 Uhr über Webex
      Ort: Online - zeitUNabhängig

      Hinweise für Studierende

      Das Projektmodul wird in einem überwiegend asynchronen Format durchgeführt.

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Vortreffen Dienstag, 14.07.2020, 10-12 Uhr über Webex -> Anmeldung vorab bei Dr. Marcela Suárez Estrada marcela.suarez@fu-berlin.de

      Kommentar

      Este curso tiene como objetivo discutir aproximaciones metodológicas y estrategias analíticas para la elaboración de trabajos de investigación. A través de un repaso de los principales métodos y su relación con el giro cultural, el enfocado en prácticas, el discursivo y el material, examináramos estrategias para analizar diversas fuentes: observación, entrevistas, historias de vida, pero también imágenes, fotos, objetos y documentos. Asimismo, indagaremos en procedimientos específicos para analizar fenómenos sociales en el espacio digital. Por último, se presentarán formas de sistematizar datos para el análisis cualitativo y referencias bibliográficas.

      Literaturhinweise

      Flick, U. (2009) An Introduction to Qualitative Research. London: Sage Publications. Hernández, R., Fernández, C. and Baptista Lucio, P. (2010) Metodología de la investigación. 5th edn. México: Mcgraw-Hill. Pink, S. et al. (2015) Digital Ethnography. London: SAGE Publications, Inc. Salter, M. B. and Mutlu, C. E. (2013) Research methods in critical security studies: An introduction. London: Routledge. Suarez, M. (2019) ‘What can digital and multi-sited ethnography contribute to innovation studies in the Global South?’, African Journal of Science, Technology, Innovation and Development, Globelics Special Issue: Methodologies in Innovation System Studies, 11(4), pp. 495–503.

  • Wissenschaftspraxis I

    0111bD1.2
    • 33940 E-Learning
      Wissenschaftspraxis I (Karlotta Jule Bahnsen, Barbara Fritz, Susanne Klengel, Stefan Schmalz, Martha Zapata Galindo)
      Zeit: Beginn Anfang November 2020 über Blackboard
      Ort: Online - zeitUNabhängig

      Kommentar

      Dieser Onlinekurs ist das obligatorische Begleitmodul für alle Studierenden, die im Rahmen von Wissenschaftspraxis eine Feldforschung (360-400 Stunden) oder ein forschungsrelevantes Praktikum (360-400 Stunden) im In- oder Ausland machen. Der Kurs begleitet - nach Profilen organisiert (Arbeitsgruppen) - die individuellen Vorhaben. Wir beschäftigen uns mit der schrittenweisen Erarbeitung von Fragestellungen und geben Hilfestellungen bei der Erarbeitung des Exposés für die Masterarbeit. Den Abschluss des Moduls bildet der Betreuungstag 2021.

  • Projektmodul II

    0111bD2.1
    • 33950 Praxisseminar
      Decolonizing the City: Verflochtene Stadtgeschichten erforschen (Teil I) (Fabio Heupel Santos)
      Zeit: Online - zeitABhängig (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Im Campus Management müssen sowohl Teil I als auch Teil II des Praxisseminars (33950 und 33950a) gebucht werden, um das Projektmodul abschließen zu können. Es handelt sich insgesamt um einen vierstündigen Kurs (zweimal 2 SWS).

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Es findet ein Vortreffen noch während der Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 statt: Mittwoch, 8. Juli, 12 Uhr c.t. über Webex. An dem Online-Projektmodul interessierte Studierende mögen sich bitte bis zum 7. Juli per Mail für das Vortreffen bei dem Dozenten anmelden, um die Zugangsdaten für das virtuelle Vortreffen zu erhalten (Kontakt: fabio.santos@fu-berlin.de). ***** Die Lehrveranstaltung findet bis Ende des Jahres digital statt (online-synchrone Einheiten). Je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens werden für Januar und Februar 2021 Treffen (möglicherweise in Kleingruppen) am LAI und/oder im Berliner Stadtraum angestrebt. Sollte eine Änderung des Formats erforderlich werden, würde an dieser Stelle darüber informiert.

      Kommentar

      Im Zentrum des Seminars stehen wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten und Projekte, die sich um den Umgang mit dem Kolonialerbe in und von Städten drehen. Straßennamen und Denkmäler verweisen ebenso wie Museums- und Archivbestände auf die verwobenen Geschichten, die in der Lehrveranstaltung in den Blick genommen werden. Auch Kämpfe um (Wohn-)Raum sind oftmals mit Ungleichheiten verknüpft, in denen Kolonialität keine unerhebliche Rolle spielt. Neben der Lektüre theoretisch und empirisch ausgerichteter Texte adressiert das Seminar aktuelle, noch wenig erforschte dekoloniale Projekte in verschiedenen Städten, darunter Rio de Janeiro (Cais do Valongo), Lissabon (Memorial de homenagem às pessoas escravizadas) und Kapstadt (Rhodes Must Fall). Besondere Berücksichtigung findet zudem der Berliner Stadtraum, in dem Exkursionen und ethnographische Erkundungen geplant sind. In diesem Rahmen werden Aspekte des Forschenden Lernens aufgegriffen und Methoden der qualitativen Stadtforschung geübt.

      Literaturhinweise

      Eine ausführliche Literaturliste wird zu Seminarbeginn bekanntgegeben. -- Zwischenraum Kollektiv, Hrsg. 2017. Decolonize the City! Zur Kolonialität der Stadt - Gespräche, Aushandlungen, Perspektiven. Münster: Unrast. -- Eckardt, Frank und Johanna Hoerning. 2012. Postkoloniale Städte. In: Handbuch Stadtsoziologie, hg. von Frank Eckardt. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 263–287.

    • 33951 Praxisseminar
      Researching Food Movements: a multi-methods approach (Part I) (Renata Campos Motta)
      Zeit: Di 14:00-16:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Im Campus Management müssen sowohl Teil I als auch Teil II des Praxisseminars (33951 und 33951a) gebucht werden, um das Projektmodul abschließen zu können. Es handelt sich insgesamt um einen vierstündigen Kurs (zweimal 2 SWS).

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Es findet ein Vortreffen noch während der Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 statt: Freitag, 17. Juli, 10 Uhr c.t. über Webex. An dem Online-Projektmodul interessierte Studierende mögen sich bitte bis zum 16. Juli per Mail für das Vortreffen bei Nicolas Goez anmelden, um die Zugangsdaten für das virtuelle Vortreffen zu erhalten (Kontakt: nicolas.goez@fu-berlin.de).

