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Wissen schützt Tiere | Institut für Tierschutz, Tierverhalten und Versuchstierkunde

Maus

Maus
Bildquelle: Institut für Tierschutz, Tierverhalten und Versuchstierkunde

Institutsgebäude

Institutsgebäude
Bildquelle: Institut für Tierschutz, Tierverhalten und Versuchstierkunde

Der Tierschutz rückt immer mehr in den öffentlichen Fokus. Im Institut für Tierschutz, Tierverhalten und Versuchstierkunde werden wissenschaftliche Fragestellungen zum Tierwohl und Refinement bearbeitet. Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern unsere Projekte vorstellen und aufklären, was wissenschaftlich für das Tierwohl in Forschung und Lehre getan wird. Unsere Tierschutzbeauftragten berichten aus erster Hand über ihre täglichen Aufgaben.

Verantwortung und Fachkompetenz spielen eine zentrale Rolle im Umgang mit Tieren. Um den Tierschutz und die Qualität der Forschung zu verbessern, müssen Naturwissenschaften, Ethik und Recht zusammenwirken.

Tierversuchsfreie und tierschonende Forschung in Berlin-Brandenburg

Schau mir in die Augen, Maus! − Entdecken Sie, welche Alternativen zu Tierversuchen es bereits gibt. Lassen sich diese nicht vermeiden, sollen sie das Tier so wenig wie möglich belasten. Wie aus sehr wenigen Zellen menschlicher Haut Hautmodelle für die Forschung hergestellt werden oder auch, wie die Mimik von Versuchstieren hilft, Versuche tierschonender zu gestalten – all das erfahren Sie bei der Forschungsplattform BB3R (Berlin-Brandenburg Forschungsplattform mit integrierter Graduiertenschule), die Alternativen zum Tierversuch und zu tierschonender Forschung in Berlin und Brandenburg vorantreibt.

PROGRAMM 19.30−20.50 Uhr Drei zusammenhängende Vorträge zur Berlin-Brandenburg Forschungsplattform (BBR3) (KL29, Hörsaal 2)
  1. Genau hingeschaut − mysteriösem Mausverhalten auf der Spur ...
  2. Mit Haut und Haaren − wie man im Labor mit Haaren Haut baut
  3. Etablierung einer in vitro Plattform für die Testung der Inhalationstoxizität von Nanomaterialien
21.45−22.30 Uhr Drei zusammenhängende Vorträge (KL29, Hörsaal 2)
  1. Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Tierwohl
  2. Clickertraining als kognitives Enrichment für Labormäuse
  3. Was uns Gesichter sagen?
 17.00−0.00 Uhr Präsentationen (KL29, Foyer der Hörsäle)
  • Ursachen und Entwicklung von Brustbeinschäden bei Legehennen: Ursachen und Entwicklung während der Legeperiode
  • Arbeitskreis landwirtschaftliche Nutztiere in der Versuchstierkunde (Netzwerk-LaNiV*): im Sinne des 3R-Prinzips
  • Systematisches Review zur Identifizierung valider Tierwohlindikatoren beim Rind
  • Haarscharf − Evaluierung der Stressmessung im Rindhaar?
  • Der Tierschutzbeauftragte und die 3R
  • Zwei mit einer Klappe: Wie kognitives Enrichment zum Hygienemanagement in Mäusehaltungen beitragen kann.
  • Was will die Maus? Wohlergehen aus Sicht der Tiere. Interaktives Computerprogramm und Intellicage Modell
  • Scientific Skills Lab: Poster und Modelle
  • Gesichtsausdruck bei der Maus: Posterwand mit Quiz
BB3R – Posterpräsentation

Poster 1: Alternativmethoden zu tierbasierten Bioassays für menschliche Prionen,

Poster 2: Entwicklung und Charakterisierung eines Modells des Plattenepithelkarzinoms der Haut und der Mundhöhle,

Poster 3: Funktionale Charakterisierung immunkompetenter Hautmodelle,

Poster 4: Belastungsbeurteilung von wiederholten Narkosen bei Mäusen,

Poster 5: In vitro und in situ Studien in Haut von Mensch und Schwein sowie in Hautmodellen / In vitro and in situ studies in human and porcine skin and human skin constructs,

Poster 6: Emerging angiogenesis in the chick chorioallantoic membrane,

Poster 7: Genau hingeschaut − mysteriösem Mausverhalten auf der Spur ...


Ort: Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Hausnr. 7a auf Lageplan
Buslinien: grün, blau, orange, gelb
Abendkasse
Zeit: 17.00−0.00 Uhr
Infos: www.fu-berlin.de/einrichtungen/fachbereiche/fb/vetmed/we11_tierschutz/