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Häufig gestellte Fragen zum Programm "Welcome@FUBerlin"

Die Qualifizierungs- und Studienangebote richten sich grundsätzlich an Geflüchtete, die ein Studium fortsetzen oder aufnehmen möchten. Ziel ist die Vorbereitung auf ein reguläres Studium an der Freien Universität Berlin (unter Einschränkungen auch an kooperierenden Berliner Universitäten).

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie zur Zeit der Bewerbung über Aufenthaltspapiere verfügen (mindestens eine Registrierungsbestätigung) und dass Sie glaubhaft machen können, dass Sie zum Studium berechtigt sind. Das heißt, dass Sie eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) haben.

Wichtig ist, dass sie mit Ihrem Schulabschluss (theoretisch) auch in Ihrem Heimatland studieren dürften.

Was ist eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB)? Informationen finden Sie hier.

Fragen zum Studium beantwortet der Info-Service Studium.

Die aktuellen Angebote des Welcome@FUBerlin Programms für studieninteressierte Geflüchtete finden Sie hier.

Das Welcome@FUBerlin Programm richtet sich primär an studieninteressierte Geflüchtete, deren Wohnsitz in Berlin oder Brandenburg gemeldet ist. Bewerber außerhalb Berlin und Brandenburg können nur berücksichtigt werden, wenn eine vorherige Absprache mit den betroffenen Behörden erfolgt ist und diese Ihre Zustimmung zum Umzug erteilen. Die enstehenden Kosten müssen von den Bewerbern selbst übernommen werden. Für weitere Informationen können sich Interessierte in den offenen Sprechtsunden beraten lassen oder eine Email an info@welcome.fu-berlin.de schicken.

Nein, Sie können im Rahmen von Welcome@FUBerlin an regulären Vorlesungen teilnehmen, werden aber nicht als Studentin oder Student immatrikuliert. 

Nein, das Weclome Programm dient der Vorbereitung auf ein reguläres Studium. Um ein reguläres Studium aufnehmen zu können, müssen sie sich ganz normal bewerben und nachweisen, dass Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.

Informationen zu den Voraussetzungen finden Sie auf der Website des Bereichs Bewerbung und Zulassung. Dieser Flyer gibt Auskunft über eine Bewerbung mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung.

Um Ihnen Vorbereitungsangebote anbieten zu können, die zu Ihrem individuellen Bildungshintergrund und Ihren Studienzielen passen, empfehlen wir Ihnen, unser umfassendes Beratungsangebot wahrzunehmen.

Geflüchtete können Ihre Zeugnisse kostenlos bei uni-assist prüfen lassen und sich eine HZB-Bescheinigung ausstellen lassen. Hier gelangen Sie zum Prüfverfahren von uni-assist.

Uni-assist prüft, ob die eingereichten Dokumente die allgemeinen Voraussetzungen für ein Hochschulstudium in Deutschland erfüllen. Geflüchtete haben die Möglichkeit einen Antrag auf Kostenbefreiung zu stellen. Das erfolgt, indem Sie die Hochschulbescheinigung, zusammen mit dem ausgefüllten Antrag auf Kostenbefreiung , online im Portal für Kostenbefreiung hochladen.Dafür muss man sich entweder neu registrieren, oder sich anmelden, falls man schon ein Uni-Assist Konto hat.

Nach Eingang und Prüfung des Antrages erfolgt eine Bestätigung per E-Mail mit der uni-assist Bewerber-Nummer. Anschließend ist es möglich sich an bis zu drei Hochschulen pro Semester kostenfrei über das uni-assist Online-Portal zu bewerben. Mit dem kostenlosen Verfahren stellt uni-assist zusätzlich eine "HZB-Bescheinigung", die Informationen zu Ihrem Bildungshintergrund und dem Zugang zum deutschen Hochschulsystem enthält. Diese Bescheinigung können Sie auch anderen Hochschulen vorlegen. Die Bescheinigung der Kostenbefreiung ist noch nicht die HZB-Bescheinigung!

Hier wird das Verfahren Schritt für Schritt erklärt. Folgendes Informationsmaterial stellt uni-assist dort zur Verfügung:

1. Infokarte: Schritt für Schritt über uni-assist bewerben 

2. Infokarte: Portal für Kostenbefreiung

3. Infokarte: Checkliste

4. Infokarte: HZB-Bescheinigung

Um am Deutschkurs teilnehmen zu können, müssen Bewerber/innen ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) über uni-Assist überprüfen lassen und mindestens über Deutschkenntnisse des Niveaus A2 verfügen.

Hier gibt es eine Übersicht über die Niveaustufen als Orientierung. Es werden keine Sprachnachweise benötigt. Zu Beginn des Kurses werden Einstufungstests stattfinden.

Gaststudium bedeutet, dass man an Vorlesungen oder Seminaren teilnehmen und dort gegebenenfalls eine Prüfungsleistung ablegen kann.
Um Vorlesungen oder Seminare zu besuchen, ist es – je nach Veranstaltungssprache – notwendig, ausreichende Kenntnisse der deutschen oder englischen Sprache (mind. B1 wird empfohlen) zu besitzen.
Zudem sollten die allgemeinen Grundvoraussetzungen für die Teilnahme am Programm Welcome@FUBerlin erfüllt sein.
Grundsätzlich ist die Teilnahme an Vorlesungen und Seminare nur nach vorheriger Absprache mit den zuständigen Dozierenden möglich.
Die Anmeldung erfolgt persönlich in unserer offenen Sprechstunde.

Im Rahmen des Gaststudiums können für den Besuch von Lehrveranstaltungen in beschränktem Umfang Leistungsnachweise erworben werden, die gegebenenfalls auf ein späteres Studium angerechnet werden können. 
Grundsätzlich ist der Erwerb von Leistungsnachweisen nur nach vorheriger Absprache mit den zuständigen Dozierenden möglich.

