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Zentralinstitut Osteuropa-Institut

Wiss. Mitarbeiter/-in (Doktorand/in) (m/w/d) mit 65%-Teilzeitbeschäftigung befristet auf 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: WiMi-OEI-Regionalism-D

Bewerbungsende: 31.05.2021

Forschung und Lehre der Abteilung Politik decken die ganze Breite der politischen Prozesse und Institutionen im östlichen Europa und im postsowjetischen Eurasien (mit einem besonderen Fokus auf Russland) ab. Besondere Schwerpunkte liegen in der vergleichenden Autoritarismusforschung: Wie funktionieren autoritäre Regime in der postkommunistischen Welt? Wie unterscheiden sie sich von Autokratien in anderen Weltregionen? Welche Faktoren führen zur Konsolidierung autoritärer Regime, zu ihrem Zerfall und ihrer Demokratisierung? Die Forschung der Abteilung befasst sich sowohl mit der Entstehung und dem Zerfall des Autoritarismus als auch mit seiner internen Dynamik und Transformation. Der politikwissenschaftliche Kern der Forschung wird durch Ansätze aus anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen ergänzt, insbesondere aus der Volkswirtschaftslehre.

Aufgabengebiet:
Für das von der DFG geförderte Projekt ‚Understanding Eurasian Regionalism – Actorness and Interaction in Economy and Society‘ (Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Gawrich (Universität Gießen), Prof. Dr. Alexander Libman) wird ein/e wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) in einem Beschäftigungsumfang von 65% der Regelarbeitszeit gesucht. Das Projekt beabsichtigt, regionale Organisationen in Eurasien (Eurasische Wirtschaftsunion, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, GUAM, Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit u.a.) aus der Perspektive des vergleichenden Regionalismus zu erforschen. Das Projekt erforscht insbesondere, ob die regionalen Organisationen als eigenständige Akteure zu verstehen sind oder lediglich den außenpolitischen Zielen des mächtigsten Staates folgen.

Die/der erfolgreiche Bewerber/in soll im Rahmen des Projekts folgende Arbeiten übernehmen:  
- Aufarbeitung des relevanten Forschungsstands und Mitarbeit an der Entwicklung des konzeptionellen Untersuchungsraumes  
- Durchführung von empirischen Analysen und Feldforschung zum Projektthema
- Analyse der in Rahmen des Projektes erstellten Datensätze mithilfe von statistischen Methoden.
- Mitarbeit an akademischen Veröffentlichungen zu den Projektergebnissen

Die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion) ist gegeben.

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium in einem relevanten Fachgebiet (Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, o.ä.)

Erwünscht:
- sehr gute Englisch- und Russischkenntnisse (Deutschkenntnisse sind nicht erforderlich)
- gute Kenntnisse der quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung und / oder Bereitschaft, entsprechende Kenntnisse sich anzueignen.
Die Bewerbung muss die üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse) beinhalten, sowie eine kurze Darstellung einer möglichen Forschungsidee, die in Rahmen des Projektes realisiert werden könnte (nicht mehr als 3 Seiten).

Weitere Informationen erteilt Herr Prof. Dr. Alexander Libman (alexander.libman@fu-berlin.de ).

Stellenauschreibung vom: 09.05.2021