      Kommentar

      Increasingly, citizens perceive the global food system as part of the historical causes of the ecological crisis and the persisting hunger in the world. The growing politicisation of the production, distribution and consumption relate to the fact that food relations are structured by economic, social, political, cultural and environmental inequalities. The seminar brings together diverse strands of theorization and research about social inequalities related to food under the conceptual umbrella of food inequalities. Food inequalities will be analysed from a postcolonial and intersectional perspective, and with an empirical focus on food movements. It will be structured combining theoretical discussions with exercises in research methods. Students will get acquainted with different methods for data collection such as survey material from protests, visual data from food movements, newspaper articles, social media data, excerpts from field diaries and interviews. The seminar will discuss the processes of data collection, their strengths and limitations, as well as methods for data analysis.

      Literaturhinweise

      Allen, P. and A. B. Wilson (2008). "Agrifood inequalities: Globalization and localization." Development 51(4): 534-540. -- Holt Giménez, E. and A. Shattuck (2011). "Food crises, food regimes and food movements: rumblings of reform or tides of transformation?" The Journal of Peasant Studies 38(1): 109-144.

    • 33950a Praxisseminar
      Decolonizing the City: Verflochtene Stadtgeschichten erforschen (Teil II) (Fabio Heupel Santos)
      Zeit: Online - zeitABhängig (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Im Campus Management müssen sowohl Teil I als auch Teil II des Praxisseminars (33950 und 33950a) gebucht werden, um das Projektmodul abschließen zu können. Es handelt sich insgesamt um einen vierstündigen Kurs (zweimal 2 SWS).

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Es findet ein Vortreffen noch während der Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 statt: Mittwoch, 8. Juli, 12 Uhr c.t. über Webex. An dem Online-Projektmodul interessierte Studierende mögen sich bitte bis zum 7. Juli per Mail für das Vortreffen bei dem Dozenten anmelden, um die Zugangsdaten für das virtuelle Vortreffen zu erhalten (Kontakt: fabio.santos@fu-berlin.de). ***** Die Lehrveranstaltung findet bis Ende des Jahres digital statt (online-synchrone Einheiten). Je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens werden für Januar und Februar 2021 Treffen (möglicherweise in Kleingruppen) am LAI und/oder im Berliner Stadtraum angestrebt. Sollte eine Änderung des Formats erforderlich werden, würde an dieser Stelle darüber informiert.

      Kommentar

      Beschreibung s. Teil I

    • 33951a Praxisseminar
      Researching Food Movements: a multi-methods approach (Part II) (Renata Campos Motta)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Im Campus Management müssen sowohl Teil I als auch Teil II des Praxisseminars (33951 und 33951a) gebucht werden, um das Projektmodul abschließen zu können. Es handelt sich insgesamt um einen vierstündigen Kurs (zweimal 2 SWS).

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Es findet ein Vortreffen noch während der Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 statt: Freitag, 17. Juli, 10 Uhr c.t. über Webex. An dem Online-Projektmodul interessierte Studierende mögen sich bitte bis zum 16. Juli per Mail für das Vortreffen bei Nicolas Goez anmelden, um die Zugangsdaten für das virtuelle Vortreffen zu erhalten (Kontakt: nicolas.goez@fu-berlin.de).

      Kommentar

      Beschreibung s. Teil I

      Literaturhinweise

      Allen, P. and A. B. Wilson (2008). "Agrifood inequalities: Globalization and localization." Development 51(4): 534-540. -- Holt Giménez, E. and A. Shattuck (2011). "Food crises, food regimes and food movements: rumblings of reform or tides of transformation?" The Journal of Peasant Studies 38(1): 109-144.

  • Wissenschaftspraxis II

    0111bD2.2
    • 33960 Hauptseminar
      Wissenschaftspraxis II (Karina Kriegesmann)
      Zeit: Beginn Anfang November 2020 über Blackboard
      Ort: Online - zeitUNabhängig

      Kommentar

      Dieser Onlinekurs ist das obligatorische Begleitmodul für alle Studierenden, die vier Lehrveranstaltungen im Rahmen von Wissenschaftspraxis II belegen. Der Kurs begleitet - nach Profilen organisiert (Arbeitsgruppen) - die individuellen Vorhaben. Wir beschäftigen uns mit der schrittenweisen Erarbeitung von Fragestellungen und geben Hilfestellungen bei der Erarbeitung des Exposés für die Masterarbeit. Den Abschluss des Moduls bildet der Betreuungstag 2021.

  • Abschlusskolloquium

    0111bE1.2
    • 33600 Kolloquium
      Forschungskolloquium Kultur- und Sozialanthropologie (Ingrid Kummels, Stephanie Schütze)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Kommentar

      Das Kolloquium richtet sich an Studierende in allen Phasen der Vorbereitung oder Fertigstellung ihrer Abschlussarbeit.

    • 33601 Kolloquium
      Sozialwissenschaftliches Kolloquium für Abschlussarbeiten (Marianne Braig, Margarita Marcela Suarez Estrada)
      Zeit: Mi 16:00-18:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Das Kolloquium wird über Webex durchgeführt.

      Kommentar

      Das Kolloquium dient als Forum zur Diskussion von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Daneben sollen anhand von ausgewählten Texten theoretische und methodische Probleme vertieft werden. Die Vorstellungen können auch in spanischer und englischer Sprache erfolgen.

    • 33602 Kolloquium
      Fachkolloquium Literaturen und Kulturen (Susanne Klengel)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Spanisch und/oder Portugiesisch

      Kommentar

      Das Kolloquium wendet sich an Studierende, die ihre Masterarbeiten planen oder bereits begonnen haben, sowie an Doktorand/inn/en. Die Lehrveranstaltung hat das Ziel, die konkrete Planung und Umsetzung der Arbeiten unterstützend zu begleiten. Hierfür wird einerseits die wissenschaftliche Analyse-Kompetenz durch Theorie-Diskussionen vertieft, anderseits wird umfassend Gelegenheit zur Projektpräsentation und -diskussion gegeben.

    • 33603 Kolloquium
      Forschungskolloquium Soziologie Lateinamerikas (Renata Campos Motta, Stefan Schmalz)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 13.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Kommentar

      Im Kolloquium werden Masterarbeits- und Dissertationsvorhaben präsentiert und diskutiert. Einschlägige Gastvorträge und die Besprechung neuerer Publikationen im Fach Soziologie ergänzen das Programm. Das Kolloquium findet im Blockfomat statt.

    • 33604 Colloquium
      Discutir el género (Teresa Orozco Martinez)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Nähere Informationen zum Format erteilt die Dozentin.