Die Anmeldung erfolgt persönlich in unserer offenen Sprechstunde.

Asylbewerber (ein Antrag auf Asyl wurde bereits gestellt) erhalten innerhalb der ersten 15 Monate Lebensunterhaltsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Diese werden auch weiterhin gewährt, wenn in dieser Zeit ein Studium oder eine sonstige Ausbildung aufgenommen wird.

Ab dem 16. Monat gilt für Bezieher*innen von Leistungen nach dem AsylbLG der Bezug von Leistungen analog dem SGB XII (das heißt, sie erhalten dann Sozialleistungen vom JobCenter). Gemäß § 2 Abs. 1 AsylbLG i. V. m. § 22 Abs. 1 SGB XII steht eine dem Grunde nach BAföG-förderungsfähige Ausbildung jedoch dem Bezug von Leistungen des SGB XII entgegen. Diese Regelung führt dazu, dass eine sogenannte "Förderlücke" entstehen kann.

Beispiel: Ein*e Asylbewerber*in fängt innerhalb der ersten 15 Monate ein Studium an. Nach den 15 Monaten steht der ausländerrechtliche Status allerdings noch nicht fest. Sie/Er kann deshalb noch nicht BAföG beantragen, kann dann aber auch keine Leistungen vom JobCenter erhalten, da der Bezug von Leistungen des SGB XII in einer dem Grunde nach BAföG-förderungsfähigen Ausbildung nicht möglich ist.

Erst wenn ein ausländerrechtlicher Status feststeht, kann ein Anspruch auf BAföG-Leistungen bestehen. Je nach Status berechtigt dieser direkt zur BAföG-Beantragung (gem. § 8 Abs. 2 Nr. 1 BAföG) oder erst nach einem 15-monatigem Aufenthalt in Deutschland (§ 8 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 2a BAföG). Hier eine Übersicht vom BAMF, welche ausländerrechtliche Status zu einer Beantragung von BAföG-Leistungen berechtigen und welche nicht:

Für die oben benannte "Förderlücke" hat sich die Berliner Senatsverwaltung inzwischen eine Härtefallregelung überlegt.

Die Bewerbung hat 2 Teile:

1. Teil: Die Zeugnisprüfung bei uni-assist ( ab sofort möglich)

Unabhängig von der Bewerbung bei uns ist es notwendig, dass Sie Ihre Zeugnisse von uni-assist prüfen lassen, um Ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) festzustellen. Die Bescheinigung von uni-assist über Ihre 'HZB' ist notwendig, um Sie in einen passenden Kurs zuzuteilen. Der Prozess dauert relativ lang, daher ist es gut, so früh wie möglich damit anzufangen.

Für die kostenlose Registrierung bei uni-assist brauchen Sie eine so genannte Hochschulbescheinigung. Diese Bescheinigung können Sie nach einer Studienberatung erhalten, oder per Mail direkt bei uns.

Für die Bescheinigung werden folgende Informationen benötigt:

  • Anrede (Frau/Herr)
  • Vorname
  • Nachname
  • Geburtsdatum
  • Geburtsort

Hier gelangen Sie zum Prüfverfahren von uni-assist.

2. Teil: Die Bewerbung über unser Formular (wir informieren Sie hier rechtzeitig, wo, wie und bis wann Sie sich bewerben können).

 

Wir beraten Sie gern in unserer offenen Sprechstunde.

Uni-assist prüft, ob die eingereichten Dokumente die allgemeinen Voraussetzungen für ein Hochschulstudium in Deutschland erfüllen.

Geflüchtete haben die Möglichkeit (vor der Zeugnisprüfung) einen Antrag auf Kostenbefreiung zu stellen. Das erfolgt, indem Sie die Hochschulbescheinigung und einen Beleg zu Ihrem Aufenthaltsstatus online im Portal für Kostenbefreiung hochladen. Zusätzlich müssen Sie online das dazugehörige Formular ausfüllen.
Um die Kostenbefreiung durchzuführen muss man sich entweder neu registrieren, oder sich anmelden, falls man schon ein Uni-Assist Konto hat.

Nach Eingang und Prüfung des Antrages auf Kostenbefreiung erfolgt eine Bestätigung per E-Mail mit der uni-assist Bewerber-Nummer. Anschließend ist es möglich sich an bis zu drei Hochschulen pro Semester kostenfrei über das uni-assist Online-Portal zu bewerben. Mit dem kostenlosen Verfahren stellt uni-assist zusätzlich eine "HZB-Bescheinigung" aus, die Informationen zu Ihrem Bildungshintergrund und dem Zugang zum deutschen Hochschulsystem enthält. Diese Bescheinigung können Sie auch anderen Hochschulen vorlegen.
Die Bescheinigung der Kostenbefreiung ist noch nicht die HZB-Bescheinigung!

Hier wird das Verfahren Schritt für Schritt erklärt. Folgendes Informationsmaterial stellt uni-assist dort zur Verfügung:

1. Infokarte: Schritt für Schritt über uni-assist bewerben

2. Infokarte: Portal für Kostenbefreiung

3. Infokarte: Checkliste

4. Infokarte: HZB-Bescheinigung

Tipp: Am Ende können Sie sich die Ergebnisse in Form einer HZB-Bescheinigung schriftlich bestätigen lassen. Die HZB-Bescheinigung müssen Sie zusätzlich beantragen (hier geht’s zur Seite).

Die Freie Universität Berlin begrüßt das Engagement ihrer Hochschulangehörigen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise für geflüchtete Menschen einsetzen.

Finden Sie hier mehr Informationen darüber, wie Sie sich im Programm engagieren können.

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