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Ostasien im Blick

In Zusammenarbeit mit Experten vor Ort werden in den Regionen empirische Daten gesammelt - hier bei einer Forschung zu informellen Märkten in Japan.

Die Graduiertenschule für Ostasienstudien zielt auf die Verbindung von Regionalwissenschaften und den relevanten Fachdisziplinen ab, um das Wissen über diese Weltregion zu erweitern.
Bildquelle: Verena Blechinger-Talcott

In Ostasien vollzieht sich ein tiefgreifender politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Wandel, der in der Geschichte der Region ohne Beispiel ist. Die Freie Universität trägt diesen Veränderungen durch die Graduiertenschule für Ostasienstudien Rechnung.

News vom 25.11.2014

Die Graduiertenschule für Ostasienstudien zielt auf die Verbindung von Regionalwissenschaften und den relevanten Fachdisziplinen, insbesondere den Sozialwissenschaften ab. Ziel ist es, die Ostasienwissenschaften in Deutschland und Europa weiterzuentwickeln und voranzutreiben, um das Wissen über diese wichtige Weltregion zu erweitern.

Der erste Durchgang startete in diesem Wintersemester. Die Promovierenden erhalten eine hervorragende Ausbildung in den ostasienbezogenen Fächern (Japanologie, Koreastudien, Sinologie). Ihnen werden neben einer breiten regionalen Expertise fundierte methodologische Kenntnisse in relevanten Disziplinen wie den Geschichts- und Politikwissenschaften, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Ethnologie und den Kulturwissenschaften vermittelt.

Einen wichtigen Bestandteil des Doktorandenprogramms bildet eine intensive Ausbildungsphase in Ostasien. Die Graduiertenschule stützt sich dabei auf bestehende Netzwerke zwischen der Freien Universität Berlin und den renommiertesten Universitäten und Forschungseinrichtungen in Ostasien, sowie den bedeutendsten ostasienbezogenen Institutionen in Europa und den USA.

Durch enge Kooperationen mit lokalen, regionalen und internationalen Partnern in Forschung, Wirtschaft, Politik und Kultur bietet die Graduiertenschule den Promovierenden eine intensive Betreuung ihrer individuellen Dissertationsprojekte und eine internationale, breit gefächerte, methodisch anspruchsvolle Ausbildung.

Die Einrichtung wird darüber hinaus auch den wissenschaftlichen Dialog zwischen deutschen, europäischen, amerikanischen und asiatischen Promovierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vertiefen und den Austausch innerhalb der einzelnen Feldern der Ostasienwissenschaften sowie zwischen den Regionalwissenschaften und den Fachdisziplinen intensivieren.

Leiterin der Graduiertenschule ist die Japanologie-Professorin Verena Blechinger-Talcott, die Stellvertretende Leitung haben die Koreastudien-Professorin Eun-Jeung Lee und der Sinologie-Professor Klaus Mühlhahn inne.

Die Freie Universität verfügt neben der neu eingerichteten Graduiertenschule für Ostasienstudien über sechs weitere im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bewilligte Graduate Schools:

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