      Kommentar

      Im Kolloquium werden Forschungsprojekte und laufende Master- und Promotionsarbeiten im Genderbereich vorgestellt und diskutiert. Das Kolloquium steht allen Studierenden, die an Genderfragen interessiert sind, offen.

    • 33605 Kolloquium
      Forschungskolloquium Geschichte Lateinamerikas (Stefan Rinke)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Kommentar

      Das Kolloquium wird in einem virtuellen, kontaktlosen Format mit Unterstützung von Webex für Videokonferenzen (zu den genannten Zeiten: dienstags 16-18 Uhr) und E-Learning-Plattformen wie Blackboard (teils auch asynchrone Aktivitäten möglich) durchgeführt. Das Programm mit den genauen Themen- und Terminangaben samt Zugangsdaten wird wie gewohnt zu Beginn des Semesters verschickt. Nähere Informationen erteilt Dr. Nino Vallen (nino.vallen@fu-berlin.de).***** In diesem Kolloquium werden Abschlussarbeiten, Promotions- und Forschungsprojekte vorgestellt. Wir diskutieren mit GastwissenschaftlerInnen, Postdocs, DoktorandInnen und Masterstudierenden neueste Forschungen zur Geschichte Lateinamerikas.

    • 33606 Colloquium
      Research Colloquium Latin American Economics (Barbara Fritz)
      Zeit: Mo 16:00-18:00 (Erster Termin: 02.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Kommentar

      In dem Kolloquium werden Abschlussarbeiten, Promotionsprojekte und Forschungsprojekte von Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich der Ökonomie Lateinamerikas vorgestellt.

  • Affines Modul 1 - Zusatzkompetenzen

    0111bH1.1
    • 30211 Hauptseminar
      Globalization under Stress: Current Developments and Trends (Stefan Schmalz)
      Zeit: Mi 14:00-18:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Onlinelehre - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      There is quota of places reserved for LAI students. Please contact the course instructor, if you are a LAI student wishing to take the course

      Kommentar

      Globalization is under stress. Already before the Covid-19 pandemic, globalization was challenged by growing nationalism, a looming environmental crisis, and the US-Chinese trade war. The Corona crisis turned into a game changer: Since 2020, important economic indicators such as global trade and investment flows show a steep decline. Moreover, governments and companies have to rethink offshoring strategies and the reliance on transnational labor migration. At the same time, there are contradicting developments such as a crisis of global tourism and a fast digitalization of international meetings and conference events. The course will explore these developments by assessing the driving forces of deglobalization and analyzing different trends of deglobalization (e.g. the fragmentation of the internet). Students will both study theories of globalization and ongoing dynamics of political, societal and economic deglobalization.
      The course will be taught in a hybrid format. Two to three sessions will be taught on campus, and the rest of the sessions will be taught online. The course instructor will ensure that students will be able to study the course also completely online.

      Literaturhinweise

      Literatur:

      • Crouch, Colin (2019): The Globalization Backlash, Cambridge: Polity Press.
      • O’Sullivan, Michael (2019): The Levelling. What’s Next After Globalization. New York: Public Affairs.
      • Sassen, Sakia (1998): Globalization and Its Discontents, New York: New Press.

    • 30229 Vertiefungsseminar
      An Emerging Digital Precariat? Work in the Global Platform Economy (Stefan Schmalz)
      Zeit: Mi 14:00-18:00 (Erster Termin: 11.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      There is quota of places reserved for LAI students. Please contact the course instructor, if you are a LAI student wishing to take the course

      Kommentar

      A sea change in the global economy has been taking place over the past few years. New powerful transnational digital companies such as Amazon, Uber, Facebook, Alibaba and Deliveroo have emerged and begun to shape the economy. These companies are not only challenging (or even outcompeting) traditional business, but are also aggressively pushing flexible, precarious work models, thereby lowering labor standards, bypassing labor laws and weakening organized labor. For instance, insecure and flexible work on demand in the delivery sector, repetitive taylorist work in online retailing, and forms of affective labor in social media’s content cleaning business are new realities for workers. In the course, the students will both analyze different forms of labor in the platform economy in different world regions (e.g. Europe, US and Latin America, East Asia) and learn more about theories of platform capitalism and digital labor.

      Literaturhinweise

      Literatur:

      • Crouch, Colin (2019): Will the Gig Economy Prevail? Hoboken: Wiley.
      • Roberts, Sarah (2019): Content Moderation in the Shadows of Social Media, New Haven: Yale University Press.
      • Srnicek, Nick (2016): Platform Capitalism, Cambridge: Polity.

    • 33230 Sprachkurs
      Wissenschaftsportugiesisch (Zinka Ziebell)
      Zeit: Di 14:00-16:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Die Studierende sollen das Niveau B1.2 beherrschen.

      Kommentar

      Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die in erster Linie anspruchsvollere sozial und kulturwissenschaftliche Texte in portugiesische Sprache lesen wollen. Aber auch andere Fertigkeiten wie Sprechen und Schreiben sollen geübt und weiterentwickelt werden. Die Veranstaltung steht auch interessierten TeilnehmerInnen andere Institute oder Einrichtungen offen, die Ihre Portugiesisch Kenntnisse vertiefen möchten.

      Literaturhinweise

      Wird im Kurs verteilt.

    • 33231 Seminar
      Finanzen und Entwicklung: Fallstudien (Barbara Fritz)
      Zeit: Termine siehe LV-Details (Erster Termin: 09.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Kommentar

      Die Rolle des Finanzsystems im Prozess wirtschaftlicher Entwicklung wird auf vielfältige Weise diskutiert. Sie reicht von Hindernissen des Zugangs zu Finanzdienstleistungen für ärmere Bevölkerungsgruppen, über die liberale Kritik an “finanzieller Repression” bis zur Diskussion um Wechselkursregime und Kapitalverkehrskontrollen sowie die Rolle der öffentlichen Entwicklungsfinanzierung. Das Seminar besonders geeignet für Studierende, die an der Vorlesung und Übung „Finanzen und Entwicklung“ im Sommersemester 2020 teilgenommen haben; andere Studierende sollten sich den Inhalt der Vorlesung nachträglich aneignen, ihnen wird das Kursmaterial über Blackboard zur Verfügung gestellt. In dieser Lehrveranstaltung wenden nun die Studierenden Themen der vorherigen Vorlesung auf konkrete empirische Fälle an. Prüfungsleistung sind kleinere Einzelaufgaben wie Outline, Gliederung und Abstract, sowie ein Referat und eine Hausarbeit, die vor dem Blockseminar abzugeben ist. Die Themen für die Hausarbeiten werden im ersten Termin vergeben.

