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Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR

– Tagung am 20./21. Mai 2010 –

In einem Forschungsprojekt wird im Auftrag des Präsidiums der Freien Universität die Berliner Hochschullandschaft in den Jahren der Teilung untersucht. Im Mittelpunkt dieses Pojektes stehen Maßnahmen der politischen Repression und Widerstandshandlungen gegen das SED-Regime an den Berliner Hochschulen aber auch die trotz der Teilung fortbestehenden Beziehungen zwischen Studenten und Hochschulangehörigen in beiden Teilen Berlins. Der Forschungsverbund versanstaltete am 20. und 21. Mai eine Tagung, die über Berlin hinaus einen Überblick über den Stand der historischen Forschungen zur Universtitätsgeschichte in der SBZ/DDR präsentierte. Die Zusammenschau von Einzelinitiativen, Forschungsprojekten und Zeitzeugenerinnerungen zeigte ein differenziertes Bild politischer Verfolgung an den SBZ/DDR-Universitäten, Hoch- und Fachschulen von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zum Ende der SED-Diktatur 1989. Die auf der Tagung vorgetragenen Arbeitsergebnisse boten Einblicke in die aktuelle Befassung mit der jeweils eigenen und besonderen Geschichte der einzelnen Einrichtungen in der DDR-Zeit. Öffentliche Resonanz fand vor allem der Tagungsbeitrag von Ilko-Sascha Kowalczuk über die Rolle der DDR-Hochschulen während der friedlichen Revolution von 1989 und den Umgang von DDR-Hochschullehrern mit ihrer persönlichen Vergangenheit, was Kowalczuk am Beispiel des designierten Präsidenten der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz exemplarisch darbot.

» zum Tagungsprogramm (pdf, 16,3 kB)