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Intelligente Sensoren, Sicherheit hautnah und das Internet der Dinge – Digitale Welten | Institut für Informatik

Eine Gruppe von Studierenden entwickelt ein Spiel zur Erschließung von über 40.000 digitalisierten Glasdias der historischen Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte

Eine Gruppe von Studierenden entwickelt ein Spiel zur Erschließung von über 40.000 digitalisierten Glasdias der historischen Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte
Bildquelle: Claude-Nicolas Ledou/Public Domain

Wie geht es weiter? − Bewegung interaktiv und taktil entdecken

Wie geht es weiter? − Bewegung interaktiv und taktil entdecken
Bildquelle: Judith Glaser/Sören Tietze

Sicherheitsforschung

Sicherheitsforschung
Bildquelle: FU-Informatik

RIOT, das Betriebssystem für das Internet der Dinge, macht Kleinstcomputer ganz groß

RIOT, das Betriebssystem für das Internet der Dinge, macht Kleinstcomputer ganz groß
Bildquelle: FU-Informatik

Drahtlose Sensornetze und Prinzip der kooperativen Entscheidungsfindung

Drahtlose Sensornetze und Prinzip der kooperativen Entscheidungsfindung
Bildquelle: FU-Informatik

ProInformatik – das Studium zum Ausprobieren

ProInformatik – das Studium zum Ausprobieren
Bildquelle: FU-Informatik

Interaktives Fußballspiel

Interaktives Fußballspiel
Bildquelle: FU-Informatik

Vom Schnupperstudiumsangebot über intelligente Sensoren bis hin zum wissenschaftlichen Hintergrund von Knobelaufgaben und der Diskussion von Sicherheitsfragen − Sie finden hier ein breites Repertoire von Darstellungen aktueller Projekte am Institut. Man kann selbst ausprobieren, wie das „Internet der Dinge“, interaktive Sensoren oder rechnergeneriertes Wissen funktionieren und wie der Mensch dabei im Mittelpunkt bleibt. In dem verglasten Innenhof der Informatik, zwischen dichten Bambusbüschen, bei feinen Getränken und Chillout-Musik, bleiben die Besucher/innen selbst im Mittelpunkt!

PROGRAMM AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung 17.00−0.00 Uhr Information und Beratung
  • Sicherheitsforschung hautnah:
    Was ist eigentlich Sicherheit und was sind Bedrohungen? Wie nehmen Menschen Risiken und Gefahren wahr? Sind alle gefühlten Bedrohungen auch wirklich reale Bedrohungen oder gibt es Unterschiede zwischen der Realität und dem Gefühl? Wie viel Sicherheit wollen wir und zu welchem Preis? Die AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung zeigt die aktuellen Fragen der Sicherheitsforschung auf und stellt ihre Forschungsprojekte zu diesen Fragen vor. Nutzen Sie die Gelegenheit und diskutieren Sie mit Expert/innen die neuesten Erkenntnisse der Sicherheitsforschung. (Infos: https://www.sicherheit-forschung.de/)
Human-Centered Computing

Die Arbeitsgruppe Human-Centered Computing (HCC) am Institut für Informatik betreibt Forschung im Bereich von verteilten sozio-technischen Systemen durch die Verknüpfung von semantischen Technologien mit kollektiver Intelligenz. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf intuitiv (be)nutzbaren Mensch-Maschine-Schnittstellen. Die Anwendungsgebiete sind derzeit insbesondere in den Bereichen Wissenstransfer, E-Research und Wissensgemeinschaft. Das HCC engagiert sich für Open Source Software, Open Science und den freien Zugang zu Wissen. (Infos: http://www.mi.fu-berlin.de/inf/groups/hcc)

