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Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften - Altertumswissenschaften Institut für Wissensgeschichte des Altertums

Wiss. Mitarbeiter/-in (Postdoc) (m/w/d) Vollzeitbeschäftigung befristet auf 2 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: WissGeschArchTheory 2021/04

Bewerbungsende: 05.07.2021

Das neu gegründete Institut für Wissensgeschichte des Altertums an der Freien Universität Berlin stellt auf zwei Jahre befristet eine/-n Wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in ein. Der Schwerpunkt liegt auf der theoretischen Aufarbeitung archäologischer Fragestellungen sowie der Ausarbeitung eines Konzeptes und der Vorbereitung eines Antrags auf Fördergelder.

Aufgabengebiet:
Die oder der künftige Stelleninhaber/-in wird inhaltlich Fragestellungen zur archäologischen Theorie thematisch aufarbeiten und sie in Bezug zur Wissensgeschichte setzen, um gemeinsam an der Ausarbeitung eines Fördergeldantrags mitzuwirken. Es sollten zum Thema der archäologischen Theorie zwei bis drei Aufsätze in entsprechenden Journals veröffentlicht werden. Mitarbeit in der Lehre. Die regelmäßige Anwesenheit vor Ort am Arbeitsplatz ist Voraussetzung. Die Tätigkeit dient der eigenen wiss. Qualifizierung.

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium; abgeschlossene Promotion im Fach Archäologie (Prähistorische Archäologie, Vorderasiatische Archäologie, Klassische Archäologie) oder angrenzender Fächer wie Anthropologie, Wissensgeschichte, Altertumswissenschaften, Alte Geschichte, Linguistik, Philosophie, Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften.

Erwünscht:

- Bewerber/-innen sollten über vertiefte Kenntnisse zur archäologischen Theorie und ihren historischen Herleitungen verfügen, dies gilt insbesondere im Hinblick auf Bereiche wie Deponierung, Praxistheorie, Netzwerk-Theorien und „New Materialism“ bzw. „Object-oriented Onthology“. Vertrautheit mit den theoretischen Diskursen der Nachbardisziplinen wird vorausgesetzt.
- ehr gute bis muttersprachliche Kenntnisse sowohl mündlich wie schriftlich im Englischen ODER Deutschen. Gute Kenntnisse in beiden Sprachen ist ein großer Vorteil.
- fundierte Kenntnisse zu mindestens einer Region der Eurasischen Welt im Altertum (Europäischer Raum, Mittelmeerraum, Vorder- oder Mittelasien) vom Neolithikum bis 500 n. Chr.
- Kenntnisse in der Geschichte der Semiotik, insbesondere der Peirce’schen Ansätze, und die aktuellen Debatten zu einer Infrastruktur und/oder Wissenschaftsgeschichte.

Stellenausschreibung vom: 13.06.2021