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Dr. Jochen Staadt

staadt

Freie Universität Berlin

Projektleiter, Redaktionsmitglied der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat

Adresse
Koserstr. 21
14195 Berlin
Fax
030 / 838 455562

Geb. 1950 in Bad Kreuznach. Seit 1968 Studium an der Freien Universität Berlin. 1977 Dissertation über Romane der DDR. Diverse Veröffentlichungen über die westdeutsche Studentenbewegung von 1968, über die DDR und über deutsch-deutsche Beziehungsgeschichten. U.a.:

  • als Hrsg. mit Jürgen Miermeister: Provokationen. Die Studenten- und Jugendrevolte in ihren Flugblätter 1965-1971 (1980)
  • Freie Universiät Berlin 1949 - 1973, Hochschule im Umbruch. Teil V 1967-1969, Gewalt und Gegengewalt (1983) mit Tilman Fichter und Siegward Lönnendonker sowie Teil V: Die ungeliebte Reform (1969 - 1973). (1990) / mit Annemarie Kleinert und Peter Jahn
  • Die geheime Westpolitik der SED (1993)
  • Eingaben. Die institutionalisierte Meckerkultur in der DDR (1996)
  • Deckname Markus. Spionage im ZK (1998) / mit Reinhard Borgmann
  • Die Zusammenarbeit zwischen MfS und dem kubanischen MININT (2002) / mit Gerhard Ehlert und Tobias Voigt.
  • Die antiautoritäre Revolte. Der Sozialistische Deutsche Studentenbund nach der Trennung von der SPD  (2002) / mit Siegward Lönnendonker und Bernd Rabehl.
  • Operation Fernsehen. Die Stasi und die Medien in Ost und West (2008) / mit Tobias Voigt und Stefan Wolle.
  • Feind-Bild Springer. Ein Verlag und seine Gegner (2009) / mit Tobias Voigt und Stefan Wolle.
  • als Hrsg.: "Die Eroberung der Kultur beginnt!" Die Staatliche Kommission für Kunstangelegenheiten der DDR (1951-1953) und die Kulturpolitik der SED (2011).
  • als Hrsg. mit Benjamin Schröder: Unter Hammer und Zirkel. Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR (2011).
  • als Hrsg.: Schwierige Dreierbeziehung. Österreich und die beiden deutschen Staaten. (2013)
  • als Hrsg. mit Klaus Schroeder: Feindwärts der Mauer. Das Ministerium für Staatssicherheit und die West-Berliner Polizei (2014).
  • als Hrsg. mit Klaus Schroeder: Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949 – 1989. Ein biografisches Handbuch (2017, 2. Auflage 2018).

Laufende Forschungen zur Einflußnahme von SED und MfS auf Berliner Wissenschaftseinrichtungen, zur Westpolitik der SED in den 70er und 80er Jahren, zum Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR und dem Diplomatischen Corps in Ost-Berlin, zu den Todesopfern des DDR-Grenzregimes, zu ehemaligen Nationalsozialisten in der DDR-Volksbildung, zu Todesfällen von DDR-Flüchtlingen an den Grenzen der ehemaligen Ostblockstaaten.