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Qualitätsmanagementsystem

Das Qualitätsmanagementsystem der Freien Universität Berlin folgt klaren Grundsätzen und weist im Hinblick auf dessen Einbettung in das System der Hochschulsteuerung spezifische Besonderheiten auf. Neben dem Spektrum systematisch gewachsener Instrumente und der Bedeutung definierter Verfahren als Eckpfeiler des Gesamtsystems ist sein zentrales Charakteristikum das Prinzip der Dezentralität (Ergebnisverantwortung und Fachnähe).

Steuerungsinstrumente

Die Freie Universität nutzt das System der Hochschulverträge für die interne strategische und operative Steuerung und setzt die Prinzipien des Kontraktmanagements konsequent für ihre interne Steuerung ein, indem sie eine ziel- und ergebnisorientierte Haushaltssteuerung mit einer konsequenten Berufungsstrategie, einer leistungsbezogenen Budgetierung sowie flächendeckenden Zielvereinbarungen verzahnt.

Akteure

Durch die seit dem Jahr 1998 gültige Teilgrundordnung wurden Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Handlungskompetenzen der universitären Gremien auf zentraler wie dezentraler Ebene neu definiert. Die auf diese Weise gestärkten akademischen Strukturen und Entscheidungsebenen bilden die Rahmenbedingungen für das Zusammenspiel der Akteure im Qualitätsmanagementsystem der Freien Universität Berlin.

Verfahren

Um frühzeitig Handlungsbedarf identifizieren und mögliche Hinweise auf Verbesserungsbedarfe fundiert interpretieren und bewerten zu können, gewährleisten unterschiedliche Qualitätssicherungsverfahren das kontinuierliche Monitoring der Studiengänge und ihrer Kontextbedingungen.

Im Rahmen von zentralen Befragungen werden Studierende, Exmatrikulierte und Absolventinnen und Absolventen umfassend zu ihrer Einschätzung des Studiums an der Freien Universität Berlin befragt. Ziel ist es, die Evaluationsergebnisse im Rahmen eines auf allen Ebenen der Hochschule ansetzenden Dialogs für die nachhaltige Verbesserung von lehr- und studienbezogenen Prozessen und Angeboten zu nutzen.

Prozessportal Studium und Lehre

Seit Ende 2011 werden im Rahmen des prozessorientierten Qualitätsmanagements an der Freien Universität Berlin bestehende standardisierte Geschäfts‐ und Verwaltungsprozesse im Bereich Studium und Lehre sukzessiv dokumentiert. Einen Überblick über dokumentierte Prozesse und weitergehende Informationen bietet das Prozessportal Studium und Lehre.

Akkreditierung

Als erste Berliner Universität wurde die Freie Universität Berlin am 29. August 2016 systemakkreditiert. Das Siegel des Akkreditierungsrates bescheinigt, dass das hochschuleigene Gesamtsystem der Qualitätssicherung im Bereich Studium und Lehre die hohe Qualität der Studiengänge sicherstellt und die existierenden Prozesse und Instrumente die Einhaltung der relevanten Akkreditierungskriterien gewährleistet.

Aufgrund der von der Akkreditierungsagentur AQAS bis 30. September 2022 ausgesprochenen Systemakkreditierung und des damit von der Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland verliehenen Selbstakkreditierungsrechts, gelten künftig diejenigen Studiengänge an der Freien Universität als akkreditiert, die das Verfahren der Internen Akkreditierung erfolgreich durchlaufen haben.

Qualitätspakt für die Lehre

Die Freie Universität setzt die Mittel aus dem Qualitätspakt für die Lehre zur Unterstützung der Studierenden in der Studieneingangs- und der Studienabschlussphase, für den flächendeckenden Ausbau digitaler Lehr- und Lernumgebungen sowie für die Entwicklung und nachhaltige Verankerung hochschuldidaktischer Qualifizierungsangebote ein. Das Projekt SUPPORT besteht aus drei Linien und wird in zwei Förderphasen zunächst von 2012 bis 2016 und von 2017 bis 2020 unterstützt.