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Gesund durchs Leben

Was greift beim Altern von Menschen ineinander? Eine Frage, mit der sich die Focus Area beschäftigt.

Was greift beim Altern von Menschen ineinander? Eine Frage, mit der sich die Focus Area beschäftigt.
Bildquelle: Dmitry Naumov, Fotolia.com

Ziel der Focus Area DynAge ist es, grundlegende Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung von akuten und chronischen Krankheiten über die Lebensspanne zu gewinnen. Hierfür werden altersabhängige Erkrankungsprozesse interdisziplinär und vergleichend untersucht.

News vom 28.09.2015

Krankheiten treten nicht nur unterschiedlich häufig auf, auch ihr Verlauf unterscheidet sich – etwa danach, in welcher Altersphase sich die Erkrankten befinden. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Patienten, deren soziales Umfeld und für die Gesellschaft? Das Wissen hierzu ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung von großer Bedeutung. Die Focus Area DynAge trägt dazu bei, dieses Wissen zu erweitern.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Natur-, Geistes- und der Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin forschen hierfür zusammen mit medizinischen Experten der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem gemeinsamen medizinischen Fachbereich der Freien Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin, sowie dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung und anderen Kooperationspartnern.

Die Forscher der Focus Area konzentrieren sich auf vier besonders häufig auftretende Krankheitsgruppen:

  • Tumore
  • kardio-vaskuläre Erkrankungen
  • degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie
  • kognitive Störungen/Depression

DynAge steht für “Disease in Human Aging - Dynamics at the Level of Molecules, Individuals, and Society”. Welche Dynamiken bei den Erkrankungsprozessen eine Rolle spielen, beleuchtet das Forscherteam auf drei Ebenen: Molekularbiologische Grundlagen werden ebenso in den Blick genommen wie die Situation einzelner Patienten. Auf einer höher angeordneten Ebene wird schließlich untersucht, welche Auswirkungen sich für die Gesellschaft ergeben bei der Erkennung, Behandlung und beim Umgang mit den Erkrankungen.

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