      Literaturhinweise

      Paul Krugman/Maurice Obstfield: International Economics (5. Auflage, 2003). Theory and Policy. Pearsons.

    • 33232 Seminar Abgesagt
      Provenienzforschung an ethnographischen Sammlungen an ausgewählten Beispielen aus den Amerikas (Viola König)
      Zeit: Fr 14:00-17:00 (Erster Termin: 13.11.2020)
      Ort: keine Angabe

      Hinweise für Studierende

      Die LV findet ab dem 13.11. statt. Die Teilnahme an diesem ersten Termin ist verbindlich! Die weiteren Termine werden kurzfristig von der Dozentin bekannt gegeben. Teilnahmebeschränkung: 10 Plätze. Mitteilung eines verbindlichen Teilnahmewunsches, sofern der Kurs nicht im Campus Management gebucht werden kann: Mail bis 6.11. an Prof. Dr. König (vkoenig@zedat.fu-berlin.de)

      Kommentar

      Unter der Bezeichnung „Provenienzforschung“ ist die Erforschung der Sammlungen in ethnographischen Museen seit einiger Zeit in den Medien präsent. Das im Herbst 2020 zu eröffnende Humboldt Forum hat dabei die Rolle eines Katalysators. Allerdings stehen die Sammlungen aus den ehemaligen deutschen Kolonien und insbesondere Afrika im Zentrum des Interesses. Gleichwohl stammen die in Zahlen umfangreichsten dreidimensionalen Sammlungen im Ethnologischen Museum Berlin aus Nord-, Mittel- und Südamerika: ca. 190.000 von einer halben Million; zuzüglich der Foto-, Film- und Audiosammlungen. In den Medien wird zumeist nicht zwischen Provenienzforschung und Restitution unterschieden. Das Seminar vermittelt die für die Erforschung der Sammlungen erforderlichen methodischen und fachlichen Kenntnisse und führt in den Stand aktueller Restitutionen ein. Ein fortzuschreibender elektronischer Reader wird ab dem Semesterbeginn zur Verfügung gestellt.

      Literaturhinweise

      Der Deutsche Museumsbund (Ed.), „Leitfaden zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ 2. Fassung 2019 Larissa Förster, Iris Edenheiser, Sarah Fru¨ndt, Heike Hartmann (Hrsg.), Provenienzforschung zu ethnografischen Sammlungen der Kolonialzeit. Positionen in der aktuellen Debatte. Elektronische Publikation zur Tagung »Provenienzforschung in ethnologischen Sammlungen der Kolonialzeit« im Museum Fu¨nf Kontinente, Mu¨nchen 2017. Moritz Holfelder, Unser Raubgut. Eine Streitschrift zur kolonialen Debatte. Berlin 2019 König, Viola, "Adolf Bastian and the Sequel: Five Companions and Successors as Collectors for Berlin’s Royal Museum of Ethnology“, in: Fischer, Manuela; Peter Bolz & Susan Kamel (eds.) Adolf Bastian and his Universal Archive of Humanity. The Origins of German Anthropology. 2007: 127-137. Deutsch: „(Ein)Sammeln, (Ab)Kaufen, (Aus)Rauben, (Weg)Tauschen - Zeitgeist und Methode ethnographischer Sammlungstätigkeit in Berlin" In: Zum Lob der Sammler. Die Staatlichen Museen zu Berlin und ihre Sammler. Hrsg. von Andrea Bärnreuther/ Peter-Klaus Schuster..Berlin. Nicolai’sche Verlagsbuchhandlung 2005: 286-306 „Die Ethnologen sind keine Täter“, in: Die Welt, 22. August 2017. Felwine Sarr and Be´ne´dicte Savoy http://restitutionreport2018.com/sarr_savoy_en.pdf

    • 33233 Kurs
      Brasilien in multiplem Krisenmodus (Renata Campos Motta)
      Zeit: Di 18:00-20:00 (Erster Termin: 01.12.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Kommentar

      Brasilien durchläuft aktuell mehrere, simultane Krisen: Politisch, wird die Demokratie durch den seit Januar 2019 amtierenden rechtsextremen Präsident ständig unter Druck gesetzt; wirtschaftlich, wird die seit 2015 anhaltende Stagnation durch den Corona-Schock weitervertieft; gesundheitspolitisch, führte die politische Verharmlosung der Pandemie zur unkontrollierten Verbreitung des Corona-Virus; ökologisch, führen bewusste Lockerungen von Umweltauflagen und Schwächung der Umweltschutzorgane zu Umweltkatastrophen und zur Ausrottung ganzer Minderheiten. Diese multiplen Krisen bedingen sich und vertiefen sich gegenseitig, wobei das Land immer mehr in eine dystopische Sackgasse geführt wird. Um diese multiplen Krisen zu analysieren, findet diese Lehrveranstaltung in zwei Formaten: ein Blockseminar mit Textdiskussionen und die Veranstaltungsreihe „ Berliner Brasiliendialog: Wohin steuert Brasilien?“ von Podiumsdiskussionen mit brasilianischen, deutschen und internationalen Expertinn*innen zum Themen: COVID-Krise, Kulturkämpfe und politischer Widerstand?; Demokratie unter Druck?; Umwelt und Amazonien; Arbeit und Verschärfung sozialer Ungleichheiten; Menschenrechte; Landwirtschaft und Ernährungssouveränität?; Deutsche-brasilianische Beziehung; Alternative. Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit der Zivilgesellschaft und bildungspolitischen Arbeit und Entwicklungspolitik zu Lateinamerika.

      Literaturhinweise

      Anderson, Perry (2019): Bolsonaro’s Brazil. London Review of Books 41(3): 11-22 Nobre, Marcos (2019): O caos como método. Piauí, 151, 15/4/2019 Medeiros, Débora/Motta, Renata (2019). Ein Blick aus der Bewegungsforschung auf den Rechtsruck in Brasilien. Forschungsjournal Soziale Bewegungen FJSB, 32 (4): 621–633 Badia i Damases, F./ Costa, S. (ed.): Condemned to Inequality. Latin America from the Pink Tide to the Turn to the Right. Barcelona: Open Democracy

    • 33800 Grundkurs
      Theorien und Methoden der Kultur- und Sozialanthropologie (Ingrid Kummels)
      Zeit: Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Kommentar

      Die Kultur- und Sozialanthropologie bzw. Altamerikanistik ist eine in sich multimethodische Disziplin, die die Archäologie, Ethnohistorie, Linguistik und Ethnologie miteinander verbindet. Über diesen methodischen Zugang erlaubt sie, Gegenwartsphänomene auch vor dem Hintergrund von Kontinuitäten und Brüchen über Zeiträume von langer Dauer zu begreifen. Im Rahmen des Grundkurses werden mit Schwerpunkt aktuelle ethnohistorische und ethnologische Methoden behandelt, die zur Erweiterung des Fokus kulturanthropologischer Untersuchungen vom lokalen zu einem transnationalen und globalen Kontext beitragen. Dazu zählt die Feldforschung mit teilnehmender Beobachtung und qualitativen Interviews, insbesondere die "multi-sited ethnography", die in transnationalen Feldern den Menschen, Handlungen, Objekten und Ideen folgt. Des Weiteren stehen Verfahren der Bild-, Film- und Medienanalyse sowie die kritische Auswertung historischer und aktueller Quellen im Mittelpunkt, u. a. multiarchivarische Vorgehensweisen, die neben schriftlichen Dokumenten auch orale Quellen, Internetquellen und audiovisuelles Material umfassen.

