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Geflügel als Lebensmittel | Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene

Das Zweinutzungshuhn

Das Zweinutzungshuhn
Bildquelle: © Institut für Lebensmittelsicherheit und-hygiene, AG Fleischhygiene

Der Konsum von Geflügelfleisch erfreut sich in Deutschland einer großen Beliebtheit. Die Haltung und Fütterung von Mastgeflügel erfolgt in der Regel in großen Ställen in Bodenhaltung. Die Schlachtung wird weitgehend automatisiert in spezialisierten Schlachtbetrieben durchgeführt. Amtliche Kontrollen und die Fleischuntersuchung sichern zusammen mit Prozess- und Produktuntersuchungen die Hygiene und Sicherheit von Geflügel als Lebensmittel für den Verbraucher. Das Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene, Arbeitsgruppe Fleischhygiene, stellt mit dem Projekt „Geflügel als Lebensmittel“, beginnend bei der Haltung und anschließenden Schlachtung der Tiere bis hin zur Untersuchung des fertigen Produkts sowie Hygienekontrollen, den Schlachtprozess, die Fleischuntersuchung sowie die Untersuchungstechniken im Labor vor und erklärt Hintergründe und Zusammenhänge.

Integhof

Zur Verbesserung des Tierschutzes in der Geflügelhaltung und als Reaktion auf die zunehmende Kritik seitens der Politik und des Verbrauchers stellt das Zweinutzungshuhn eine Alternative zum konventionellen Broiler dar. Bei dieser speziellen Genetik werden die weiblichen Tiere zur Eierproduktion und die männlichen Tiere als Masttiere zur Fleischproduktion genutzt. Im Institut für Tierernährung wurden Fütterungsversuche an männlichen Tieren des Zweinutzungshuhns mit dem Ziel durchgeführt, eine optimale bedarfsdeckende Futterration zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Untersuchungen standen die Überprüfung des Einflusses verschiedener Eiweißgehalte sowie variierender Phosphor- und Calciumgehalte im Futter auf die Leistung (Körpermasse, Körpermassezunahme, Futteraufnahme, Futterverwertung) und Nährstoffverdaulichkeiten der Tiere. Die Arbeitsgruppe Fleischhygiene des Instituts für Lebensmittelsicherheit und -hygiene hat die Schlachtung der im Institut für Tierernährung gehaltenen männlichen Tiere des Zweinutzungshuhns untersucht und mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurden die Tiere vom Stall bis zur Schlachtung begleitet, um die technologische Machbarkeit im Vergleich zur Schlachtung konventioneller Hybridrassen zu untersuchen. Mikrobiologische Untersuchungen umfassten sowohl Stallproben als auch Proben während der Schlachtung. Für die mikrobiologische Aufarbeitung wurden die Gesamtkeimzahl und die Anzahl der Enterobacteriaceae als Hygieneparameter herangezogen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in Postern vorgestellt und die beteiligten Wissenschaftler erklären die Hintergünde des Gesamtprojekts und der einzelnen Untersuchungen.

PROGRAMM (KL29, Foyer der Hörsäle) 17.00−0.00 Uhr Präsentationen
  • Geflügel als Lebensmittel
  • Integhof

Ort: Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Hausnr. 7a auf Lageplan
Buslinien: grün, blau, orange, gelb
Abendkasse
Zeit: 17.00−0.00 Uhr
Infos: www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/institute/we08/arbeitsgruppen/fleischhygiene/