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Gute Neuigkeiten für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen: Keine Zwillinge und Drillinge mehr erforderlich!

News vom 06.02.2018

Wir freuen uns, dass jetzt auch an der Freien Universität das seit 2007 gültige und 2016 novellierte Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in vollem Umfang angewandt wird.

Die vom Gesetz vorgesehene Möglichkeit der Verlängerung der Höchstbefristungsdauer für Zeiten der Kinderbetreuung, bei Vorliegen einer Behinderung oder chronischen Erkrankung wird nun erstmals seit Bestehen des Gesetzes ohne weitere Einschränkungen eingeräumt, siehe Amtsblatt der FU Berlin 2/2018 vom 24.01.2018.

Die vom Gesamtpersonalrat immer wieder geforderten Verbesserungen:

  1.  keine Begrenzung der Verlängerung der Höchstbefristungsdauer auf einmalig maximal zwei Jahre,
  2. Streichung des Nachweises der Ursächlichkeit der Kinderbetreuung bzw. der Behinderung für die Nichterreichung des Qualifizierungszieles,
  3. Streichung der willkürlich festgelegten Fallkonstruktionen wie Anzahl und Altersabstand der Kinder,
  4. Streichung der arbeitsmedizinischen Untersuchung bei Vorliegen des amtlichen Nachweises der Behinderung,
  5. Streichung der Bitte an die betroffenen Beschäftigten, behandelnde Ärzte von der ärztlichen Schweigepflicht bei chronischer Krankheit in begründeten Einzelfällen zu entbinden,
  6. Streichung der Begutachtung dieser Beschäftigten durch den Leiter des Arbeitsmedizinischen Zentrums der Charité

sind somit erfolgt.

Die lange Auseinandersetzung hat sich also ausgezahlt!

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