      Literaturhinweise

      Coleman, Simon & Pauline von Hellermann (eds.) (2011): Multi-sited Ethnography. Problems and Possibilities in the Translocation of Research Methods. London: Routledge. – Fine-Dare, Kathleen S. & Steven L. Rubenstein (eds.) (2009): Border Crossings. Transnational Americanist Anthropology. Lincoln: University of Nebraska Press. – Guber, Rosana (2016): La etnografía: Método, campo y reflexividad. Madrid: Siglo XXI Editores. – Madison, Soyini (2012): Critical Ethnography. Methods, Ethics, and Performance. Los Angeles: Sage.

    • 33801 Grundkurs
      Theorien, Begriffe und Methoden der Geschichtswissenschaft (Nino Vallen)
      Zeit: Mo 10:00-12:00 (Erster Termin: 09.11.2020)
      Ort: Online - zeitUNabhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Onlinelehre - zeitUNabhängig, mit freiwilligen zweiwöchentlichen Webex-Treffen in Kleingruppen

      Kommentar

      Wie schreiben Historiker und Historikerinnen die Geschichte Lateinamerikas? Welche theoretischen Ansätze und Begrifflichkeiten prägen ihre Arbeiten? Wie versuchen sie, durch eine kritische Lektüre unterschiedlicher Quellen ein Verständnis der Vergangenheit zu erlangen? Die Lehrveranstaltung bietet eine Einführung in aktuelle und traditionelle Theorien, Konzepte und Methoden der Geschichtswissenschaften, die konkret an Beispielen aus Hispanoamerika und Brasilien erprobt und somit „praktikabel“ gemacht werden sollen. Diskutiert werden u.a. politik-, global-, gender-, umwelt- und wissenshistorische Ansätze sowie Schlüsselbegriffe wie Atlantik, Identität, Gewalt, Intersektionalität, politische Ökonomie, Erinnerung, Welt und Zukunft. Durch die Teilnahme an der Lehrveranstaltung sollen die Studierenden ein tieferes Verständnis des historischen Arbeitens erhalten und sich einen Überblick über die Möglichkeiten der Erforschung der (jüngsten) Geschichte Lateinamerikas verschaffen.

      Literaturhinweise

      Elsemann, Nina: Umkämpfte Erinnerungen, Frankfurt am Main 2010. - Gallini, Stefania: Una historia ambiental del café en Guatemala: la Costa Cuca entre 1830 y 1902, Ciudad de Guatemala 2009. - Jordan, Stefan: Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft, Stuttgart 2008. - Potthast, Barbara: Von Müttern und Machos. Eine Geschichte der Frauen in Lateinamerika, Wuppertal 2010. - Rinke, Stefan/Riojas, Carlos (Hg.): Historia global. Perspectivas y tensiones, Stuttgart 2017.

    • 33802 Grundkurs
      Ariel/Caliban: Diskursverflechtungen Europa-Lateinamerika von der Kolonialzeit bis in die Gegenwart (Susanne Klengel)
      Zeit: Mo 14:00-16:00 (Erster Termin: 02.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Gute spanische Lesekenntnisse

      Kommentar

      Das Ziel dieses Kurses lautet erstens, die jahrhundertelange Dichotomie zwischen Natur und Kultur, Wildnis und Zivilisation anhand des Diskurses über Ariel vs. Caliban kennenzulernen und zu analysieren. Ausgehend von Shakespeares Drama The Tempest haben die Figuren Ariel und Caliban (und in gewisser Weise auch Prospero) zu einer weltweiten, besonders aber lateinamerikanischen Rezeptions- und Transformationsgeschichte geführt. Beide Figuren wurden zu zentralen Allegorien in lateinamerikanischen Identitätsdiskursen und haben die Essayistik und Literatur des Kontinents geprägt. Genannt seien als Beispiel der epochale Essay Ariel (1900) von José Enrique Rodó und die Debatte über die Figur Caliban als postkoloniale Denkfigur bei Roberto Fernández Retamar (1971). Das zweite Ziel des Kurses ist ein methodisches: Bei der Analyse der literarischen, dramatischen und essayistischen Texte aus verschiedenen Jahrhunderten soll gleichzeitig ein tieferes Verständnis für textwissenschaftliche Herangehensweisen geübt werden - stets verankert in einem breiteren kulturwissenschaftlichen Zusammenhang. Schließlich soll auch versucht werden, abschließend die Frage zu beantworten, ob und inwiefern sich die langlebige dichotomische Konstellation angesichts der zunehmenden Globalisierung in den letzten Jahrzehnten möglicherweise aufgelöst hat.

      Literaturhinweise

      Shakespeare: The Tempest (La Tempestad, Der Sturm) – versch. Ausgaben; Fernández Retamar, Roberto: Versch. Ausgaben seiner Caliban-Artikel, auch in dt. oder engl. Übersetzung vorhanden; Klengel, Susanne (2000): "From Cultural Cannibalism to Metalinguistic Novel-Writing" in Intellectual News. Review of the International Society for Intellectual History 6/7, S. 57-65; Lie, Nadia / D'Haen, Theo (Ed.) (1997): Constellation Caliban. Figurations of a Character. Amsterdam: Rodopi (insb. Artikel: “Countering Caliban. Fernández Retamar and the Postcolonial Debate”, S. 245-270); Vaughan, Alden T./ Mason Vaughan, Virginia (1991): Shakespeare's Caliban: A Cultural History. Cambridge u.a.: Cambridge Univ. Press.

