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Emotionen und Affekte als Kern von Sozialität | Institut für Sozial- und Kulturanthropologie | Sonderforschungsbereich 1171: Affective Societies. Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten

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Bildquelle:  SFB 1171

Emotionen und Affekte sind kein gesellschaftliches Randphänomen, sondern bilden den Kern jeglicher Sozialität. Der SFB „Affective Societies“ verfolgt das Ziel, ein neues Verständnis von Gesellschaften als „Affective Societies“ zu etablieren, das der fundamentalen Bedeutung von Emotionalität und Affektivität für das soziale Zusammenleben in den mobilen und vernetzten Welten des 21. Jahrhunderts Rechnung trägt.

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften sprechen Wissenschaftler/innen des Sonderforschungsbereichs über ihre Forschung zu solch unterschiedlichen Themen wie Demokratie in Ägypten, Gerechtigkeitsgefühle in Uganda, neue Arbeitswelten, gesellschaftliche Debatten von Böhmermann bis Pegida und aktuellen Rechtspopulismus. Verbunden sind sie durch den leitenden Gedanken des SFB: Affektivität und Emotionalität stehen im Kern unseres sozialen Zusammenlebens und die Perspektiven der „Affect Studies“ ermöglichen ein neues Verständnis von Gesellschaft.

PROGRAMM (Raum KL32/102) Vorträge
  • 17.00−18.00 Uhr Politics, Transformation and Emotions in Egypt − Politik, Transformation und Emotion in Ägypten
  • 20.45−21.45 Uhr Wie helfen uns die Affect Studies, die Pegida/die Böhmermanndebatte/die Je-suis-Charlie-Bewegung zu verstehen?
Forum und Diskussion
  • 18.15−19.15 Uhr Wie arbeiten wir heute und wie fühlen wir uns dabei? Arbeitsplätze im Wandel
19.30−20.30 Präsentation
  • Gerechtigkeitsgefühle und Outreach des Internationalen Strafgerichtshofs in Norduganda

Ort: Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Hausnr. 7a auf Lagplan
Buslinien: grün, blau, orange, gelb
Abendkasse
Zeit: 17.00−22.00 Uhr
Infos: www.sfb-affective-societies.de