Springe direkt zu Inhalt

Initiativantrag zur Ausstattung von Beschäftigten im erweiterten mobilen Arbeiten ("Home Office")

News vom 05.05.2020

Der Gesamtpersonalrat hat am 5. Mai 2020 an das Präsidium den Initiativantrag gestellt,

  1. allen ganz oder teilweise mobil arbeitenden Beschäftigten alle Arbeits- und Kommunikations­mittel sowie ggfs. Büroausstattung zur Verfügung zu stellen (soweit dies nicht bereits erfolgt ist), die für die Erfüllung ihrer jeweiligen Arbeitsaufgaben und für die Kommunikation mit den Vorgesetzten und der Dienststelle notwendig sind,
  2. Auslagen, die die Beschäftigten ggfs. privat tätigen mussten, um ihre Arbeitsaufgaben zu erfüllen bzw. um mit den Vorgesetzten und der Dienststelle kommunizieren zu können, zu erstatten,
  3. und die Beschäftigten über das notwendige Procedere zu 1. und 2. zu informieren.

Begründung:

Bei den Beschäftigten, die zu Hause arbeiten müssen, wurde oft stillschweigend vorausgesetzt, dass sie über Internetanschluss, Computer, Drucker, Scanner etc. sowie eine rudimentäre Büroausstattung verfügen. Manche FU-Kolleg/inn/en sind zwar mit einem Dienstrechner ausgestattet, bei weitem aber nicht alle. Es darf aber nicht verlangt werden, dass Beschäftigte über einen längeren Zeitraum ihre private Ausstattung dienstlich nutzen. Der Arbeitgeber hat grundsätzlich die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Der Gesamtpersonalrat erwartet deshalb, dass den Betroffenen die entsprechende Ausstattung zur Verfügung gestellt wird und dass Auslagen für Anschaffungen erstattet werden, die Beschäftigte getätigt haben, um ihre dienstlichen Aufgaben erfüllen zu können.

 

37 / 85