    • 33803 Seminar
      Geschichte der Computerisierung: Theoretische Perspektiven und Fallbeispiele aus Lateinamerika (Debora Gerstenberger)
      Zeit: Fr 12:00-14:00 (Erster Termin: 06.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Kurssprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch. Die Grundlagentexte, Überblicksdarstellungen und die theoretisch-methodischen Texte des Seminars werden auf deutscher und englischer Sprache bereitgestellt. Da Fallbeispiele in Lateinamerika beleuchtet werden, sind zumindest passive Grundkenntnisse des Spanischen oder Portugiesischen von Vorteil (sie sind allerdings keine Voraussetzung für die Teilnahme).

      Kommentar

      Die Computerisierung unserer Welt hat spätestens seit den 1950er Jahren tiefgreifende Veränderungen fast aller Bereiche der Gesellschaften hervorgerufen. Die Geschichtswissenschaft hat sich indes bisher kaum mit den sozialen und kulturellen Transformationen durch digitale Computertechnik beschäftigt. Das Seminar wird zunächst – vor allem auf der Grundlage von Ansätzen aus der Technikgeschichte und der Akteur-Netzwerk-Theorie – ganz grundsätzlich danach fragen, was eine Geschichte der Computerisierung leistet, und wie sie geschrieben werden kann. Anhand von Fallbeispielen aus Lateinamerika sollen dann auf der Basis von Quellenmaterial konkrete Settings und Situationen fokussiert und analysiert werden. Ziel ist es, die noch junge Fachrichtung der Sozial- und Kulturgeschichte der Computertechnik sowohl auf theoretischer Ebene kennenzulernen als auch an konkreten Beispielen selbst zu erproben.

      Literaturhinweise

      Medina, Eden/Marques, Ivan Da Costa/Holmes, Christina, Introduction: Beyond Imported Magic. In: Idem, Beyond Imported Magic: Essays on Science, Technology, and Society in Latin America. MIT Press, 2014, S. 1-23. Danyel, Jürgen, Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 9 (2012), H. 2, S. 186-211. Gerstenberger, Debora (2019), Challenging Martial Masculinity: The Intrusion of Digital Computers into the Argentinian Armed Forces in the 1960s. In: History of Technology 34, S. 165–186.

    • 33804 Seminar
      Talking about class and race. Ethnographische Perspektiven auf soziale Ungleichheiten in Lateinamerika (Carolin Loysa)
      Zeit: Di 12:00-14:00 (Erster Termin: 10.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Kommentar

      ***** Die Seminarsitzungen finden in Form kleinerer Referats-Gruppensitzugen per Webex zur angegeben Zeit statt; die allgemeine Seminardiskussion erfolgt über Beiträge der Studierenden im Blackboard und (Feedback-)Audios der Dozierenden.***** Lateinamerika ist ein Kontinent der bekanntermaßen von starken Ungleichheiten geprägt ist. Welches sind die Eckpfeiler dieser sozialen Ungleichheiten? D.h. welche Merkmale –neben den ökonomischen Voraussetzungen–positionieren soziale AkteurInnen als außerhalb der eigenen Gruppe? Über welche Diskurse manifestiert sich Klassismus und wie sind diese zu verorten, um Verflechtungen von Klassismus und Rassismus zu verstehen? Dieses Seminar soll diese Fragen aufgreifen und eine Einführung in die Erforschung sozialer Differenzen geben sowie die strukturellen Gegebenheiten dieser Differenzen sichtbar machen. Im ersten Teil des Seminars soll eine konzeptuelle Einführung erfolgen, die den Studierenden Möglichkeiten aufzeigt, wie solch eine Forschung theoretisch zu erfassen und zu verorten ist; der zweite Teil widmet sich ethnographischen Arbeiten die sich mit dieser Thematik befasst haben (siehe Goldstein-Lektüre).

      Literaturhinweise

      BOURDIEU, Pierre (1985). The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, Vol. 14 (6), pp. 723-744. GOLDSTEIN, Donna M. (2003). Laughter Out of Place: Race, Class, Violence, and Sexuality in a Rio Shantytown. University of California Press. HALL, Stuart (1980). Race, articulation and societies structured in dominance. Sociological Theories: Race and Colonialism, UNESCO, Paris, pp. 305-345. QUIJANO, Aníbal (2000). Colonialidad del poder, eurocentrismo y América Latina. In LANDER, Edgardo (Ed.), La colonialidad del saber: eurocentrismo y ciencias sociales. Perspectivas Latinoamericanas. CLACSO, Consejo Latinoamericano de Ciencias Sociales, Buenos Aires. WADE, Peter ([1997]2010). Race and Ethnicity in Latin America. Pluto Press, New York.

    • 33805 Seminar
      Nuevos mundos distópicos: Ciencia ficción de autoras latinoamericanas (Mariana Maia Simoni)
      Zeit: s. LV-Details unten; erste Sitzung Di 3.11; weitere Blöcke freitags zwischen November und Januar (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1 bzw. Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Bitte die in der Serie unten genannten Termine/ Blöcke beachten. Die sieben Blocksitzungen an den Freitagen beginnen jeweils um 10 Uhr s.t., das heißt pünktlich um 10:00 Uhr (ohne akademisches Viertel).

      Kommentar

      En un diálogo con perspectivas teóricas poshumanistas, feministas y de los nuevos materialismos, el seminario propone discutir las dimensiones de la esfera de la distopía y de lo insólito a partir de la lectura y análisis de cuentos/novelas cortas de ciencia ficción escrita por autoras latinoamericanas. Este espacio tradicionalmente marcado por la autoría masculina constituye en el momento contemporáneo un importante campo de articulación entre las esferas de lo estético y de lo político.

      Literaturhinweise

      Eine vollständige Literaturliste wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

    • 33806 Seminar
      Etnohistoria: Entre vigencias y emergencias (Carmen Julia Ibanez Cueto)
      Zeit: Di 14:00-16:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul A1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten)

      Kommentar

      El objetivo de este curso es responder preguntas abordando el cómo se constituyó la disciplina de la etnohistoria y de qué manera atravesó las relaciones temporales entre países, regiones, disciplinas y temas de investigación en América Latina. Situando el surgimiento de la etnohistoria dentro de un conjunto de articulaciones, encuentros y desencuentros entre Antropología e Historia, exploraremos las discusiones que se dieron dentro de este campo en torno a lo colonial y decolonial. A través de ejemplos empíricos tomados de la historia y el presente latinoamericano, buscamos respuestas a una variedad de preguntas: Si la etnohistoria puede investigar a los sujetos tradicionalmente estudiados por los antropólogos ¿Qué la diferencia de la historia? ¿Qué cuestiones metodológicas se discuten y elucidan entre los etnohistoriadores? ¿Cuáles son los principales problemas epistemológicos que enfrentan? Un requisito previo es la lectura de textos en inglés y español.

