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Gleichstellung an der Freien Universität

Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit gehören zum Selbstverständnis der Freien Universität Berlin. Geschlechtergerechtigkeit schließt dabei nicht nur eine gleichberechtigte Teilhabe ein, sondern auch die Reflexion von Geschlecht als analytische Kategorie für alle Handlungsfelder der Universität, für Forschung und Lehre wie auch für Personalentwicklung.

Dieser gleichstellungspolitische Ansatz reflektiert die Verschränkung von Geschlecht mit anderen Ungleichheitsdimensionen ebenso wie ein vielfältiges Verständnis von Geschlecht jenseits des binären Modells und wendet sich gegen eine Essentialisierung von Geschlecht und Geschlechterrollen.

Rückblick auf die jahrzehntelange Gleichstellungspolitik der Freien Universität Berlin:

  • Seit 2002 ist die Freie Universität Trägerin des Total-E-Quality-Prädikats.
  • Seit 2005 gehört die Freie Universität Berlin im bundesweiten Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS zu den Vorreiterinnen.
  • Seit 2007 wird die Freie Universität regelmäßig erfolgreich als „familiengerechte hochschule“ auditiert.
  • 2018 hat die Freie Universität den Verein „Familie in der Hochschule e. V.“ mitbegründet.
  • 2018 wurde die Freie Universität Berlin im Rahmen des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder als eine von zehn Hochschulen für ihre hervorragende Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur mit dem Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ gewürdigt.

Das aktuelle Gleichstellungskonzept der Freien Universität Berlin wurde im Februar 2021 durch den Akademischen Senat beschlossen. Es bündelt bestehende Vorgaben und Selbstverpflichtungen, formuliert Ziele und Zielquoten, die bis 2026 umgesetzt werden sollen und benennt erste Maßnahmenbeispiele für die einzelnen Handlungsfelder.

Die Freie Universität Berlin hält mit dem Gleichstellungskonzept an den folgenden Grundsätzen ihrer Gleichstellungspolitik fest:

  • Übergreifendes Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter an Wissenschaft, Forschung, Bildung und Verwaltung.
  • Gender-Mainstreaming wird als institutionelle Strategie verfolgt.
  • Über die gleichberechtigte Repräsentanz aller Geschlechter hinaus werden diskriminierende und exkludierende Strukturen analysiert und abgebaut.
  • Ein intersektionaler Ansatz wird angestrebt, der Differenzen innerhalb der Kategorie Geschlecht berücksichtigt.
  • Die Universität versteht sich als weltoffene Institution, die ihre Gleichstellungsstrategie an der ihrer internationalen Partner-Einrichtungen misst und sich auf der Basis von internationalen Best Practices weiterentwickelt.
  • Geschlechterforschung wird als zukunftsorientiertes, profilbildendes Element der Universität verstanden und als wissenschaftliches Feld sowie als Lehrinhalt auf international konkurrenzfähigem Niveau gefördert.
  • Die Umsetzung des Gleichstellungskonzepts liegt in der Verantwortung aller Führungskräfte.

Weitere Informationen finden Sie insbesondere auf den folgenden Seiten: