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FAQ - die häufigsten Fragen

Die Qualifizierung orientiert sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Lehrenden und bietet den unterschiedlichen Zielgruppen, von den Nachwuchswissenschaftler/innen bis zu den Professor/innen, jeweils spezifische Formate an, um sie bei ihren vielfältigen Aufgaben zu beraten und zu begleiten und eine lebendige Lehr- und Lernkultur zu fördern. 

 

Das Zertifikatprogramm besteht aus einem 5-tägigen Grundlagenmodul und insgesamt 8 Tagen im Aufbaumodul.

Der Umfang des Grundlagenmoduls beträgt 5 ganztägige Workshops, die in 3 Blöcke aufgeteilt sind und in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit beginnen und sich semesterbegleitend in die Vorlesungszeit hineinziehen. Für die 5 Workshoptage bleibt die Gruppenzusammensetzung jeweils gleich.

Begleitend wird idealerweise bereits im Grundlagenmodul ein Lehrportfolio begonnen. Zusätzlich können Beratungsgespräche zu den Ergebnissen der Lehrevaluation mit dem LeKo-Fragebogen geführt werden.

GRUNDLAGENMODUL 5 Workshoptage
AUFBAUMODUL Insg. 8 Tage
LEHRPROJEKT Individuell, semesterübergreifend
LEHRPORTFOLIO Individuell, über das gesamte Programm hinweg

Im Aufbaumodul können die Teilnehmenden ihr Qualifikationsprofil in der Hochschullehre nach ihren Interessen und Fertigkeiten weiterentwickeln. Die jeweils ein- bis zweitägigen Workshops im Programm bieten eine Vielfalt an hochschuldidaktischen Themen in den Bereichen Lehren und Lernen, Beraten, Prüfen, Evaluieren sowie Innovatives Entwickeln von Studium und Lehre. Ein wichtiger Baustein im Aufbaumodul sind die Angebote im Bereich E-Learning. Die Teilnehmenden wählen die Workshops aus dem offenen Programm so aus, dass sie insgesamt mindestens 8 Workshoptage absolvieren.

Ein individuell gestaltetes Lehrprojekt steht am Ende des Programms.

Das Programm ist auf 3 Semester angelegt, die Bausteine bauen aufeinander auf. Sie können jedoch auch pausieren und den Zeitraum ausdehnen. Wenn Sie das Zertifikat schneller erwerben möchten, setzten Sie sich bitte persönlich mit uns in Verbindung.

Beispielablauf:

Grundlagenmodul im Wintersemester 2013/2014

2 Workshops aus dem Aufbaumodul im Sommersemester 2014

3 Workshops aus dem Aufbaumodul im WS 2014/2015

Lehrprojekt im Sommersemester 2015

Das dritte Modul im Zertifikatprogramm ist das Lehrprojekt. Im Zentrum steht der Transfer des bisher Gelernten in die Lehrpraxis. Zum Ende des Zertifikats entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein eigenes Lehrprojekt: Planung, Durchführung und Evaluation beziehen sich auf eine ihrer Lehrveranstaltungen und damit auf die konkrete Arbeit im jeweiligen Fach. Auf Wunsch können Lehrhospitationen mit Expertinnen und Experten in Anspruch genommen werden. Nach Abschluss wird eine kurze Dokumentation (4-6 Seiten) eingereicht, die als Best-Practice-Beispiel in das Lehrportfolio integriert werden kann.

  

Ein Lehrportfolio ist eine Art Portrait oder auch Arbeitsjournal in Form einer Mappe oder einer Datei (E-Portfolio), das der Sichtbarmachung und selbst-reflexiven Begleitung von Kompetenzen, Arbeitsweisen und Lernprozessen dient. Das Lehrportfolio ist Teil des hochschuldidaktischen Grundlagenmoduls im Zertifikatprogramm und begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer idealerweise von Beginn an. So können Materialien aus dem Grundlagenmodul und darüber hinaus gesammelt, strukturiert und bearbeitet, Erfahrungen, Erfolge und Inhalte aus der eigenen Lehre reflektiert werden. Das Portfolio bildet somit das Können, die individuellen Arbeitsweisen und die Entwicklung der Autorin/des Autors über einen längeren Zeitraum hinweg ab und dient gleichzeitig als Arbeitsmittel wie auch der Dokumentation. Je nach Ausgestaltung kann ein Portfolio auch zur Profilierung in Bewerbungs- und Berufungsverfahren dienen.

Einen Leitfaden zum Erstellen eines Lehrportfolios finden Sie hier.


Die Anmeldung erfolgt online über die Website des Weiterbildungszentrums der FU Berlin. Eine Verlinkung von den Seiten des SUPPORT-Projektes erleichtert den Prozess. Näheres zur Anmeldung finden Sie hier.

Ja, für jede Teilnahme an einer Veranstaltung bekommen Sie eine Bescheinigung, die in der Regel auch an anderen hochschuldidaktischen Weiterbildungseinrichtungen anerkannt werden kann.


Die Workshops finden schwerpunktmäßig in der vorlesungsfreien Zeit in Form von ganztägigen Werkstattseminaren statt. Ausnahmen sind möglich und richten sich nach den Inhalten und Zielen der Workshops.


Ja, das Angebot des Aufbaumoduls ist ein offenes Angebote und steht allen Lehrenden offen, auch wenn sie nicht das gesamte Zertifikat anstreben.

In der Regel sind Zertifikatprogramme anderer Einrichtungen anrechnungsfähig. Wir behalten uns jedoch vor, im Einzelfall noch einmal die Kompatibilität mit unserem Programm zu prüfen.

Im Rahmen des Aufbaumoduls ist eine explizite Spezialisierung auf E-Learning möglich: Lehrende, die sich für diese Variante entscheiden, schließen nach dem Grundlagenmodul das vollständige E-Teaching-Zertifikat bei CeDiS ab, das dann als Aufbaumodul plus Lehrprojekt im Programm SUPPORT für die Lehre anrechenbar ist. Die Betreuung und Anerkennung des Lehrprojekts erfolgt in diesem Fall in enger Absprache über die Mitarbeiter_innen beider Programme, die Sie bei Interesse gerne direkt ansprechen können. Nähere Informationen finden Sie auch unter folgendem Link: http://www.cedis.fu-berlin.de/e-learning/fortbildung/lehrgaenge/e-teaching/index.html.

Basis des Lehrqualifizierungsprogramms ist ein Modell zu Qualitätsmerkmalen akademischer Lehre. Das Modell liegt auch einem neu entwickelten Fragebogen zur Erfassung der Lehrkompetenz (LeKo) zugrunde, der an einigen Fachbereichen bereits eingesetzt wird.

Das dem Fragebogen und dem Programm SUPPORT für die Lehre zugrunde liegende Modell unterscheidet fächerübergreifend drei Dimensionen erfolgreichen Lehrens und Lernens:

  • Die Qualität der Instruktion bzw. kognitive Aktivierung mit dem Ziel, Lerngelegenheiten zu schaffen, die zielgerichtete kognitive Aktivitäten der Lernenden anregen und Informationsverarbeitungsprozesse unterstützen.
  • Die Motivierungsqualität mit dem Ziel, die Bereitschaft der Lernenden zur Nutzung der Lernangebote zu erhöhen bzw. zu erhalten.
  • Die Qualität der Unterrichts- und Klassenführung.

Diese drei Dimensionen sind in der Praxis nicht unabhängig voneinander. Die Identifikation von Indikatoren zur Erfassung dieser drei Kompetenzdimensionen im Fragebogen orientiert sich an Befunden der Unterrichtsforschung. Die Operationalisierung der Dimensionen erfolgte angepasst an ein akademisches Lehr-Lern-Setting.

Bei Fragen im Zusammenhang mit dem Fragebogen zur Erfassung der Lehrkompetenz und methodische Fragen im Zusammenhang mit der Lehrevaluation wenden Sie sich bitte an: Irmela Blüthmann, Tel: +49 (0)30 838-75421, E-Mail: irmela.bluethmann@fu-berlin.de.

Weitere Informationen finden Sie auch unter folgendem Link: http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/lehr_studienqualitaet/SUPPORT_fuer_die_Lehre/Leko.html

Nein, das Zertifikat wird nach aktiver und regelmäßiger Teilnahme an dem Programm mit allen Bestandteilen erteilt. Bei Verpassen einzelner Bausteine wird nach Möglichkeit Gelegenheit zum Nachholen gegeben.

Sie können im Aufbaumodul an Workshops zu Themen Forschungsorientierter Lehre teilnehmen und/oder Ihr Lehrprojekt auf eine forschungsorientierte Lehrveranstaltung ausrichten. 

Zu diesem Thema gibt ein FU-Wiki, welches in der Verantwortung des Rechtsamtes der FU liegt:

Rechtsfragen zum IT- und Urheberrecht

Dort finden sich die allgemeinen Informationen und Richtlinien zu diesem Thema.

SUPPORT für die Lehre hat drei hochschuldidaktische Angebote entwickelt, die sich spezifisch an erfahrene Lehrende richten:

Den Absolvent/innen unseres Zertifikatprogramms wird mit dem Angebot eines individuellen Coachings die Möglichkeit gegeben, weiter an ihrem hochschuldidaktischen Repertoire in Theorie und Praxis zu arbeiten und sich zu spezifischen Fragen und Problemen rund um das Thema Hochschullehre umfassend und individuell unterstützen zu lassen.

Das individuelle Coaching sowie die Möglichkeit einer finanziellen Förderung eines innovativen Lehrvorhabens stehen ebenfalls all jenen Lehrenden der Freien Universität Berlin offen, die mindestens fünf durchgeführte und evaluierte Lehrveranstaltungen nachweisen können und nicht am Zertifikatprogramm teilnehmen.

Schließlich bieten wir mit dem Workshop SUPPORT pro Professor/innen (auch neuberufenen) der Freien Universität Berlin einen Rahmen, in dem Sie im Kreis von Kolleg/innen Input und Austauschmöglichkeiten zur Gestaltung und Weiterentwicklung ihrer professionellen Lehre erhalten.

Das Coaching kann aus drei bis vier Terminen oder aus drei Terminen sowie einem Lehrbesuch mit optionalem Videofeedback bestehen. Bei Bedarf kann ein weiteres Coaching vereinbart werden.
Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an:

  • Absolvent/innen des Zertifikatprogramms SUPPORT für die Lehre,
  • Erfahrene Lehrende, die mindestens fünf durchgeführte und evaluierte Lehrveranstaltungen nachweisen können sowie
  • Professorinnen und Professoren (auch neuberufene).

Möchten Sie Ihr Lehrprojekt, welches Sie im Rahmen des Zertifikatprogramms geplant, durchgeführt und reflektiert haben, fortsetzen und/oder weiterentwickeln? Dann können wir Ihr innovatives Lehrvorhaben mit einer Förderung von 1.000 € unterstützen und würdigen.

Gefördert werden insbesondere:

  • Vorhaben zur Zusammenarbeit innerhalb des Fachbereichs oder fachübergreifend (Team- Teaching, Co-Teaching),
  • die Integration von Elementen forschungsorientierter Lehre sowie
  • experimentelle Vorhaben, die sich an den Grundprinzipien guter Lehre orientieren, wie sie im Qualifizierungsprogramm SUPPORT für die Lehre vermittelt werden.

Innovative Lehrvorhaben können von folgenden Personengruppen eingereicht werden:

  • Absolvent/innen des Zertifikatprogramms von SUPPORT für die Lehre,
  • Erfahrene Lehrende, die mindestens fünf durchgeführte und evaluierte Lehrveranstaltungen nachweisen können sowie
  • Professorinnen und Professoren (auch neuberufenen).
Bundesministerium für Bildung und Forschung