      Literaturhinweise

      -Ramos, Alejandra (2011): La etnohistoria andina antes de su consolidación. Confluencias disciplinares y propuestas teórico-metodológicas. Buenos Aires: Sociedad Argentina de Antropología. -Salomon, Frank; Schwartz, Stuart B. et. al. (Hg.) (1999): The Cambridge History of the Native Peoples of the Americas. Cambridge. -Ticona, Esteban (2003): "Andinistas e indígenas en el quehacer sociocultural de la Bolivia Post 52". En Temas Sociales, núm. 24, p. 337-342. -Wolf, Eric (1982): Europe and the People without History. Berkeley/ Los Angeles/ London.

    • 33810 Wahlpflichtvorlesung
      Entwicklungstheorien und -strategien (Barbara Fritz, Stefan Schmalz)
      Zeit: Do 16:00-18:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 Minuten)

      Kommentar

      In dem Kurs werden die wichtigsten Ansätze zur ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung in Lateinamerika während des 20. Jahrhunderts vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen das Pendeln zwischen liberaler Weltmarktintegration und Binnenmarktentwicklung, das die wirtschaftspolitischen Strategien der lateinamerikanischen Länder bis heute prägt, sowie die damit verbundenen politischen Regime, die verschiedene Formen zwischen demokratischen und autoritären Prägungen eingenommen haben.

      Literaturhinweise

      Bertola, Luis/Ocampo, Jose Antonio (2013): El Desarrollo Económico De América Latina Desde la Independencia, Fondo De Cultura Económica (México). - Franko, Patrice (2007): The Puzzle of Latin American Development, 3. Auflage. Lanham: Rowman & Littlefield.

    • 33811 Wahlpflichtvorlesung
      Perspectivas feministas y poscoloniales al desarrollo (Teresa Orozco Martinez, Martha Zapata Galindo)
      Zeit: Do 10:00-12:00 (Erster Termin: 05.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 Min.). ---- Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten).

      Kommentar

      Desde los años 70´s han surgido y se han fortalecido diversas críticas feministas a las sociedades orientadas al crecimiento económico tanto en el Sur como en el Norte. Frente a una agravación de procesos de privatización, explotación, desposesión y destrucción de espacios para asegurar la subsistencia, se pugna por un cambio de la forma de vida “imperial” (Brand/Wissen) y al paradigma del desarrollo ligado al crecimiento sin límites. En el caso de América Latina lo que está en juego es la continuidad de prácticas coloniales que promueve el crecimiento forzado como es el caso del Neo-Extractivismo, el cual conlleva desplazamientos masivos de la población y catástrofes social-ecológicas con rasgos endémicos. Al inicio el seminario se hacen lecturas de las y los teóricas/os clásicos que analizan los procesos de `acumulación por desposesión’ (Marx, Luxemburg, Harvey, Federici). A continuación, se estudia el contexto de la feminización de los movimientos de protesta del llamado “ecofeminismo de la sobrevivencia”. Estos grupos de mujeres combaten la economía política neoliberal también como proyecto cultural, ya que precariza formas de vida existentes sin abrir alternativas, de igual manera que profundiza las desigualdades de género. En este contexto se revisan los argumentos que se han formulado en la crítica poscolonial a la mercantilización de las relaciones entre seres humanos y la naturaleza y sobre el reparto unilateral del trabajo de cuidado, que pugna por una nueva concepción del trabajo asalariado y el de reproducción. El seminario cierra con una revisión del debate actual en torno a las profundas afectaciones de los modos de vida tras la pandemia del covid 19 en América Latina. Se discute la urgencia de poner al centro las peticiones de los movimientos feministas campesinos y urbanos, entendida como chance histórica para repensar los modelos de reproducción y reparto social en defensa de la vida.

      Literaturhinweise

      Margarita Aguinaga, Miriam Lang, Dunia Mokrani y Alejandra Santillana: «Pensar desde el feminismo: Críticas y alternativas al desarrollo» en M. Lang y D. Mokrani: Mas allá del desarrollo. Grupo Permanente de Trabajo sobre Alternativas al Desarrollo. Fundación Rosa Luxemburgo, Quito, 2013, p. 55-82.

    • 33812 Seminar
      Terms of Work - Globale und Geschlechterperspektiven auf Formen der Zwangsarbeit (Marianne Braig, Léa Renard, Nicola Schalkowski)
      Zeit: Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 04.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.). ---- Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul D1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten).

      Kommentar

      In den letzten Jahrzehnten hat sich in verschiedenen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften ein internationales Forschungsfeld konstituiert, das sich der Erforschung historischer und gegenwärtiger Formen der Zwangsarbeit widmet. Insbesondere aus den Gebieten der interdisziplinären Globalisierungs- und Geschlechterforschung kommen wichtige Beiträge, um das Phänomen in ihrer (post-)kolonialen, globalwirtschaftlichen und weltpolitischen Tiefe zu analysieren. Dabei stehen sowohl empirische als auch konzeptionelle Interessen – etwa über die Grenzen und Grauzonen der Arbeitswelt – im Vordergrund. Das Ringseminar, das im Rahmen des Forschungsprojekts „Der globale Wandel der Kategorie Zwangsarbeit“ (FU Berlin/Universität Potsdam) stattfindet, knüpft an das MA-Seminar „Terms of Work - Konzepte und Praktiken der (Zwangs-)Arbeit. Deutschland und Mexiko im Vergleich“ aus dem Sommersemester 2020 an. Es bietet Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse mit Studierenden zu diskutieren. Jede Woche beleuchten geladene Referent*innen einen spezifischen Aspekt der Zwangsarbeit und geben somit ihre Perspektive auf das Thema. ***** Diese werden online-synchron stattfinden: Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, kontaktfrei über Videokonferenz an den Vorträgen/Gesprächen teilzunehmen. Als Teil ihrer aktiven Teilnahme bereiten die Studierenden die Gespräche vor und formulieren Fragen für die gemeinsame Diskussion.

      Literaturhinweise

      -Barrientos, S. (2013), “Labour chains”: Analysing the role of labour contractors in global production networks, in: Journal of Development Studies, 49(8), S. 1058–1071. - LeBaron, G. (2015), Unfree Labour Beyond Binaries, in: International Feminist Journal of Politics 17 (1), S. 1–19. -- Marschke, M./Vandergeest, P. (2016), Slavery scandals: Unpacking labour challenges and policy responses within the off-shore fisheries sector, in: Marine Policy, 68, S. 39–46. -- Phillips, N./Mieres, F. (2014), The Governance of Forced Labour in the Global Economy, in: Globalizations 12 (2), S. 244–260. -- Patterson, O./Zhou, X. (2018), Modern Trafficking, Slavery and Other forms of Servitude, in: Annual Review of Sociology 44, S. 407-439.