17.00−0.00 Uhr Experimente und Demonstrationen
  • Wie geht es weiter? Bewegung taktil entdecken:
    Wahrnehmung und Bewegung vollzieht sich nicht nur nach außen, in Bezug auf unsere Umwelt, sondern auch nach innen, in Bezug auf den eigenen Körper. Das Projekt MIRROR erforscht die Möglichkeiten von ubiquitous computing, also Rechnerallgegenwart für die eins-zu-eins-Vermittlung von Bewegungsabläufen durch taktiles Feedback. Die Impulse können als Wegweiser für eine Idealbewegung genutzt werden oder Takt und Rhythmus in einer ganz neuen Qualität vermitteln. Diese Erfahrung kann und soll im Ausstellungssetting vor Ort von den Besucher/innen getestet werden.
  • Wissen für Maschinen? Semantische Annotationen und das Web of Data:
    Semantische Annotationen verbinden Texte und Konzepte im Web of Data, einer weltweiten Sammlung von maschinenlesbarem Wissen, das über das Internet verfügbar ist. Anhand unseres Softwareprojekts neonion zeigen wir, wie semantische Annotationen funktionieren und welche Vorteile die Integration mit dem Web of Data bietet.
  • Kurbelkamera − alte Filmtechnik erleben und neu gestalten:
    Die Kurbelkamera ist ein interaktives Exponat für junge Museumsbesucher/innen. Eine Gruppe kann ein Gefühl für die Anfänge der Filmkamera entwickeln, indem sie einen alten Film über Kurbeln auf einer Leinwand abspielen, mit diesem interagieren, ihn aufnehmen und den neu entstandenen Film teilen. Die Abspielgeschwindigkeit des Films und Aufnahmegeschwindigkeit des neu produzierten Films wird über die Kurbel beeinflusst. Der fertig aufgenommene Film kann über einen QR-Code auf das Handy geladen werden. Wer möchte, kann es mit Freunden teilen.
  • Spielen(d) arbeiten − wie können Computerspiele bei der Digitalisierung von Kulturgütern helfen?
    In den Geisteswissenschaften wird derzeit eine Vielzahl von Objekten, Dokumenten und Bildern digitalisiert, aber die Digitalisierung dieser Artefakte ist nur der erste Schritt. Um die Digitalisate nachhaltig nutzen zu können, müssen sie beschrieben werden. Für Algorithmen ist diese Aufgabe zu schwer und für Menschen zu langweilig. Was nun? Dieser Herausforderung stellte sich eine Gruppe von Studierenden und entwickelte eine Anwendung, um spielerisch zur Erschließung von über 40.000 digitalisierten Glas-Diapositiven der historischen Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) an der Humboldt-Universität zu Berlin beizutragen.
Internet-Technologien 17.00−0.00 Uhr Experimente und Demonstrationen
  • Einseitige Schneeballschlachten − warum Internet-Betreiber vor DDoS zittern:
    Sog. Distributed Denial of Service Angriffe (DDoS) haben schon einige Internet-Betreiber außer Gefecht gesetzt. Wir zeigen anhand aktueller Vorfälle, was DDoS-Angriffe sind und wie sie sich im Internet ausbreiten. Besucher/innen erfahren dabei auch, wie das Internet aufgebaut ist.
  • RIOT, ein Betriebssystem für das IoT − was Fernlenkautos und Glühlampen gemeinsam haben:
    Das Internet der Dinge vernetzt den Alltag. Glühlampen sprechen mit dem Smartphone, Autos lassen sich über das Internet steuern, um nur zwei Beispiele zu nennen. Damit dies gelingt, braucht es eine gemeinsame Sprache und ein Betriebssystem, das auf Minicomputern läuft. Wir zeigen, wie mit dem neuen Open Source Betriebssystem RIOT Kleinstcomputer auf einmal ganz groß werden. Durch mehrere praktische Beispiele erfahren Sie, wie das Internet von morgen aussehen kann. Ein internetbasiertes Fernlenkauto, mit dem Groß und Klein Rennen fahren können, wird auch dabei sein.
  • Pakete auf Abwegen − wie können wir Daten im Internet umleiten?
    Ähnlich wie bei der Post folgen die Pakete im Internet bestimmten Wegen. Das Internet ist aber viel dynamischer als die Post und damit auch leichter angreifbar. Wir zeigen live, wo das Internet verwundbar ist, wie sich Pakete absichtlich umleiten lassen und wie man sich davor schützt.
