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Die Architektur der Freien Universität

25.02.2011

Der Henry-Ford-Bau wurde 1954 fertiggestellt und 2007 nach zweijähriger Renovierungsphase wiedereröffnet.

Der Henry-Ford-Bau wurde 1954 fertiggestellt und 2007 nach zweijähriger Renovierungsphase wiedereröffnet.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Edwin Redslob, zweiter Rektor der Freien Universität schrieb 1963 dazu: „Spezialisierung auf der einen, Gruppierung auf der anderen Seite folgen daraus für die architektonische Anlage, die eine Fülle von Einzelbauten zusammenfasst und in sich eine großerschaute Einheit bildet.“ Dies war für Deutschland eine Novität. Bisher dominierte die Konzentration auf monumentale Hauptgebäude möglichst im Stadtzentrum.

Der Dahlemer Campus mit seinen Gründerzeitvillen, früheren Instituten der Kaiser-Wilhelms-Universität und ehemaligen Forschungsgebäuden der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft erhielt in den 50er Jahren sein räumliches Zentrum mit dem Henry-Ford-Bau und der Bibliothek. Hinzu kam die Mensa I und die Baugruppe der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, alle errichtet in einem zeitgemäßen sachlich-eleganten Baustil. In den folgenden Jahren entstanden weitere Neubauten, das Dahlemer Universitätsareal weitete sich aus. Bereits Anfang der 50er Jahre kam der Standort in Düppel für die Veterinärmedizin sowie 1980 das Gelände der ehemaligen Pädagogischen Hochschule in Lankwitz für die Geowissenschaften und die Kommunikationswissenschaft hinzu.

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