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Enrico Seewald

Enrico Seewald
Bildquelle: Foto: Privat

Freie Universität Berlin

Forschungsverbund SED-Staat

Forschungsprojekt Todesfälle von DDR-Bürgern bei Fluchtversuchen über Ostblockstaaten

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Forschungsprojekt Todesfälle von DDR-Bürgern bei Fluchtversuchen über Ostblockstaaten, Diplomatieforschung

Adresse
Koserstr. 21
14195 Berlin

geb. 1963 in einer Stadt in Sachsen, die 1143 erstmals urkundlich als Chemnitz erwähnt wurde. Die SED zwang 810 Jahre später der Stadt den Namen des Vordenkers ihrer Diktatur auf. Nach der Freiheitsrevolution von 1989 entschied sich das Volk von Chemnitz für die Wiedertaufe seiner Stadt mit dem alten traditionsreichen Namen.

Enrico Seewald war wegen verschiedener Flugblattaktionen gegen das SED-Regime als achtzehnjähriger 1981 aus politischen Gründen inhaftiert, Freikauf durch die Bundesregierung 1983, Banklehre in West-Berlin 1984–1987, Abitur am Köln-Kolleg 1992, Studium der politischen Wissenschaften am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin 1992–1998, Diplom-Politologe, seit 2001 Universitätsdozent für Diplomatie

Arbeitsfelder, Interessen:

Forschung und Lehre zur Geschichte und Praxis der Diplomatie.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Bernd Fischer, Anja Knott, Enrico Seewald (Hrsg.): Zwischen Wilhelmstrasse und Bellevue – 500 Jahre Diplomatie in Berlin, Henschel Verlag Berlin 1998.
  • Matthias Dornfeldt/Enrico Seewald: Deutsche Außenministerien, Der auswärtige Dienst Deutschlands von den Anfängen bis 1945, WeltTrends Lehrhefte 15, Potsdam 2009.
  • Friedrich Bauer/Enrico Seewald: Bruno Kreisky in Ost-Berlin 1978, Ein Besuch der besonderen Art, Studien-Verlag Innsbruck Bozen 2011.
  • Matthias Dornfeldt/Enrico Seewald: Deutschland - Ukraine . Hundert Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine. Berlin 2017.
  • Matthias Dornfeldt/Enrico Seewald: Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen. Husum 2017.