Telematik 17.00−0.00 Uhr Experimente und Demonstrationen
  • Energieeffiziente mobile Geräte:
    Mobiltelefone können Rechenarbeit in die Cloud verlagern und kommen dann mit weniger Energie aus. Wie das funktionieren kann, zeigen wir am Beispiel eines Schachspiels.
  • Interaktives Fußballspielen mit mobilen Robotern:
    Durch Kombination einer Personenerkennung mit einer 3D-Kamera und sich selbst lokalisierenden Robotern wird ein interaktives Fußballspiel realisiert. Übernehmen Sie die Kontrolle eines Roboters!
  • Intelligente Sensornetze für Medizin, Sport und Fitness:
    Die fortschreitende Entwicklung der Sensortechnologie ermöglicht das detaillierte Erfassen von menschlichen Bewegungen durch eine Vielzahl in die Umgebung integrierter oder am Körper tragbarer Sensoren. Durch den Einsatz von kooperativen Mustererkennungsalgorithmen innerhalb solcher Sensornetze werden Echtzeitfeedbacksysteme möglich, die Bewegungen in Medizin und Sport bereits während der Ausführung detailliert analysieren und bewerten können. Besucher/innen können zwei Projekte praktisch ausprobieren. Wireless Memory: Anhand eines drahtlosen Sensornetzes kann das Prinzip der kooperativen Entscheidungsfindung spielerisch erprobt werden. Augletics: Der Prototyp eines neu erfundenen Ruderergometers der Ausgründung Augletics (https://augletics.de) demonstriert den Einsatz eines Netzes von Sensoren und Aktoren zur kooperativen Steuerung und Bewertung von Ruderschlägen in Echtzeit.
Theoretische Informatik 20.00−20.45 Uhr Vortrag (Großer Hörsaal)
  • Die wunderbare Welt des audioaktiven Zerfalls:
    Das Wachstum der Conway-Folge 1, 11, 21, 1211, 111221, 312211, 13112221, ... Sie ist nach John Horton Conway benannt, der sie 1986 untersucht hat. Aber sie beschäftigt uns noch heute: die Conway-Folge ist eine beliebte Knobelaufgabe. Diese Folge entsteht, indem man eine Zahl als Liste von Gruppen gleicher Ziffern liest (1221 = eine Eins, eine Zwei, zwei Einsen -> 11, 12, 21) und die gleiche Regel immer wieder auf das Ergebnis anwendet. John H. Conway hat gezeigt, dass die Länge der Ziffernfolge exponentiell wächst, ungefähr wie 1,3n. Dies gilt sogar für jede beliebige Startzahl außer 22. Manchmal kann man eine Ziffernfolge so trennen, dass sich die Bestandteile unabhängig entwickeln. Solche Bestandteile bezeichnet man als Atome, falls sie nicht weiter unterteilt werden können. Der „kosmologische Satz“ besagt, dass jede Ausgangsfolge nach höchstens 24 Schritten in Atome von 92 Arten zerfällt, die Conway den gewöhnlichen chemischen Elementen von Wasserstoff(1) bis Uran(92) zugeordnet hat. Die ursprünglichen Beweise sind verlorengegangen und bis heute gibt es nur Beweise, die sich auf Computerrechnungen stützen. Der Ansatz für diese Beweise wird dargestellt.
ProInformatik 17.00−0.00 Uhr Information und Beratung (Eigang nahe Kasse und Hörsaal B)
  • ProInformatik − das Studium zum Ausprobieren:
    Von einem vorgezogenen Informatikstudium noch vor Beginn des ersten Semesters können interessierte Schülerinnen und Schüler in mehrfacher Hinsicht profitieren: als Eignungstest bereits ein Jahr vor dem Abitur, zur Studienzeitverkürzung, zur Sicherung des Studienplatzes, zur Nutzung der Zeit zwischen Abitur und Beginn des Studiums. Es basiert auf einer konsequenten Modularisierung des Bachelorstudiengangs Informatik, die es ermöglicht, einige Module des ersten Studienjahres unabhängig von allen anderen zu absolvieren.
 Kinderprogramm 17.00−0.00 Uhr Kerzenschein im Bambuswald
  • Unsere Cafeteria-Studierenden servieren Ihnen feine Getränke und kleine, raffinierte Imbisse bis lange nach Mitternacht in unserem verglasten Innenhof mit Bambuswald. Dazu gibt es Chillout, Klassisches, Filmmusiken, alles Richtung experimentell und eher Unbekanntes. Zum Abkühlen ...

Ort: Takustraße 9, 14195 Berlin
Hausnr. 14 auf Lageplan
Buslinie: blau
Abendkasse
Zeit: 17.00−0.00 Uhr
Infos: www.mi.fu-berlin.de/public/langenacht/lndw2017/