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Bachelor-Studium an der Freien Universität Berlin

Was sind Bachelor-Studiengänge?

Bachelor-Abschlüsse sind die Regelabschlüsse an deutschen und europäischen Hochschulen. Mit einem Bachelor-Abschluss kann man sich praktisch weltweit für einen geeigneten Master-Studiengang bewerben.

Bachelor-Studiengänge in den Natur- und den Wirtschaftswissenschaften sowie in Informatik, Mathematik und Psychologie werden an der Freien Universität Berlin mit einem Bachelor of Science (B.Sc.), alle anderen Bachelor-Studiengänge mit dem Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen.

Zu unseren Bachelor-Studiengängen.

Mono-Bachelor

Bachelor- Studiengänge sind je nach Fach oder Fachkombination unterschiedlich strukturiert. Studiert wird entweder in einem Mono-Bachelor oder einem Kombinations-Bachelor. Neben dem Kernfach, für den man sich bewirbt, werden in einigen Fächern affine Bereiche bzw. affine Module studiert, die (im Gegensatz zu den Modulangeboten der Kombi-Bachelor-Studiengänge) keine zusätzliche Bewerbung erfordern.

Zu jedem Kombi- und jedem Mono-Bachelor-Studiengang wird ein berufsvorbereitender Studienbereich (ABV/ LBW) mit 30 LP belegt, der ebenfalls keine zusätzliche Bewerbung oder Beantragung erfordert.

Kombinations-Bachelor

Kombinations-Bachelor-Studiengänge setzen sich aus einem Kernfach (in der Regel 90 Leistungspunkte/LP) und einem oder zwei Modulangeboten (60-LP- bzw. zwei 30-LP-Modulangeboten) zusammen. Soweit keine besonderen Kombinationen vorgeschrieben sind, können die Modulangebote aus einem breiten Fächerspektrum gewählt werden.

Wichtig: Bei der Bewerbung um einen Studienplatz muss man sich nicht nur für ein Kernfach, sondern auch für ein oder ggf. zwei gewünschte Modulangebote bewerben. Eine Immatrikulation ist nur möglich, wenn man eine Zulassung für das Kernfach und für die Modulangebote erhält.

Studienstruktur

Die Regelstudienzeit der meisten Bachelor-Studiengänge an der FU beträgt sechs Semester (Ausnahmen: Italienstudien, Frankreichstudien mit je sieben Semestern und Integrierte Japanstudien, Integrierte Koreastudien mit je 8 Semestern) und ein Großteil beginnt fast ausnahmslos im Wintersemester.

Alle Lehrveranstaltungen sind zu Modulen zusammengefasst, die in der Regel mit einer benoteten Modulprüfung (die ggf. aus mehreren Teilprüfungen besteht) abgeschlossen werden. Es gibt keine große Abschlussprüfung, sondern die Modulprüfungen sind automatisch Teil der Bachelor-Prüfung.

Für den Studienaufwand eines Moduls werden nach bestandener Prüfung Leistungspunkte vergeben: 1 LP nach dem European Credit Transfer System (ECTS) entspricht 30 Zeitstunden studentischen Arbeitsaufwands (Präsenzzeit in Lehrveranstaltungen plus Selbststudium, Vorbereitung auf Modulprüfungen, Prüfungszeiten, vorgeschriebene Berufspraktika u.ä.).

Ein sechssemestriger Studiengang umfasst stets 180 Leistungspunkte, also sind pro Semester im Schnitt 25-30 LP zu erwerben. Die vorlesungsfreie Zeit ist nicht gleichbedeutend mit Semesterferien, sondern vorgesehen für Prüfungen, Blocklehrveranstaltungen, Praktika u.a..

Dem Studienverlaufsplan im Anhang der Studienordnung jedes Fachs ist zu entnehmen, welche Module in welchem Semester absolviert werden sollten. Viele beginnen nur im Wintersemester und werden in zwei aufeinander folgenden Semestern belegt.

Modulangebote, Module, affine Bereiche – wo ist der Unterschied?

Bachelor-Studiengänge sind modularisiert aufgebaut, d.h., die einzelnen Lehrveranstaltungen werden zu Modulen zusammengefasst und jeweils mit einer Modulprüfung abgeschlossen.

Modulangebote (andere Bezeichnung: Nebenfach, Zweitfach) sind Bestandteile des Kombi-Bachelors. Das Kernfach wird entweder mit einem 60-LP-Modulangebot oder mit je zwei 30-LP-Modulangeboten kombiniert.

Affine Bereiche bzw. affine Module können Bestandteil eines Mono-Bachelor-Studiengangs sein. Sie sollen in der Regel einen inhaltlichen Bezug zum Kernbereich haben und das fachliche Profil des Studiums ergänzen.

Die Auswahl der affinen Module sollte mit der Studienfachberatung des Kernfachs abgestimmt werden und muss von der Fachbereichsverwaltung genehmigt werden.

Die berufsvorbereitenden Studienbereiche

Zur Berufsvorbereitung ist in allen Bachelor-Studiengängen der Freien Universität ein 30 LP umfassender Studienbereich vorgesehen, der keine Bewerbung erfordert.

Wer sich im Kombinationsbachelor die Möglichkeit offen halten möchte, das Lehramt anzustreben, muss bereits bei der Bewerbung die Lehramtsoption wählen und von Beginn an den Studienbereich Lehramtsbezogene Berufswissenschaft (LBW) belegen. In allen anderen Fällen wird der Studienbereich Allgemeine Berufswissenschaft (ABV) studiert.

Beide sind durch eigene Studien- und Prüfungsordnungen geregelt.

Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV): 

Der Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung umfasst ein obligatorisches Berufspraktikum sowie Module, die man aus sechs Kompetenzbereichen oder, sofern es die Studienordnung erlaubt, aus fachnahen Zusatzqualifikationen auswählen kann.

Siehe Studien- und Prüfungsordnungen des Studienbereichs ABV.

Studienbereich Lehramtsbezogene Berufswissenschaft (LBW):

Der Bereich LBW führt die Studierenden in die Grundfragen von Erziehung, Bildung und Schule ein. Dabei sollen die Studierenden sich das Berufsfeld Schule erschließen und lernen, ihre Praxiserfahrungen theoriegeleitet zu reflektieren. Zudem wird das fachdidaktische Basiswissen über die Lehr- und Lernbarkeit der Inhalte der fachwissenschaftlichen Module vermittelt.

Siehe Studien- und Prüfungsordnung des Studienbereichs LBW.

Weitere Informationen:

Bachelor- und Masterstudium mit Lehramtsoption

Studienangebot der Freien Universität

Studieneinstieg an der Freien Universität

Online-Studienfachwahl-Assistenten der Freien Universität
Studieneinstieg an der Freien Universität Berlin