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Prof. Dr. Stefan Appelius

Stefan Appelius
Bildquelle: Stefan Appellius

Freie Universität Berlin

Forschungsverbund-SED-Staat

Forschungsprojekt Todesfälle von DDR-Bürgern bei Fluchtversuchen über Ostblockstaaten

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse
Koserstraße 21
Raum 110
14195 Berlin

Stefan Appelius, geb 1963 in Flensburg, Politikwissenschaftler und Germanist. 1985 – 1989 Magisterstudium an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg. 1987 Begabtenpreis des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kunst. 1986 – 1989 und 1990 – 1992 Stipendiat in der Grund- und Graduiertenförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1992 Promotion über die Geschichte der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG). 1992 – 2000 Tätigkeit als Freier Journalist für den NDR (Hörfunk), WDR (Fernsehen) und in Printmedien (Tagesspiegel, Hannoversche Allgemeine Zeitung). 1993 – 1999 Habilitation über die Politische Biographie des SPD-Politikers Fritz Heine (1904 – 2002). 1999 Präsentation des Buches über Fritz Heine in Bonn durch Helmut Schmidt und Annemarie Renger. 2000 – 2006 Tätigkeit als Privatdozent an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg. 2001/2002 Akademischer Gründungsdirektor im Zentrum für Deutschland- und Europastudien der St. Kliment Ochridski Universität Sofia (Bulgarien). 2006 Ernennung zum Apl. Professor für Politische Wissenschaft mit Venia Legendi für den Bereich Parteien und Politisch-Soziale Bewegungen. 2007 – 2017 Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Politik und Regieren der Universität Potsdam. Seit 2010 Mitarbeitarbeiter beim Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin. 2012/2013 Tätigkeit als Angestellter der „Piratenfraktion“ im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Seit 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Todesfälle von DDR-Bürgern bei Fluchtversuchen über Ostblockstaaten 1949 bis 1989".

Publikationen (Auswahl)

  • Bulgarien – Europas ferner Osten. Bonn (Bouvier Verlag) 2006. 351 S.
  • Auf der Flucht erschossen. Über Stasi-Morde in Bulgarien. In: Ende der tödlichen Legenden? London 2007
  • Wera und Rolf. Die Deutsch-Deutsche Geschichte einer tödlichen Flucht. In: Einsichten und Perspektiven. Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte Nr. 3 (2009)
  • Fluchtweg Rumänien. In: Deutschland-Archiv Nr. 43 (2010)
  • Opfer an der verlängerten Mauer: Der Fluchtweg über Bulgarien von 1961 bis 1970. In: Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat Nr. 29 (2011)
  • Das Reisebüro der DDR. In: Deutschland-Archiv Nr. 44 (2011)
  • Einwandfrei Lungenembolie? Der Fall Wolfgang Jahn. In: Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat Nr. 35 (2014)
  • Fluchtweg Bulgarien. Aufsatz. Veröffentlicht in Bulgarischer Sprache auf der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung, Büro Sofia (2014)
  • Tod im Tränenpalast. Der Fall Czeslaw Kukuczka. In: Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat Nr. 39 (2016)
  • Fluchtweg Bulgarien. Die verlängerte Mauer an den Grenzen zur Türkei, Jugoslawie und Griechenland (Verlag Peter Lang) Berlin 2019, 447 S.
  • Die Spionin. Olga Raue  CIA-Agentin im Kalten Krieg (Rowohlt) 2019, 604 S.