    • 33813 Seminar
      Entwicklungstheorien und -strategien: Fallstudien (Alejandro Márquez Velázquez)
      Zeit: Mi 14:00-16:00 (Erster Termin: 18.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.).

      Kommentar

      In dem Seminar werden die in der gleichnamigen Vorlesung präsentierten Theorien auf Brasilien und andere Länder Lateinamerikas angewandt. Es werden auch partizipative Methoden wie Expertengruppen etc. vermittelt. Die Teilnahme ist nur in Verbindung mit der Grundlagenveranstaltung "Entwicklungstheorien und -strategien" möglich.

      Literaturhinweise

      Amsden, Alice H. The Rise of “The Rest”: Challenges to the West from Late-Industrializing Economies. Oxford, New York, etc.: Oxford University Press, 2001. - Bresser-Pereira, Luiz C. Bresser. „Reflecting on New Developmentalism and Classical Developmentalism“, 2015. - Chang, Ha-Joon. „Kicking Away the Ladder: Infant Industry Promotion in Historical Perspective“. Oxford Development Studies 31, Nr. 1 (2003): 21–32. - Easterly, William. The White Man’s Burden: Why the West’s Efforts to Aid the Rest have done so much ill and so little good. Penguin, 2006.

    • 33814 Seminar
      Desarrollo sostenible y desigualdades sociales en la región andina: conceptos, mecanismos y desafios (Bettina Schorr)
      Zeit: Di 16:00-18:00 (Erster Termin: 03.11.2020)
      Ort: Online - zeitABhängig

      Hinweise für Studierende

      Modulprüfung im MA Lateinamerikastudien (Modul B1): Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder mündliche Prüfung (ca. 20 min.).

      Zusätzl. Angaben / Voraussetzungen

      Kommentar

      Desde los años 80, el "desarrollo sostenible" (actualizado en 2015 como los "Objetivos de Desarrollo Sostenible" de la Agenda 2030 de Naciones Unidas) se ha establecido como el principio rector central de la comunidad internacional para lograr mejoras económicas, sociales y ecológicas, especialmente en los países del Sur global. Los resultados hasta ahora son modestos. Esto se debe en parte al hecho de que en muchos países los cambios hacia el "desarrollo sostenible" se aplican (o deberían aplicarse) en condiciones de alta desigualdad social. Las desigualdades sociales son a la vez una expresión de la falta de desarrollo sostenible y un enorme obstáculo para lograrlo en sus varias esferas. Las desigualdades se perpetúan a través de mecanismos formales e informales y, por lo tanto, impiden -a menudo a largo plazo- una distribución más justa de los bienes relacionados con el desarrollo. En este curso se analizan críticamente las posibilidades de desarrollo sostenible en condiciones de desigualdades multidimensionales e interdependientes. Nos centraremos regionalmente en la región andina, donde la tensión entre desigualdad y desarrollo sostenible es particularmente pronunciada. El curso consta de tres partes: En la primera parte, examinamos críticamente los dos conceptos centrales de "desarrollo sostenible/sostenibilidad" y "desigualdades multidimensionales". En la segunda parte se analiza desde una perspectiva teórica cómo las desigualdades afectan a las oportunidades de desarrollo sostenible y se identifican los mecanismos formales e informales a través de los cuales las desigualdades impiden o dificultan el desarrollo sostenible. En la tercera parte, analizamos esta relación mediante estudios de casos temáticos de la región andina. /// Seit den 1980er Jahren gilt “Nachhaltige Entwicklung” (seit 2015 aktualisiert als die “Nachhaltigen Entwicklungsziele” (Sustainable Development Goals) der UN Agenda 2030) als das zentrale Leitbild der internationalen Gemeinschaft, um vor allem in den Ländern des globalen Südens ökonomische, soziale und ökologische Verbesserungen zu erzielen. Die Ergebnisse sind bislang bescheiden. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass in vielen Ländern Veränderungen hin zu “nachhaltiger Entwicklung” unter den Bedingungen von gravierenden multidimensionalen Ungleichheiten durchgeführt werden (sollen). Soziale Ungleichheiten sind gleichzeitig ein Ausdruck fehlender nachhaltiger Entwicklung und ein enormes Hindernis, um diese in vielen Bereichen zu erlangen. Über formale und informale Mechanismen perpetuieren sich Ungleichheiten und verhindern damit – oft langfristig - eine faire Verteilung von entwicklungsrelevanten Gütern. In diesem Kurs diskutieren wir kritisch die Möglichkeiten von nachhaltiger Entwicklung unter den Bedingungen von multidimensionalen und interdependenten Ungleichheiten. Wir werden uns regional auf die Andenregion fokussieren, in denen die Spannung zwischen Ungleichheit und nachhaltiger Entwicklung besonders ausgeprägt ist. Der Kurs besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil setzten wir uns kritisch mit den beiden zentralen Konzepten “Nachhaltige Entwicklung/Nachhaltigkeit” und “Multidimensionale Ungleichheiten” auseinander. Im zweiten Teil erörtern wir aus einer theoretischen Perspektive, wie sich Ungleichheiten auf die Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung auswirken und identifizieren die formalen und informalen Mechanismen, über die Ungleichheiten Nachhaltige Entwicklung verhindern bzw. erschweren. Im dritten Teil diskutieren wir diesen Zusammenhang anhand von thematischen Fallstudien aus der Andenregion.

    • Literarisch-kulturelle Repräsentationen und Verflechtungen 0111bB1.1
    • Lateinamerika in der Globalgeschichte 0111bB1.2
    • Kultur- und Sozialanthropologie Lateinamerikas 0111bB1.3
    • Aktuelle Krisen und Konflikte in Lateinamerika 0111bB2.1
    • Lateinamerika als Laboratorium der Moderne 0111bB2.2
    • Konstituierung Brasiliens 0111bB3.1
    • Repräsentationen und Verflechtungen Brasiliens 0111bB3.2
    • Transformation und Entwicklung Brasiliens 0111bB3.3
    • Geschlechterverhältnisse und Transformationsprozesse 0111bB4.1
    • Interkulturalität, Transkulturalität und Geschlechterverhältnisse 0111bB4.2
    • Affines Modul 2 0111bH1.2
    • Affines Modul 3 0111bH1.3
    • Affines Modul 4 0111bH1.4